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PR2532
Titelbild (C) VPM

Perry Rhodan Nr. 2532: Tod eines Maahks

Autor: Michael Marcus Thurner

Inhalt

Der Polyport-Hof DARASTO in Andromeda, den Perry Rhodan und seine Gefährten sowie das zerlegte Raumschiff MIKRU-JON von Wanderer kommend erreichen, ist Schauplatz heftiger Kämpfe von Schattenmaahks gegen Fundamentalisten. Die Fundamentalisten verhalten sich zwar auch gegenüber den Neuankömmlingen nicht besonders freundlich (nur zu gern würden sie MIKRU-JON in ihren Besitz bringen), kennen Rhodan jedoch und gestatten ihm ein Gespräch mit Grek 1, ihrem Befehlshaber. Grek 1 berichtet, dass die Maahks ihr Überleben nach Jahrtausenden des Kampfes und der Verfolgung neuerdings durch Dezentralisierung sichern. Es gibt keine einzelne Hauptwelt oder dergleichen mehr, sondern viele einzelne Volksgruppen, sowie Generationenraumschiffe, die zu anderen Galaxien unterwegs sind. Nur die Dezentrale Überwachungsinstanz hat noch den Überblick, aber niemand weiß, wer dazu gehört und wo sie sich befindet. Zu den Schattenmaahks gibt Grek 1 keinerlei Auskunft. Demnächst soll ein Mitglied der Dezentralen Überwachungsinstanz in DARASTO eintreffen und über das weitere Schicksal der Terraner entscheiden.

Solange möchte Rhodan nicht warten. Zwar vertraut er dem aus Ras Tschubai und Fellmer Lloyd bestehenden Mischwesen, das ES ihm zur Seite gestellt hat, noch immer nicht ganz (er vermutet sogar, es handele sich gar nicht um die echten Bewusstseine seiner ehemaligen Freunde, sondern um Kopien), doch die Psi-Fähigkeiten des Konzepts nutzt er gern. Er lässt sich in verschiedene Bereiche des Hofes teleportieren, während sich Lloyd telepathisch umhören soll. Sie stöbern den Schattenmaahk Grek 363 auf, der in Gesellschaft des etwas unbedarften Arconis Perbo Lamonca ist. Grek erzählt, die Fundamentalisten würden die Schattenmaahks in ganz Andromeda gnadenlos verfolgen. DARASTO sei bis vor kurzem im Besitz der Schattenmaahks gewesen, doch jetzt hätten die Fundamentalisten auch diese Zuflucht besetzt. Die Schattenmaahks stehen auf verlorenem Posten, denn sie verzichten so weit wie möglich auf Gewalt. Grek behauptet, er könne DARASTO mit Rhodans A-Controller für die Terraner nutzbar machen, wenn es ihm nur gelingen würde, ein zentrales Schaltpult zu erreichen.

Da kann Ras helfen. Zu dritt teleportiert man in eine Steuerzentrale. Grek beginnt umgehend mit der Manipulation eines Schaltpults. Doch Ras teleportiert vor Abschluss der Umprogrammierung mit Grek und Rhodan zurück in MIKRU-JON, denn Fellmer hat erkannt, dass Grek die volle Kontrolle über DARASTO an sich reißen und seine eigenen Ziele verfolgen wollte. Grek muss zugeben, dass er die Fundamentalisten vertreiben und seinen Gefährten Grek 259 retten wollte, der vom Feind gefangen gehalten wird. Rhodan erfährt nun auch, dass Grek 363 ein weiblicher Maahk ist. Offenbar ist auch den Fundamentalisten klar geworden, dass Rhodan gemeinsame Sache mit den Schattenmaahks macht, denn sie bereiten eine Falle vor. Grek 259 soll hingerichtet werden. Als die anderen Bewohner DARASTOS, die aus den unterschiedlichsten Völkern stammen, plötzlich und unerwartet einen Verzweiflungsangriff auf die Fundamentalisten starten, nutzen Rhodan und seine Gefährten die Gunst der Stunde. Ras teleportiert Rhodan und Grek zur Hinrichtungsplattform. Doch Grek 259 scheint schon tot zu sein. Es kommt zu einem Feuergefecht. Rhodan glaubt zu spüren, wie sein Körper zerfetzt wird.

Grek und Ras teleportieren zurück in MIKRU-JON. Von Rhodan und Grek 259 ist nichts übrig geblieben, was sie hätten mitnehmen können.

Kommentar:

Mal ehrlich: Ich würde es fast begrüßen, wenn die Autoren den Mut hätten, Perry Rhodan wirklich sterben zu lassen. Aber das wäre dann das Ende der Serie, und das will ich natürlich doch nicht. Aber bitteschön: Wie oft hatten wir denn schon Cliffhanger dieser Art? Und ist es nicht sonnenklar, dass Perry Rhodan natürlich nicht gestorben ist? Er wurde stattdessen irgendwohin versetzt, wie man auch der Ankündigung des nächsten Romans entnehmen kann. Wenigstens tut MMT nicht so, als meine er es ernst. Er hätte das auch anders schildern können, aber er gibt Hinweise, die deutlich genug sind und beleidigt somit die Intelligenz seiner Leser nicht allzu sehr.

Ansonsten habe ich wenig zu dem Roman zu sagen, abgesehen davon, dass die Weiterentwicklung der Maahks fast so interessant ist wie die der Akonen. Die Story kam mir irgendwie ziemlich durcheinander vor und es ist mir nicht ganz klar geworden, welche Absichten Rhodan wirklich verfolgt. Was glaubt er in DARASTO erreichen zu können? Warum verlässt er den Hof nicht einfach, wenn es ihm schon nicht gelingt, ihn mit dem Controller zu beherrschen? Mit Ras und MIKRU-JON an seiner Seite sollte das kein Problem für ihn sein. Dann hätte er wesentlich mehr Optionen für sein weiteres Vorgehen in der Hand, zurückteleportieren könnte er ja immer noch. Verstehe übrigens auch nicht, dass man sich Sorgen über Kollateralschäden im Polyport-Hof macht. Ich dachte, das Material, aus dem er besteht, sei fast unzerstörbar?

Ich wollte noch die Schreibfehler bemängeln, aber das lasse ich lieber bleiben. Ich muss nämlich einräumen, dass ich das immer "gefühlsmäßig" beurteile, denn ich kenne mich mit den Rechtschreibregeln nicht aus. Außerdem muss ich gestehen, dass ich etwas für einen Fehler gehalten habe, das wohl gar nicht falsch ist: Ich dachte immer, man solle kein Leerzeichen zwischen einem Wort und Auslassungspunkten () setzen. Das ist aber nur der Fall, wenn man Teile eines Wortes weglässt. Werden Teile eines Satzes, d.h. ganze Wörter weggelassen, dann muss das nicht falsch sein. Wieder was dazugelernt!

Wie gefällt euch eigentlich das neue Layout für die PR-Rezis? Soll ich das so lassen oder das alte wieder verwenden? Verbesserungsvorschläge?

J. Kreis, 28.02.2010





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