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Perry Rhodan Nr. 2495: KOLTOROCS Feuer



Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

KOLTOROC hat Perry Rhodan aufgefordert, sich ihm in der Dualen Metropole zu stellen, aber er hat nicht verraten, wo dieser Ort zu finden ist. Rhodan hat ohnehin nicht vor, sich etwa von einem Traitank dorthin bringen zu lassen. Er beabsichtigt, mit einer von CHEOS-TAI angeführten Streitmacht zu reisen. Es gibt eine Möglichkeit, den Sitz des Chaopressors aufzuspüren: Kontaktwald 126. Dieser Ableger von Alomendris befindet sich nach wie vor in der Zentrumsregion Hangays, möglicherweise ist KOLTOROC nicht weit entfernt. Alle Streitkräfte der Galaktiker und Friedensfahrer sammeln sich daher bei Vatucym, wo Rhodan zusammen mit Git-Ka-N'ida, der Anführerin der Vibra-Staffel, den dortigen Wald aufsucht. Auf die Bitte, Kontakt mit seinem verlorenen Ableger aufzunehmen, reagiert Alomendris zwar zuerst mit der üblichen Panik, doch dann lokalisiert er Kontaktwald 126 bzw. dessen Raumschiffs-Trägerkörper. Perry Rhodan begibt sich mit der JULES VERNE zu den angegebenen Koordinaten. Anstelle des erwarteten Sonnensystems wird aber nur eine Nova vorgefunden. Ein Täuschungsmanöver KOLTOROCS?

Während Rhodan zurückfliegt, gehen Git-Ka-N'ida und einige andere Kartanin der Vibra-Staffel erneut in den Kontaktwald von Vatucym. Die Vibra-Kartanin leiden seit der Vernichtung GLOIN TRAITORS unter einem Phänomen, das sie als "Flackern" bezeichnen: Immer wieder verschwindet eine von ihnen und taucht erst einige Zeit später wieder auf. Besonders betroffen ist die junge Min-Da-N'or, die im Kontaktwald 126 ihr ungeborenes Kind verloren hat. Tatsächlich teleportiert sie unkontrolliert von einem Kontaktwald zum nächsten. Der Kontaktwald bittet die Kartanin, ihn zu verlassen, doch sie bleiben und werden deshalb mitgenommen, als der Trägerkörper des Waldes startet. Tatsächlich begeben sich alle 125 freien Kontaktwälder Hangays auf eine Reise, die sie in die Zentrumsregion bringen soll. Alomendris hat sich endlich entschlossen, sich nicht länger zu verstecken, sondern die Konfrontation mit KOLTOROC zu suchen und seinen 126. Ableger zu befreien. Alomendris ist jedoch machtlos gegen die Superintelligenz. In insgesamt 12 Wäldern materialisiert jeweils ein String-Legat, der sich quasi selbst zündet. Die betroffenen Wälder verbrennen am 18. November 1347 NGZ in KOLTOROCS Feuer.

Die Kartanin erkennen, dass die String-Legaten die Wälder aufspüren können, weil diese immer noch Suchimpulse ausstrahlen, mit denen sie ihren verlorenen Ableger finden wollen. Als die Impulse abgestellt werden, bleiben weitere Angriffe aus. Die Kontaktwälder brechen ihren Flug ab und ziehen sich ins Vat-System zurück. Die Ankunft dort verzögert sich, denn Min-Da-N'or hat inzwischen durch ihre unfreiwilligen Teleportationen Kontaktwald 126 erreicht und wurde dort von einer negativen Entität überwältigt. Dieses Wesen ist niemand anderer als ihr ungeborenes Kind, das sich zum Chaos bekannt hat und zu KOLTOROCS Werkzeug geworden ist. Die anderen Kartanin spüren Min-Da-N'or auf und folgen ihr. Git-Ka-N'ida erschießt sie, bevor sie zu einem übermächtigen Ungeheuer werden kann. Am 19. November treffen die verbliebenen 113 Kontaktwälder bei Vatucym ein. Gucky erhascht einen kurzen Einblick in die Gedanken der Vibra-Kartanin und erfährt so, was aus Min-Da-N'or geworden ist. Es steht nun aber auch fest, dass KOLTOROC sich in unmittelbarer Nähe des Kontaktwalds 126 befinden muss.

Kommentar:

Ich möchte so gern mal einen Roman von Horst Hoffmann loben. Wirklich (echt jetzt, ehrlich!), ich wünschte, meine Vorurteile gegen diesen Autor würden nicht jedes Mal bestätigt werden. Leider wird daraus auch diesmal wieder nichts. Der arme HoHo hat aber auch wahrhaftig die Arschkarte gezogen: Immer muss er über die Kontaktwälder, die überkandidelten Vibra-Mädels (deren "wir stehen das gemeinsam durch"-Geschwafel ist schwer zu ertragen) oder ähnlich uninteressanten Kram schreiben - beste Voraussetzungen für überflüssige Lückenfüller, wie man sie sich langweiliger nicht denken kann.

HoHo macht aber auch einfach nichts aus dem Stoff! Ich habe den Eindruck, immer denselben, leicht abgewandelten Quark zu lesen: Irgendwer dringt in irgendeinen Kontaktwald ein und muss dessen mentale Qual miterleben. Nachdem Bäume und Büsche wieder zur Ruhe gekommen sind, geht's zum Wäldchen Nr. 126, wo nichts erreicht wird. Am Schluss steht dann irgendein super-tragisches Schicksal. Das alles wird mit so übertriebenem Pathos erzählt, dass bestenfalls nur unfreiwillige Komik dabei herauskommen kann. Oder man schläft bei der Lektüre ein. Im schlimmsten Fall verspürt man den Drang, das Heft zu zerreißen. Dem habe ich bis jetzt nur deshalb nicht nachgegeben, weil ich ungern Lücken in meiner Romansammlung haben möchte.

Ansonsten kann man sich - genau wie Rhodan - nur darüber wundern, wie KOLTOROC sich die Konfrontation eigentlich vorgestellt hat. Jemanden "einzuladen" und keine Adresse mitzuschicken... das gehört sich ja nun wirklich nicht. Dass die Leute in diesem Roman überhaupt noch darüber nachdenken, ob es sich wohl um eine Falle handeln könnte, fällt auch wieder unter die Rubrik "unfreiwillige Komik".

J. Kreis, 14.06.2009

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