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Perry Rhodan Nr. 2461: Der unendliche Raum



Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Als bekannt wird, dass der nicht weit vom Winola-System entfernte Sektor Traukis das nächste Ziel des Entropischen Zyklons ist, unternehmen Atlan und Mirk Unamatos kleine Mom'Serimer-Armee einen zweiten Versuch, AKAZU zu entern. Der in LOOKOUT umbenannte Zyklon-Scout wird bis zum 26. März so präpariert, dass es aussieht, als wäre er bei der Rettung des von Atlan gekaperten TRAI-Versorgers beschädigt worden und dann in die Ausläufer des Zyklons geraten. Ein Hilferuf wird per Kolonnen-Funk ausgesandt. Atlan und die Mom'Serimer müssen in winzigen Verstecken ausharren, bis Traitanks eintreffen - für die quirligen kleinen Kerle eine Tortur. Wie erwartet entscheiden die um Ressourcenerhalt besorgten Kolonnen-Truppen, den Scout nicht einfach zu sprengen, sondern zu recyceln. Eine Kolonnen-Einheit bislang unbekannten Typs, die von Atlan ihrer Form wegen auf "Rohrtender" getauft wird, nimmt die LOOKOUT auf und transportiert sie durch einen Tryortan-Schlund zur Zyklonstation AKAZU-8. Offenbar sind die Zugänge zum Entropischen Zyklon nur auf diesem Weg erreichbar - es handelt sich um Halbkugelblasen mit einem Bodendurchmesser von 78 Kilometern und 39 Kilometern Höhe. Anhand der Krümmung der Bodenfläche, die, wie Atlan annimmt, die Außenhülle AKAZUS darstellt, kann auf den Durchmesser des Entropischen Zyklons geschlossen werden. Er muss mit 1.284.000 Kilometern so groß sein wie die Sonne Sol...

Die Zyklonstationen stellen einen Übergang in den Hyperraum dar, AKAZU ist vollständig in dieses übergeordnete Kontinuum eingebettet. Während Kolonnen-Truppen mit der Untersuchung und Reparatur des Scouts beginnen, sehen Atlan und die Mom'Serimer sich ungehindert in AKAZU um. Die Hülle hat eine Dicke von einem Kilometer und umschließt einen scheinbar unendlichen offenen Innenraum, in dem zahlreiche ebenfalls riesige Sphären angeordnet sind. Auf der Suche nach einer Zentrale oder Brücke AKAZUS werden Atlan und Mirk Unamato auf einige jener merkwürdigen goldfarbenen Kolonnen-Motivatoren aufmerksam, denen sie schon bei der Eroberung des Scouts begegnet sind. Diese Teilstofflichen sind möglicherweise die eigentlichen Bewohner und Lenker des Zyklons. Viele von ihnen begeben sich in eine Nebelzone, die eine wichtige Funktion zu haben scheint und als Zugang zum "Entropischen Raum" bezeichnet wird. Mirk Unamato versucht einem Teilstofflichen dorthin zu folgen, doch er kommt nicht weit. Wie es scheint, weist die Nebelwand jeden zurück, der keine Berechtigung hat, sie zu betreten.

Atlan versucht es ebenfalls und hat mehr Erfolg. Je weiter er vorankommt, desto klarer wird ihm aber auch, dass der Preis für das Betreten des Entropischen Raums die Selbstaufgabe wäre - seine Sinne verwirren sich immer mehr, er ist bald nicht mehr er selbst. Der Extrasinn übernimmt die Kontrolle über Atlans Körper und lenkt ihn hinaus, zurück zu den Mom'Serimern, die einen weiteren Zyklon-Scout unter ihre Kontrolle gebracht haben. Inzwischen haben die Oahm'Cara aber auch entdeckt, dass Unbefugte in AKAZU eingedrungen sind, und Alarm ausgelöst. Die Flucht gelingt und Atlan kommt allmählich wieder zu sich. Gerade noch rechtzeitig verlässt die kleine Gruppe das Schiff, denn dieses wird durch Fernzündung gesprengt. Zwar tauchen noch einige Traitanks auf, aber diese entdecken die im All treibenden Flüchtlinge nicht. Nachdem die Diskusschiffe wieder verschwunden sind, ruft Atlan die RICHARD BURTON herbei, die die Gruppe aufnimmt. Atlan sieht nun endgültig ein, dass der Gedanke, etwas so unfassbares wie einen Entropischen Zyklon für die eigenen Zwecke benutzen zu wollen, völlig illusorisch ist. Auf diesem Weg wird die Kernregion Hangays nicht erreicht werden können.

Kommentar:

Wenn man die Beschreibung des Entropischen Zyklons liest und dann in der LKS desselben Romans auf Zeilen Arndt Ellmers stößt, der behauptet, die erhöhte Hyperimpedanz sei ein Garant dafür, dass die Serie nicht so schnell an die Grenzen des Vorstellbaren stößt, dann muss man sich fragen, ob die Autoren schon selbst nicht mehr wissen, was sie überhaupt schreiben, oder ob sie an Realitätsverlust leiden...

Ich habe nichts gegen Doppelromane, Trilogien oder gar Viererblocks. Aber so ein durch endloses Geschwafel und Wiederholungen auf Doppelromanumfang aufgeblähtes NICHTS wie diese beiden Hefte brauche ich nicht. Die nervende Mommsen-Zappelei incl. Atlan-Vergötterung usw. war letzte Woche schon zuviel, eine weitere Dosis davon hätte wirklich nicht sein müssen. Konnte Atlan ernsthaft annehmen, sein im Übrigen für meinen Geschmack viel zu glatt abgelaufenes Husarenstückchen werde von Erfolg gekrönt sein? Ich glaube nicht. Ich vermute eher, dass es diesen Doppelroman nur gibt, damit wieder einmal der Versuch unternommen werden konnte, den Leser mit der Beschreibung eines völlig unmöglichen Objekts unfassbaren Ausmaßes zu blenden. Bei mir hat's nicht funktioniert, ich musste mich richtig durchquälen.

Soviel zum Roman. Letzte Woche hatte ich um eure Meinung zu meinen PR-Zusammenfassungen und den Kommentaren gebeten. Und ihr habt euch fleißig ins Zeug gelegt! Die Antworten waren so zahlreich, dass ich ausnahmsweise nicht jede Nachricht einzeln beantworte, sondern ganz allgemein an dieser Stelle darauf eingehe. Zunächst einmal: Vielen Dank euch allen!

Die meisten von euch sind sich darüber einig, dass ich so weitermachen soll wie bisher. Das will ich gern tun! Vereinzelt wurde um ausführlichere Handlungszusammenfassungen gebeten. Ich muss sagen: Eigentlich finde ich meine Texte meist schon zu lang und würde sie gern noch weiter auf's Wesentliche zusammenkürzen. Nur würde dann oft kaum noch was übrig bleiben, denn bei der inzwischen zum Standard gewordenen Unsitte, eine minimale Handlung auf Doppelromanlänge aufzupumpen oder sie über noch längere Zeiträume zu strecken, würde eine ganze Menge Füllsel wegfallen... Andererseits ist es natürlich auch eine Zeitfrage. Die Zeit, die ich in die Pflege meiner Homepages stecke, fehlt mir anderswo. Ehrlich gesagt möchte ich nicht noch mehr dafür aufwenden - zum Zwang darf es keinesfalls werden, denn dann würde ich schnell die Lust verlieren. Ich bitte deshalb um Verständnis, wenn ich es beim jetzigen Umfang belasse.

Das mit der Bitte um Feedback soll keine einmalige Aktion gewesen sein: Haltet euch nur nicht zurück, wenn euch etwas auffällt oder so. Ich kann nur besser werden und Fehler vermeiden, wenn man mich darauf hinweist!

J. Kreis, 18.10.2008


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