PR 2549
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Perry Rhodan Nr. 2549: Feueraugen

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Kurz nach der Vernichtung von Hibernation-6 erscheint eines der gefürchteten Feueraugen - ein Objekt aus Psi-Materie, das sogar eine Sonne in eine Supernova verwandeln kann - aber es greift nicht ein. Gucky verlangt, zu Perry Rhodan gebracht zu werden, da er wichtige Neuigkeiten für ihn habe. Auch bei FATICO sind zwei Feueraugen materialisiert, und wieder geschieht scheinbar sonst nichts. Die Feueraugen verschwinden später wieder. Allerdings gelingt es Rhodan nicht mehr, den Handelsstern mit seinem B-Controller zu beeinflussen. Jemand mit einem C-Controller muss vor Ort sein und FATICO vor Rhodans Zugriff gesperrt haben. Seine JV-2 vereinigt sich mit dem JV-Mittelteil unter Julian Tifflors Kommando. Die von Atlan befehligte JV-1 trifft ebenfalls beim Handelsstern ein. Gucky spricht bei Rhodan vor, aber er scheint von VATROX-CUUR übernommen worden zu sein und dient der Entität als Sprachrohr. Sie bietet Rhodan eine Zusammenarbeit gegen den gemeinsamen Feind VATROX-VAMU an. Der Terraner lehnt ab, da VATROX-CUUR nicht bereit ist, im Gegenzug sämtliche Kampfhandlungen im Bereich des Polyport-Netzes einzustellen.

Als wieder eine kleine Menge Psi-Materie gezündet wird, so dass weiteres Vamu eingesammelt werden kann, schlägt VATROX-CUUR zu. Die gesamte Besatzung von JV-2 und Mittelteil wird gelähmt. Rhodan wird in eine Umgebung entführt, die der Niemandswelt ähnelt, aber nur eine von VATROX-CUUR aus Rhodans Erinnerungen erschaffene Kopie ist. Nachdem Rhodan einige Visionen durchlebt hat, spricht VATROX-CUUR erneut zu ihm, diesmal in Gestalt eines Rhodan-Doppelgängers. Der echte Rhodan erkennt, dass das Geisteswesen erschöpft und ängstlich ist. Offensichtlich hat VATROX-CUUR vergeblich versucht, sich nach dem Verlust des Vamu der toten Vatrox durch die Psi-Materie der Feueraugen zu stärken. Doch die Entität ist durchaus noch gefährlich, denn der Rhodan-Doppelgänger macht sich an den Kontrollen der JV-2 zu schaffen und deaktiviert die Schutzschirme.

Rhodan zündet eine der kleinen Kugeln mit Psi-Materie, die sich in seinem Besitz befinden. Daraufhin erlischt VATROX-CUUR - die Entität scheint vernichtet zu sein. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem angeblich von VATROX-CUUR übernommenen Mausbiber und bei dem Rhodan-Doppelgänger um ein- und dieselbe Person handelt: Es ist der Atto RourSi, der seine Gestalt verändert hat und nun wieder frei ist. Nach dem Ende VATROX-VAMUS zerstören sich alle Schlachtlichter und Schlachttürme selbst. Der Sieg der Alliierten in Andromeda scheint somit komplett zu sein. Doch Sinnafoch ist noch handlungsfähig. Er erzeugt von FATICO aus einen Transfertunnel, der die JV-2 samt Mittelteil erfasst. Sinnafochs Schlachtturm VART nimmt Kurs auf einen zweiten Transfertunnel. Die JV-1 kann sich noch retten, Gucky ist rechtzeitig mit RourSi dorthin teleportiert. Im Augenblick des Transfers zündet Rhodan eine zweite Psi-Materie-Kugel, so dass die Reise anders verläuft als üblich und von Sinnafoch geplant.

RourSi hält eine Rede, die in allen Einheiten der Alliierten empfangen wird. Der Atto schwört die Völker Andromedas zum gemeinsamen Kampf gegen die Frequenz-Monarchie ein, denn der Sieg in Andromeda ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende dieses Feindes.

Am 26. April 1463 NGZ materialisiert ein Feuerauge in der Nähe des Solsystems.

Kommentar:

Mit urlaubsbedingter Verspätung geht es nun weiter im Text. Leider hat die Pause nichts genützt - der Roman schließt nahtlos an das "Niveau" vor meinem Urlaub an: Er ist belanglos, langweilig und bis auf ein paar Einzelinformationen sowie die Überleitung in die zweite Hälfte des Zyklus völlig verzichtbar.

In der ersten Hälfte dieses Romans geschieht fast nichts von Interesse, stattdessen grübeln diverse Leute über das Geschehene nach, längst Bekanntes wird rekapituliert und wieder einmal wird die Anzahl vernichteter Raumschiffe und gesammelten Vamus heruntergebetet. In der zweiten Hälfte erlebt Rhodan irreale Abenteuer und hat bizarre Visionen. Unter anderem tötet er Atlan - aber natürlich geschieht nichts davon wirklich. Und am Ende hat VATROX-CUUR nicht mal den echten Gucky mental übernommen, sondern nur RourSi.

Das Praktische an den "Bösen" in diesem Zyklus ist: Früher oder später begehen sie alle Selbstmord und vernichten ihre eigenen Schiffe. Da müssen sich die "Guten" gar nicht mehr die Hände schmutzig machen - oder wenigstens nicht schmutziger, als sie schon sind. Was wollen die Alliierten denn jetzt mit all dem gesammelten Vamu anfangen? Alle Hibernationswelten wurden vernichtet oder verheert, so dass kein Genmaterial mehr vorhanden ist, aus dem neue Klonkörper für die Vatrox gezüchtet werden könnten. Soll das ganze Vamu jetzt auf ewig in den Seelenfallen bleiben?

Im Solsystem ist ein Feuerauge materialisiert, die Frequenz-Monarchie könnte Sol also jederzeit in eine Supernova verwandeln. Eigentlich müsste die Frequenz-Monarchie genau das jetzt sofort tun, denn nur so kann ihr gefährlichster Feind entscheidend geschwächt werden. Wollen wir wetten, dass sie es nicht tun wird? Es dürfte völlig klar sein, dass das Heimatsystem der Menschheit nicht vernichtet wird. Warum denken sich die Autoren eigentlich immer wieder solche Lächerlichkeiten aus?

J. Kreis, 11.07.2010


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Gastkommentare


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Gastkommentar von Rom (11.07.2010):

Ganz Deiner Meinung - siehe auch Deine Bemerkung zu PR2533 - "Ein anderer Autor hätte Rhodans Reise in die Niemandswelt vermutlich nicht so gekonnt schildern können wie Kasper." Genau das war hier (nicht) passiert. Und nach so vielen Wünschen der Leser, das nicht zu tun, ist die Bedrohung des Solsystems wirklich eine Frechheit. Anstelle eines guten Galaktikums und Sense of Wonder bei Stardust, ist die Action und das Töten letztlich nur zum Kotzen. Jemand aus der Redaktion glaubt wohl allen Ernstes, das hätte was mit Marketing zu tun. Schade nur um die Glaubwürdigkeit und Positivität "unserer" Serie.



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