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Perry Rhodan Nr. 2457: Dantyrens Rückkehr



Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Am 25. April 1347 NGZ veranstalten die Mikro-Bestien ein Manöver auf Luna. Senego Trainz fällt dabei fast einem von seinem ehemaligen Stellvertreter Mor Frant verübten Mordanschlag zum Opfer, wird aber von Khiz Turagga gerettet, der Mor Frant erschießt. Wenig später wird das Solsystem wieder einmal in den Alarmzustand versetzt. Diesmal wegen eines gewaltigen UHF-Potenzials, das bei den Chaos-Geschwadern am Rand des TERRANOVA-Schirms erscheint, und das zwischen den Universen zu pendeln scheint. Es verschwindet, ohne irgendetwas Erkennbares unternommen zu haben.

Nachdem Roi Danton seine Alpträume überwunden hat, startet er zu einem gewagten Einsatz, dessen Ziel darin besteht, einen Traitank zu kapern und mehr über den zweiten Dantyren zu erfahren. Mit der LEIF ERIKSSON II fliegt Rhodans Sohn zum Awful-System, in dem sich nach seinen Informationen ein kleiner Funk- und Ortungsstützpunkt TRAITORS befindet. Die Mikro-Bestien sind mit von der Partie, Ganzkörpermasken in Gestalt von Ganschkaren und Mor'Daer für terranische Einsatzkräfte werden ebenso vorbereitet wie eine Dantyren-Kokonmaske für Roi Danton. Die Kokonmaske erfüllt zwar ihren Zweck, verursacht Danton aber solche Schmerzen, dass er sie immer nur für wenige Minuten tragen kann. Die Yrendir-Hälfte wird zur Erklärung für ihre Stummheit und Dantons Koordinationsschwierigkeiten mit schweren Wunden ausgestattet. So getarnt und begleitet von 600 Mikro-Bestien fliegt Danton mit einem zum Wrack umfunktionierten Kleinraumer am 8. Mai ins Awful-System ein. Dantyren war dem dort noch immer amtierenden Kalbaron Cis Sikkor schon früher begegnet, und der Ganschkare lässt sich übertölpeln. Er glaubt die Legende, die Danton ihm auftischt, vervollständigt die angeblich zerstörte Ausrüstung seines Kolonnen-Kampfanzugs und ist froh, als endlich ein Traitank mit der Registriernummer 1.199.188 auftaucht, der den vermeintlichen Dualen Kapitän mitnimmt.

Danton reißt das Kommando über den Traitank an sich, wie der bisherige Kommandant Pogoris es von einem Dualen Kapitän geradezu erwartet, und beordert ihn in den Sternhaufen 47 Tucani, angeblich in geheimer Mission - ein abtrünniger Dunkler Ermittler soll beobachtet werden. Aus diesem Grund werden die Schiffssysteme heruntergefahren, was es dem Traitank unmöglich macht, schnell den allgemeinen Verschlusszustand herzustellen. Mit Dantyrens Codes spiegelt Danton dem Bordcomputer vor, es sei eine Meuterei ausgebrochen. Der größte Teil der Besatzung wird daraufhin paralysiert, die Mikro-Bestien erledigen den Rest. Besondere Schwierigkeiten haben sie mit Artgenossen, die sich bereits an Bord befunden haben und misstrauisch geblieben sind. Deren Oberhaupt Hens Gotar entkommt. Es gelingt Senego Trainz zwar, ihn zu töten, aber möglicherweise hat er schon einen Notruf abgesetzt. Deshalb wird die Evakuierung des Traitanks vorbereitet. Wie vereinbart erscheint wenig später jedoch die LEIF und nimmt das Schiff an Bord. Nächstes Ziel ist der Sektor Liforno, wo der zweite Dantyren sich vermutlich aufhält.

Kommentar:

Ein eher unspektakulärer Roman, zu dem mir kaum was einfällt. Wieder mal gelingt eines der typischen terranischen Husarenstückchen, an die man sich in all den Jahren längst gewöhnt hat. Ohne solche Tricks kriegt die Autorenriege es offenbar einfach nicht hin, unsere Helden letzten Endes doch über jeden noch so mächtigen Gegner triumphieren zu lassen. Egal. Ich frage mich nur, warum Roi Danton so herumzickt, als Reginald Bull ihn ungefragt "verplant". Er benimmt sich ja fast wie eine Diva mit gekränktem Ego, als Bully die einzig logische Option wählt, ohne Roi erst um dessen Einverständnis zu bitten. Bully durfte dieses Einverständnis bei jemandem wie Danton eigentlich voraussetzen, aber offenbar leidet Rhodans Sohn doch noch sehr unter seinem jüngsten Trauma - anders kann ich mir Dantons etwas seltsames Benehmen nicht erklären.

Ellmers Schreibstil wirkt diesmal ziemlich schludrig, manche Absätze lesen sich, als hätte er sie gedankenlos heruntergetippt und hinterher nicht korrekturgelesen. Manche Szenen sind einfach sinnlos - warum sollte die Raumhafenkontrolle den Leuten in der startenden LEIF ERIKSSON II Sinn und Zweck eines energetischen Startgitters erklären? Warum grübelt Danton darüber nach, dass es unmöglich wäre, einen Zielanflug manuell zu programmieren? Das ist alles so selbstverständlich, dass es nicht mal dem Leser erklärt werden müsste…

J. Kreis, 24.09.2008


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