Perrypedia
Online-Lexikon
zur PR-Serie
Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2473
Weiter zu Nr. 2475


Perry Rhodan Nr. 2474: Zwei Psi-Emitter



Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Traitank 1.199.188 landet auf CRULT, aber noch ist es der Besatzung nicht möglich, das Schiff zu verlassen. Roi Danton muss auf eine Nachricht Zerberoffs warten. Der Duale Kapitän muss zunächst mit den Folgen der Ermordung Malikadis fertig werden. Um keinen Verdacht zu erwecken, ordnet er selbst Untersuchungen (unter anderem durch die Awour) an, die auch ihm gefährlich werden. Zu seinem Glück war Malikadi in der ganzen Dienstburg unbeliebt und wurde wegen seines krankhaften Ehrgeizes sogar für gefährlich gehalten. Zerberoff nutzt die Untersuchungen, um persönlich einige Traitanks zu inspizieren. Eines der Schiffe ist natürlich die DARK GHOUL. So ist es ihm möglich, die Terraner über die aktuellen Entwicklungen in Kenntnis zu setzen und ihnen Quartiere in der Dienstburg zu verschaffen, die alsbald bezogen werden.

Nun wird Zerberoff in Roi Dantons Pläne eingeweiht. Der Terraner hat vor, zwei Psi-Emitter zu zünden. Der erste wird ein sich langsam über die ganze Dienstburg ausbreitendes Feld psionischer Energie erzeugen, das Antakur von Bitvelt quasi lähmen und für Verwirrung in CRULT sorgen soll. Der zweite wird die in ihm gespeicherte komprimierte Energie in Form einer Schockfront abgeben, die nach Meinung des Nukleus ausreichen sollte, den Progress-Wahrer zu töten. Der Stoß-Emitter muss in der Nähe des Opfers gezündet werden, da er keine große Reichweite hat. Die Dunklen Ermittler sollen es Danton ermöglichen, sich dem Ziel so weit wie möglich zu nähern. Er muss den Stoß-Emitter mit einem mentalen Impuls zünden. Allerdings besteht das Risiko, dass auch er selbst dabei getötet wird, obwohl die Energie größtenteils auf Antakur von Bitvelt "geeicht" ist. Danton hofft, dass sein Zellaktivator ihm helfen wird, den Einsatz zu überleben.

Danton, Senego Trainz, Rinka Porol und Khiz Turagga suchen den Dunklen Distrikt auf. Dort warten bereits einige Rebellen der Dunklen Ermittler, unter anderem G'schogun. Angesichts der von Danton präsentierten Psi-Emitter glaubt nun auch das Quant der Finsternis an einen möglichen Erfolg des geplanten Attentats und sichert seine Unterstützung zu. Bevor Danton den ersten Teil des Plans in die Tat umsetzen kann, müssen die lästigen, immer noch ermittelnden Awour beseitigt werden. Zerberoff, der gerade vergeblich versucht hat, selbst zum Progress-Wahrer vorzudringen, erledigt das Problem mit Hilfe einiger Mikro-Bestien endgültig. Dann endlich kann Danton den Psionischen Feld-Emitter zünden. Als das Feld die Anthrazit-Sphäre erreicht, entsteht über dem Silberturm ein Abbild des Progress-Wahrers, das immer größer wird, vor Qualen schreiend über CRULT hinwegfegt und sich dann verflüchtigt.

Auf Terra steht eine Entscheidung anderer Art bevor: Marc London fürchtet, Fawn Suzuke für immer zu verlieren, da der Nukleus bald nach Hangay aufbrechen wird. Er würde gern selbst im Nukleus aufgehen, um immer mit Fawn vereint zu sein, doch das ist unmöglich. Fawns Liebe zu Marc ist so groß, dass sie bereit wäre, ihr Bewusstsein in die BATTERIE zu integrieren, die auf Terra zurückbleiben wird. Sie müsste aber ihre Körperlichkeit aufgeben und würde sterben, sobald die BATTERIE ihre Energie verbraucht hat. Marc lehnt ab, denn die Existenz als reines Bewusstsein wäre für Fawn so etwas wie Gefangenschaft, und niemand weiß, wann die BATTERIE ihre psionische Ladung aufgezehrt haben wird.

Kommentar:

Man könnte bemängeln, dass hier schon wieder eine Handlung auf zwei Romane gestreckt wird, die gerade so für einen ausreichen würde. Da Hubert Haensel den Umfang aber nutzt, um z.B. Zerberoff endlich mal so über die Konsequenzen seiner Befreiung nachdenken zu lassen, wie es schon gleich zu Anfang hätte geschehen müssen, ist es in Ordnung. Außerdem sorgen auch die Mikro-Bestien, die mir immer sympathischer werden, für die eine oder andere nette Abwechslung. Ich konnte mir richtig bildlich vorstellen, wie Rinka Porol sich hartnäckig bemüht, Zerberoffs Massagegerät einzuschalten - hätten Mikro-Bestien Zungen, dann hätte Rinka ihre bestimmt vor lauter Konzentration und Anstrengung aus dem Mundwinkel gestreckt. Das Schicksal von Fawn und Marc berührt mich nicht so sehr - beide Nebenfiguren sind in der letzten Zeit zu stiefmütterlich behandelt worden, als dass man daran noch Anteil nehmen könnte.

Ein bisschen befremdlich fand ich die Episode mit Zerberoff und "Lila". Die "Umraum-Pflegerin" hat Zerberoff durchschaut, verrät ihn aber nicht. Warum nicht? Nur um von ihm mentale "Streicheleinheiten" der besonderen Art zu erhalten? Er darf sie nicht töten, weil ihre Erkenntnisse dann automatisch weitergeleitet werden. Dennoch droht er ihr - aber womit? Schmerzen können diese Wesen nicht empfinden, sie sehnen sich geradezu nach der Endogenen Qual und der Tod scheint keine Bedeutung für sie zu haben, sondern eher eine Art Erlösung zu sein... A Propos Tod: Der Titel des nächsten Romans lautet "Opfergang". Nach der Lektüre des Romans dieser Woche zweifle ich nicht mehr daran, dass Zerberoff sich opfern wird, und nicht Roi Danton.



Meine Zählung für das Haensel'sche Moment-O-Meter beträgt jetzt:

15 x "In dem Moment" in diesem Heft, insgesamt habe ich diese Formulierung jetzt 92 mal in neun Heften seit PR 2415 gezählt (vgl. auch dortigen Kommentar zur Bedeutung des Moment-O-Meters).

J. Kreis, 17.01.2009

Deine Meinung?

(Bei Klick auf diesen Button öffnet sich ein Kontaktformular in einem gesonderten Fenster)


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2473
Weiter zu Nr. 2475