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Perry Rhodan Nr. 2480: Die Prognostiker



Autor: Uwe Anton

Inhalt

Am 5. Mai 1347 NGZ wird der Weltweise von Azdun von der Kolonnen-Fähre AGYYRE durch den Kernwall gebracht. Somit erreichen auch die im umgebauten Versorgungsblock versteckte Parapositronik ESCHER sowie Dr. Laurence Savoire und Isokrain die Zentrumsregion Hangays. Sofort verspürt der Diakater den Einfluss des Vibra-Psi, der ihm schwer zu schaffen macht. Hyperstürme toben in der Zentrumszone, auch Tryortan-Schlünde entstehen. Der Kosmitter muss seine Paragaben einsetzen, um zu verhindern, dass ESCHER bei Kontrollen entdeckt wird. Der Kommandant der Kolonnen-Fähre kann dem Wunsch des Weltweisen, zur "Nadel des Chaos" gebracht zu werden, nicht entsprechen. GLOIN TRAITOR befindet sich ohnehin noch im Bau. So wird der Weltweise zur Weltraum-Baustelle eines in Entstehung begriffenen Segments GLOIN TRAITORS gebracht. Dieses gewaltige Objekt, der Portivabschnitt 3h3h2, wird zum Aufenthaltsort des Weltweisen für die nächsten Monate.

Bis das Objekt, das bei Fertigstellung aus 24 Kolonnen-Forts bestehen wird, bereit zum Abtransport ist, wird der Weltweise in TRAICOON 06-202a untergebracht. ESCHER beginnt sofort damit, die Computernetzwerke des Forts unter seine Kontrolle zu bringen, stößt aber auf unerwarteten Widerstand. Tatsächlich wird ESCHERS gesamte Kapazität in Anspruch genommen. Einige Prozessoren der Parapositronik (also Bewusstseine verstorbener Menschen) weisen merkwürdige Störungen auf. Einer davon ist Warding Atarin, der sich in seine Zeit als TLD-Agent auf Arkon III zurückversetzt fühlt und Abenteuer erlebt, die für ihn absolut real sind. ESCHER lässt Savoire wissen, dass er dringend neue Prozessoren benötigt, um das Kolonnen-Fort unter Kontrolle halten zu können. Savoire wäre bereit, in der Parapositronik aufzugehen, denn ihm ist klar, dass er so oder so bald sterben wird, doch das wäre nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Stattdessen erhalten der Diakater und Isokrain den Auftrag, die Computer des Forts zu manipulieren, um ESCHER die Übernahme zu erleichtern.

Bei einer solchen Aktion entdecken die beiden die wahre Quelle für ESCHERS Probleme. Cyborgs mit der Gestalt 2,5 Meter durchmessender Industriezahnräder, die sich selbst als T-Prognostiker bezeichnen und mit einem bislang unbekannten Koffter-Typ reisen, klinken sich regelmäßig in die Computersysteme ein und verstärken deren Leistungsfähigkeit exponentiell. Außerdem unterhalten sie aus unbekannten Gründen ein zweites, unabhängiges Datennetz. Scheinbar soll ihr Handeln auch innerhalb der Terminalen Kolonne geheim bleiben. Eines Tages erhalten Savoire und Isokrain die Chance, zwei T-Prognostikern zu folgen. Sie werden jedoch von den Cyborgs entdeckt und geraten in Gefahr. Isokrain erzeugt Nano-Kolonnen, die die Cyborgs schließlich töten - seltsamerweise gibt es daraufhin aber keinen Alarm. Einen Speicherkristall, den einer der Cyborgs dabei hatte, nehmen die beiden mit. Nach dem Tod der T-Prognostiker hat ESCHER wieder freie Bahn. Somit ist es ihm ein Leichtes, große Teile des Portivabschnitts unter seine Kontrolle zu bringen, als dieser am 8. Oktober fertig gestellt und am Folgetag von 15 Kolonnen-Fähren zur Nadel des Chaos transportiert wird.

Kommentar:

Ich kann nicht mehr sagen, als dass der Roman ganz nettes Lesefutter ist - irgendwelche erwähnenswerten Besonderheiten gibt es nicht. Mir ist nur schleierhaft, wie es ESCHER allein fertig bringt, ein Dutzend Kolonnen-Forts oder mehr zu beherrschen, wenn die gesamte Hyperinpotronik der Hundertsonnenwelt schon Schwierigkeiten mit der Supratronik eines einzigen Traitanks hatte. Wird er auf die gleiche Weise mal eben ganz GLOIN TRAITOR übernehmen? Mit "Glaubwürdigkeit" hätte das dann nichts mehr zu tun.

Das Verwirrspiel um Atarin ist ja ganz nett, solange man keine Ahnung hat, dass es sich vermutlich nur um die virtuellen Phantasien eines außer Kontrolle geratenen "Prozessors" handelt, danach aber ist es nur noch Seitenschinderei. Atarins Geschichte bricht irgendwo ab - möglicherweise deshalb, weil ESCHER wieder "bei Sinnen" ist, vielleicht aber auch, weil es noch eine Fortsetzung geben wird? Ich könnte darauf verzichten. Übrigens: Atarins Erlebnisse lassen darauf schließen, dass auch Darasalaanaghinta Mitchu gestorben und zum Prozessor geworden ist. Das wusste ich gar nicht. Habe ich da was überlesen oder war davon tatsächlich bisher noch nie die Rede? Es kann natürlich auch alles nur Atarins Einbildung sein.

Was es mit den T-Prognostikern auf sich hat und welche Ziele diese merkwürdigen Wesen verfolgen, werden wir zweifellos nächste Woche erfahren, wenn es Savoire gelingt, die auf dem Speicherkristall abgelegte "Periodische Chronik der Latifalk-Acht-Acht" auszulesen. Allein diese Bezeichnung und das recht bizarre Äußere der Cyborgs lassen schon vermuten, dass der nächste Roman wieder mal eine typische "Hartmut-Kasper-Extravaganz" werden wird.

J. Kreis, 01.03.2009

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