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Perry Rhodan Nr. 2483: Die Nadel des Chaos



Autor: Uwe Anton

Inhalt

Als Portivabschnitt 3h3h2 mit GLOIN TRAITOR vereinigt wird, beginnen ESCHERS Probleme von neuem, denn im Hauptabschnitt der Nadel des Chaos sind T-Prognostiker im Einsatz. Erneut wird die Parapositronik bei dem Versuch überlastet, die dezentralen Rechnernetzwerke der miteinander verbundenen Kolonnen-Forts unter Kontrolle zu bringen. Wieder verliert die Parapositronik die Kontrolle über einige Prozessoren, die sich in selbst erschaffene Traumwelten zurückziehen. Einer davon ist der Archäologe Warding Atarin, der sich eine Existenz als TLD-Agent auf Arkon III erträumt. Das Vorhaben, GLOIN TRAITORS zu zerstören, muss hintangestellt werden. ESCHER will nun zunächst versuchen, den Elementar-Quintadimtrafer zu beeinflussen, der die Nadel des Chaos wie eine innere Doppelhelix durchzieht und als Entstehungsort des Vibra-Psi betrachtet werden muss. Würde es ESCHER gelingen, den Quintadimtrafer zu manipulieren, dann hätte das eine Instabilität der Grenzwälle zur Folge, so dass die Galaktiker in die Proto-Negasphäre eindringen könnten. Auch dieser Plan würde bei ESCHERS jetzigem Zustand aber nur sehr schwer und nicht innerhalb kurzer Zeit zu verwirklichen sein. Auch ist es ESCHER derzeit nicht möglich, erneut Kontakt mit der SOL aufzunehmen.

Laurence Savoire und Isokrain sind besorgt über diese Neuigkeiten und suchen nach einem Ausweg. Während sie GLOIN TRAITOR erkunden, wobei sie fast von einem Terminalen Herold entdeckt werden, kommen sie auf die Idee, ESCHER ganz besondere neue Prozessoren zu verschaffen: T-Prognostiker! Es gelingt den beiden, einen solchen Cyborg in die Gedankenkammer zu schaffen. Merlin Myhr nimmt mentalen Kontakt mit dem Wesen auf, und tatsächlich ist es freiwillig bereit, in der Hyperdim-Matrix aufzugehen. Für den T-Prognostiker ist genau das die Erfüllung, nach der sein gesamtes Volk schon immer gestrebt hat. Sechs weitere T-Prognostiker werden entführt und in ESCHER eingegliedert. Somit verfügt die Parapositronik über sieben neue Prozessoren, und die enormen Rechenleistungen der T-Prognostiker steigern ihre Leistungsfähigkeit auf noch nicht vollständig absehbare Weise. Jedenfalls normalisieren die Verhältnisse sich jetzt wieder. Gleichzeitig gelingt es Pal Astuin, Warding Atarins Traumwelt derart mit widersinnigen Ereignissen zu stören, dass der Prozessor endlich zu sich kommt und sich wieder in die Hyperdim-Matrix eingliedert. Die anderen werden nun bald folgen.

Die toten Cyborg-Körper werden in ihr Quartier zurückgeschafft. ESCHER beginnt mit seinen Manipulationen und sorgt für Chaos in GLOIN TRAITOR. Es kommt zu Fehlfunktionen und Zerstörungen. ESCHER nimmt an, TRAITOR werde die T-Prognostiker für die Schuldigen halten. Dummerweise waren ESCHERS Sabotageaktionen zu erfolgreich, denn einer der Knotenrechner, über den er den Quintadimtrafer beeinflussen wollte, wurde beschädigt. Savoire und Isokrain müssen ihn zuerst reparieren. Dann kann ESCHER aktiv werden. Er kann danach nur hoffen, dass der erwünschte Effekt auch wirklich eintritt.

Kommentar:

Zugegeben: In PR 2481 haben wir gelesen, dass der "Geburtshelfer" sich bei der Erschaffung der Palkari einen Scherz erlaubt hat, und dass alle aus diesen Wesen hervorgegangenen T-Prognostiker nach einer nicht genau definierten Erfüllung streben. Schon Latifalk war fasziniert, als er herausgefunden hat, dass Isokrain Bestandteil eines biopositronischen Kollektivwesens ist. Das kommt ESCHER jetzt zugute, denn ohne die Hilfe der T-Prognostiker wäre seine Mission zum Scheitern verurteilt. Diese ach so günstige Konstellation mag in sich schlüssig sein, aber sie ist wieder einer jener entscheidenden "geplanten Zufälle", die den Kampf der Galaktiker gegen TRAITOR immer unglaubwürdiger machen. Auf sich allein gestellt und aus eigener Kraft wären sie jedenfalls schon längst untergegangen.

Die Atarin-Nebenhandlung macht ungefähr die Hälfte dieses Romans aus. Das ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass ein Autor mit der Haupthandlung nichts anzufangen weiß, so dass er sich irgendwas ausdenken muss, um den Text auf den Umfang eines Heftromans zu strecken. Wenigstens ist der ganze irreale und somit irrelevante Kram nicht langweilig, so kann man's ertragen.

Übrigens: Laurence Savoire sagt selbst, dass T-Prognostiker nicht einfach verloren gehen können. Und was ist mit den beiden, die im Portivabschnitt 3h3h2 tätig waren? Selbst wenn die Traitoristas nicht nachhaken, weil sie in Ehrfurcht vor dem Weltweisen erstarren (was ich für kaum glaubwürdig halte), so müssten sie doch wenigstens von ihresgleichen vermisst werden, oder?

J. Kreis, 20.03.2009

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