PR 2542
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Perry Rhodan Nr. 2541: Geheimprojekt Stardust

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Vorremar Corma wurde lediglich paralysiert, hat aber eine für Terraner bemessene und für Siganesen fast tödliche Dosis der Strahlung abbekommen. Er wird in den Einrichtungen der Furtok Interstellar Company behandelt. Man rettet sein Leben, hält ihn aber gefangen. Weder Helen Furtok, Vorsitzende der Partei Interstellare Achtung, noch Administrator Whistler können Corma von seiner Verschwörungstheorie abbringen. Schließlich weiht Whistler den Siganesen in geheime Regierungspläne ein. Es war beabsichtigt, einen systemumspannenden Paratronschirm zu installieren. Der Schirm sollte aktiviert werden, als sich die Schlachtlichter näherten - zufällig genau zu jenem Zeitpunkt, als sich der zweite Sextadim-Schleier aufbaute. Die Anlage war aber noch nicht ganz fertig gestellt, Teile davon sind deshalb explodiert. Die FIC hat also ganz offiziell im Auftrag der Regierung gehandelt; man wollte die Öffentlichkeit lediglich noch nicht informieren. Corma muss sich verpflichten, diese Information auch weiterhin geheim zu halten. Huslik Valting, der auf eigene Faust gehandelt hat und in die FIC-Zentrale eingedrungen ist, um seinen Freund zu suchen, wird zu diesem vorgelassen und darf ihn mitnehmen. Valting glaubt eine ungute Veränderung an Corma wahrzunehmen. Dieser glaubt immer noch, dass man ihm nicht die ganze Wahrheit gesagt hat, was möglicherweise etwas mit den neuen Mutanten zu tun hat, von deren Existenz Corma ausgeht. Der Siganese will mit dem von Valting entwendeten Mutantendetektor nach diesen Mutanten suchen.

Alle Raumschiffe, die zum Zeitpunkt der Aktivierung des zweiten Sextadim-Schleiers nicht im Stardust-System waren, haben nun keine Möglichkeit mehr, in die Heimat zurückzukehren. Das gilt auch für die Kreuzer, die Perry Rhodan nach KREUZRAD begleitet haben und nun zusammen mit einigen Elfahder-Schiffen auf dem Rückweg sind (ein Teil des Geschwaders bleibt beim Polyport-Hof zurück). Von Bord ihres Schiffes KATARAKT aus beobachten Stuart Lexa und Sean Legrange, was sich am Rande des Schleiers abspielt. Dort kämpfen Schlachtlichter der Frequenz-Monarchie gegen neu eintreffende kegelstumpfförmige Einheiten. Am 8. Februar 1463 NGZ kommt es zu einer entscheidenden Wende: Zwei körperlose Entitäten treffen ein, die nur wegen ihres ungeheuren UHF-Potentials geortet werden können. Wegen des von ihnen ausgestrahlten Mentaldrucks kommt es bei allen Stardust-Terranern und Elfahdern zu extremen Kopfschmerzen. Stuart Lexa leidet in besonderer Weise unter diesen Beschwerden, außerdem erhält er mentalen Kontakt mit den Wesenheiten und erfährt, dass es sich um VATROX-DAAG und VATROX-VAMU handelt. Die Kegelstumpfraumer sind Einheiten der Jaranoc.

VATROX-VAMU vertreibt seinen Rivalen und dessen Hilfstruppen. Am 11. Februar beginnt der Sextadim-Schleier zu flackern. Stuart Lexa erfährt, dass dies auf die Aktivität des Hyperdim-Perforators zurückzuführen ist, der Position innerhalb des Schleiers bezogen hat. Der Schleier wird für VATROX-VAMU und die Kegelstumpfraumer durchlässig. VATROX-VAMU durchquert den Schleier. Sofort verschwinden die Schmerzen, aber die Sorge um das Stardust-System bereitet den Menschen auch so noch genug Kopfzerbrechen…

Kommentar:

So arg viel geschieht ja nicht in diesem Roman, aber immerhin: Es geht voran. Montillon nutzt die Zeit auch diesmal wieder für recht gut gelungene Charakterszenen. Diesmal steht Vorremar Corma im Mittelpunkt. Ich frage mich: Leidet der arme Siganese an Verfolgungswahn, oder ist an seiner Verschwörungstheorie doch etwas dran? Es könnte durchaus sein, dass Whistler von der Existenz neuer Mutanten weiß und heimlich eine Spezialtruppe nach dem Vorbild des Mutantenkorps aufbaut. Ich bin noch unschlüssig, was ich davon halten soll (falls es denn so wäre). Ein neues Mutantenkorps wäre zweifellos sehr nützlich. Aber ein weiterer Rückgriff auf alte Ideen könnte auch zu einem lauen Aufguss der "guten alten Zeit" werden.

Egal: Der Roman ist unterhaltsames Lesefutter. Hinzu kommen viele kleine Episoden und Infos zu Personen, Orten und Gegebenheiten im Stardust-System. Und natürlich darf man gespannt sein, was VATROX-VAMU wohl im Stardust-System anstellen wird. Dass diese Entität nicht unbedingt freundlich sein muss, und dass sie nicht automatisch zum Verbündeten der Stardust-Terraner wird, nur weil sie ein Feind der Frequenz-Monarchie ist, dürfte klar sein.

J. Kreis, 02.05.2010


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