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Perry Rhodan Nr. 2519: Die Sonnen-Justierer



Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Am 30. Januar 1463 NGZ reist die JULES VERNE durch den Multika-Sonnentransmitter zum Holoin-Fünfeck. Der Hantelraumer kommt also quasi "von innen" und gerät nicht in das Fallensystem der MdI, sondern wird von einem Traktorstrahl zum Justierungsplaneten geleitet. Dort wird Atlan aufgrund seines Zellaktivators vom Stationsrechner HOL als Maghan identifiziert und erhält die uneingeschränkte Kommandogewalt über die gesamte Anlage. Die Wissenschaftler machen sich sofort an die Arbeit, denn die Sonnen des Fünfeck-Transmitters müssen erst neu justiert werden, bevor eine Verbindung mit dem Zhaklaan-Dreieck in der Kleingalaxie Qoor hergestellt werden kann. Atlan erfährt, dass das Raum-Zeit-Labyrinth seinerzeit von Paddlern für die MdI errichtet wurde, aber unzuverlässig arbeitet.

Während die Justierungsarbeiten weitergehen, erkundet die JULES VERNE den Kugelsternhaufen Bengar. Dort sind tatsächlich starke Einheiten der Frequenz-Monarchie unterwegs, tausende Schlachtlichter werden geortet. Zentrum der Aktivitäten scheint die Hades-Dunkelwolke zu sein. Außerdem wird festgestellt, dass sich Gaids und Tefroder in mehreren Kampfzonen Gefechte liefern. Im Kraltmock-System kommt es zur Wiedervereinigung mit der NAUTILUS I und der NAUTILUS II. Neue Erkenntnisse werden ausgetauscht. Am 15. Februar materialisiert hier das erste Kontingent der Galaktischen Flotte. Der Hauptteil besteht aus 1500 Posbi-BOXEN, hinzu kommen die MOTRANS-Plattform MYLES KANTOR, 5 PONTON-Tender, 20 terranische Ultraschlachtschiffe, 30 arkonidische GWALON-Raumer unter Keon'athor Gaumarol Ta-Metzat, 12 Haluterschiffe und 12 Großwalzen der Mehandor. Die meisten Schiffe fliegen nach Gleam weiter, wo ein Stützpunkt errichtet werden soll. Chemtenz wird von 25 Fragmentraumern bewacht und der Rest folgt der JULES VERNE zum Holoin-Sonnentransmitter.

Dort erscheinen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Raumer der Gaids, von denen einige im Fallensystem untergehen. Am 21. Februar wird endlich der Kontakt zwischen Holoin und Zhaklaan hergestellt. 2000 Posbi-BOXEN treffen ein und werfen sich in den Kampf, aber auch die Gaids erhalten Verstärkung. Und am 23. Februar erscheinen 3000 weitere Gaid-Raumer sowie 600 Schlachtlichter.

Kommentar:

"Die Sonnen-Justierer" - klingt ja nicht sehr spannend. Ist der Roman auch nicht. Das war ein bisschen zuviel Technobabble für meinen Geschmack, große Teile des Romans bestehen aus dem Herunterbeten von Zahlen- und Ortsangaben. Spannung entsteht da trotz der diversen Raumschlachten nicht. Dann noch die wenig überraschende Information, dass die Gaids offenbar zu einem Hilfsvolk der Frequenz-Monarchie geworden sindů na, wer hätte das gedacht! Mal ehrlich: Wie blind sind Atlan und Konsorten eigentlich, dass sie das nicht längst erkannt haben? Und schließlich die merkwürdigen Eigenmächtigkeiten Coubertins, des Roboters von Captain Lenz. Was soll das? Wen oder was füttert die allzu vermenschlichte Maschine mit sauren Gurken? Die Tlunx sind es nicht, denn die haben die JULES VERNE verlassen, sie wurden zu ihrem Heimatplaneten zurückgebracht. Schade, finde ich, sie waren mir sympathisch. Wozu werden solche Nebenfiguren eigentlich immer wieder eingeführt, wenn sie sehr bald doch wieder aus der Serie herausgeschrieben werden?

Ich weiß nicht - ich habe wohl schon ein paar Mal zu oft etwas von Sonnentransmittern und lemurischen Hinterlassenschaften gelesen, ich kann's irgendwie nicht mehr hören. Überhaupt kommt es mir so vor, als solle wieder einmal an alte Zeiten angeknüpft werden. Jetzt wird der Andromeda-Feldzug des MdI-Zyklus wiederholt. Bis jetzt hat das nicht so recht funktioniert, d.h. ich finde diese Handlungsebene eher schwach. Kann daran liegen, dass langwierige Unternehmungen dieser Art in praktisch jedem Zyklus der letzten Jahre vorgekommen sind.

Aber nächste Woche geht's ja wieder ins Stardust-System. Darauf freue ich mich schon.

J. Kreis, 28.11.2009


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