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Perry Rhodan Nr. 2460: Soldaten der NACHT



Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Das Hangay-Geschwader und die SOL suchen immer noch nach einem Weg, den Kernwall zu durchdringen und in die Zentrumsregion Hangays zu gelangen - bisher vergeblich. Im Stützpunkt Win-Alpha sorgt die Armee der NACHT für Unruhe: 100 Mom'Serimer, die von der SOL dorthin abgeordnet worden sind, um Kampferfahrung zu sammeln. Ihr Oberhaupt und Kontaktoffizier zu den Terranern ist Leutnant Mirk Unamato, ein Mom'Serimer, der eine für seinesgleichen geradezu unfassbare Langsamkeit im Denken und Handeln an den Tag legt. Unamatos Idol ist Atlan, und es ist sein größter Wunsch, mit dem unsterblichen Arkoniden in den Einsatz gehen zu können. Allerdings werden die stressigen Mom'Serimer in Win-Alpha eher als Störenfriede betrachtet, was sie fast zu einer Art Rebellion veranlasst. Am 5. Februar 1347 NGZ zeichnet sich eine Wende ab, denn es ist der RICHARD BURTON gelungen, einen verlassen im All treibenden TRAI-Versorger aufzubringen und nach Winola III zu schleppen. Diese Kolonnen-Einheit wird für terranische Bedürfnisse umgebaut, außerdem hatte sie viele wertvolle Rohstoffe an Bord, die im Stützpunkt gut gebraucht werden können, unter anderem T-Exagonium. Atlan benennt das Schiff mit der TRAITOR-Registriernummer 21.992.562 in TRUCKER um und plant, es für einen ganz bestimmten Kommandoeinsatz zu verwenden.

Am 3. März wird nämlich ein Kolonnen-Funkspruch abgefangen, dem zufolge der entropische Zyklon AKAZU in wenigen Tagen im Sektor 3-Vutavan eintreffen wird. Atlan will versuchen, in den Zyklon (bei dem es sich ja nicht um eine Naturgewalt, sondern um ein Raumschiff handelt) einzudringen, denn dieser wird nach getaner Arbeit mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Zentrumsregion Hangays fliegen. Zur Verwirklichung dieses Plans wird jedoch ein Zyklon-Scout der Oahm'Cara benötigt, denn nur mit einem dieser Schiffe wäre es möglich, sich dem Zyklon zu nähern. Die TRUCKER wird deshalb im betreffenden Raumsektor als Lockvogel eingesetzt. Sie strahlt einen Notruf aus, dem am 11. März tatsächlich ein Zyklon-Scout folgt. Jetzt kommt die Armee der NACHT zum Einsatz, denn außer Zellaktivatorträgern sind nur Mom'Serimer resistent gegen die tödliche Wirkung eines entropischen Zyklons. 28 ausgewählte Mom'Serimer - darunter Mirk Unamato - entern gemeinsam mit Atlan den Zyklon-Scout und paralysieren dessen Besatzung. Doch dann unterliegen alle einem hypnotischen Einfluss - es sind Kolonnen-Motivatoren an Bord!

Unamato, der sich bisher gescheut hat, auf andere Intelligenzwesen zu schießen, bleibt aufgrund schierer Willensanstrengung und wegen der Einnahme einiger Pfefferminzbonbons (die für Mom'Serimer ein starkes Stimulans darstellen) handlungsfähig und vernichtet die beiden Kolonnen-Motivatoren. Diese sind größer als die bisher bekannt gewordenen Wesen ihrer Art und glühen nicht rot, sondern eher golden. Dann trifft der entropische Zyklon ein. Die vom Zyklon-Scout erhoffte Schutzwirkung bleibt aus, die Oahm'Cara sterben. Atlan und den Mom'Serimern bleibt nur die Flucht, allerdings gelingt es ihnen, den an die TRUCKER angedockten Zyklon-Scout mitzunehmen.

Kommentar:

Wieder ein Roman, zu dem mir nicht viel einfällt. Er ist zwar nicht gerade langweilig, aber irgendwann fangen das Mommsen-Gezappel und das dauernde "STOPP!"-Gebrüll Unamatos an zu nerven. Schade auch, dass die Mommsen diesmal wieder fast durchgehend auf den Status reiner Witzfiguren reduziert werden. Ich hatte gedacht, das hätten wir inzwischen hinter uns. Warum der Zyklon-Scout seine Besatzung doch nicht schützt, bleibt noch unklar. Vielleicht hätte ja vor Eintreffen des Zyklons irgendeine Vorrichtung aktiviert werden müssen. Daran hätte Atlan allerdings auch vorher denken können. Warum wohl zwei Kolonnen-Motivatoren an Bord waren? Erstmals wird beschrieben, dass diese irgendetwas manipulieren. Sie bilden Tentakel aus, mit denen sie eine Schalttafel bedienen. Vielleicht hat es sich bei dieser Tätigkeit ja um genau das gehandelt, das den Zyklon-Scout in eine sichere Zuflucht gegen den Zyklon gemacht hätte.

Das soll als Kommentar mal reichen. Anstelle weiteren Genörgels möchte ich euch diesmal um Feedback bitten. Ich bekomme zwar immer wieder mal Mails mit Leserreaktionen, aber ich hätte gern mehr davon. Ich frage mich nämlich:


  1. Wie gefällt euch mein Geschreibsel?
  2. Sind euch die Handlungszusammenfassungen und die Kommentare zu lang - oder etwa zu kurz?
  3. Könnt ihr meine Kommentare nachvollziehen oder seht ihr es anders?
  4. Fehlt in der Handlungszusammenfassung etwas oder hat Kringel einen Fehler gemacht?

Wäre schön, wenn ihr euch ein paar Zeilen abringen könntet. Ihr könnt sie mir ja über das Kontaktformular zukommen lassen - klickt einfach auf den Button "Deine Meinung".

J. Kreis, 11.10.2008


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