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Perry Rhodan Nr. 2485: Hyperflackern



Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Leicht genervt von der anhaltenden Schweigsamkeit des Nukleus und der langen Tatenlosigkeit, hat Perry Rhodan am 7. Oktober 1347 NGZ eine erschütternde Begegnung: Tausende OREON-Kapseln der Friedensfahrer, angeführt vom neuen Patron Kantiran, treffen bei Cala Impex ein, und mit dabei ist Prinzipa Kamuko, die Gründermutter. Rhodan ist betroffen, als er sieht, zu was für einem Wrack sie geworden ist. Allen ist klar, dass ihr Zustand auf die Einwirkung der Nachtlicht-Rüstung zurückzuführen ist, und dass Kamuko zu einer wertvollen Mitstreiterin werden könnte, wollte sie sich nur dazu durchringen, doch noch den Vektor-Helm aufzusetzen. Die Aeganerin weigert sich aber beharrlich, aktiv in die Kämpfe einzugreifen.

Als Alaska Saedelaeres Cappin-Fragment am 23. Oktober zu toben beginnt, zeichnet sich eine Wende ab - der Grenzwall wird instabil. CHEOS-TAI und die OREON-Kapseln nähern sich dem Wall, letztere wegen der abnehmenden Quartalen Kraft unter großen Schwierigkeiten. Das so genannte Hyperflackern schwächt sich allmählich ab, doch eine trichterartige Strukturlücke bleibt länger bestehen. Starke Streitkräfte TRAITORS, zu denen auch zwei Kolonnen-MASCHINEN gehören, sichern diesen Bereich ab und verminen ihn. Dennoch befiehlt Rhodan den Durchflug. Der GESETZ-Geber wird nicht geortet, auch die OREON-Kapseln haben einen ausreichenden Ortungsschutz. Die Quartale Kraft ist jenseits des Grenzwalls noch oder wieder wirksam.

Während des Durchflugs schließt sich die Strukturlücke wieder. Da erscheinen drei überstarke UHF-Potentiale, in deren "Kielwasser" die Friedensfahrer weiterfliegen können - es sind drei Kosmische Messenger, die nach Hangay vordringen. Am 24. Oktober treffen CHEOS-TAI (mit der JULES VERNE an Bord) und 2500 OREON-Kapseln (die "Grüne Legion") sich bei der Sonne Ultupho und geraten sofort unter den Einfluss des Vibra-Psi. Die Hüllen der OREON-Kapseln bieten einen guten Schutz gegen dieses Phänomen. Ein weiteres, nicht identifiziertes Schiff ist der Flotte gefolgt. Rhodan vermutet, es könne sich um den Quell-Klipper Ruumaytron handeln, mit dem Nuskoginus und dessen Gefährten unterwegs sind.

Der Nukleus schweigt weiterhin, erzeugt aber immerhin einen Avatar in Gestalt von Fawn Suzuke als Ansprechpartner für die Galaktiker. Rhodan befiehlt umgehend den Weiterflug tiefer ins Innere der Proto-Negasphäre.

Kommentar:

Da kann man mal wieder sehen, wie die Handlung in der PR-Serie gestreckt wird. Ein ganzer Roman wird darauf verschwendet, unsere Freunde durch den Grenzwall zu bringen, und sonst geschieht... gar nichts. Entsprechend öde ist der Roman denn auch; seitenweise Geschwafel über hyperphysikalische Phänomene und verschiedene Versuche, sich dem Wall zu nähern. Dazu dann noch einige fragwürdige Formulierungen und teilweise schlampiger Satzbau - schon hat man einen Roman, den man lieber schnell wieder vergisst.

Warum leidet Ekatus Atimoss übrigens unter dem Vibra-Psi? Für ihn müsste das doch eher ein Labsal sein. Oder habe ich da was falsch verstanden? Was das ganze Hin und Her mit Kamuko soll, weiß ich auch nicht. Natürlich wird sie eines Tages doch die ganze Rüstung anlegen, oder sie wird sie jemandem (sei es freiwillig oder unfreiwillig) überlassen. Sonst hätte man sich keinen so fadenscheinigen Grund für ihren Flug nach Cala Impex ausdenken müssen. Angeblich wollte sie nur Perry noch einmal wiedersehen. Lachhaft.

Auf Seite 15 macht Ellmer sich, wie mir scheint, über die Nutzer des offiziellen Perry Rhodan - Internetdiskussionsforums lustig. Ich wirke dort zwar nicht mit, kann aber nur sagen: Vorsicht! Man sollte nie das eigene Publikum beleidigen.

J. Kreis, 04.04.2009

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