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Perry Rhodan Nr. 2456: Akademie der Mikro-Bestien



Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Ende November 1346 NGZ trifft Roi Danton mit dem Schlachtkreuzer MARA BOOTES auf Terra ein. Seine Identität wurde zwar schon auf Quinto-Center eingehend geprüft, dennoch sind Reginald Bulls Zweifel erst ausgeräumt, als er Rhodans Sohn persönlich gegenübersteht, und als Roi ihm erklärt, was es mit den 1800 Mikro-Bestien in seiner Begleitung auf sich hat. Roi liefert wichtige Insider-Informationen über TRAITOR. Er leidet wegen seiner schrecklichen Erlebnisse auf der Skapalm-Bark noch unter Alpträumen. Die Mini-Haluter genießen auf Terra zwar Gaststatus, fühlen sich in der Solaren Residenz aber eingesperrt. Außerdem richten sie in ihrem aggressiven Übermut einige Schäden an. Man stellt ihnen deshalb ein 106 Kilometer großes Areal auf Luna zur Verfügung, wo sie sich austoben und in einer eigens für sie eingerichteten, durch eine zwei Kilometer durchmessende Energiekuppel geschützten Stadt leben können. Die Mikro-Bestien wollen aber mehr als nur geduldete Gäste sein - sie wollen gegen TRAITOR kämpfen und sich für die Qualen rächen, die sie erdulden mussten. Deshalb errichten sie in ihrer Stadt ein Ausbildungszentrum, das nach einem Vorschlag ihres Anführers Senego Trainz den Namen Akademie der Mikro-Bestien erhält.

Die Terraner unterstützen dieses Vorhaben, denn die Mikro-Bestien könnten wertvolle Helfer sein. Am 20. Dezember beginnt deshalb der offizielle Lehrbetrieb. Dekan der Akademie ist der Swoon Ilthun Coro, Ausbilder sind Siganesen und Terraner. Auch Roboter werden zur Unterstützung eingesetzt, diese dienen gleichzeitig als stille Beobachter. Die Mikro-Bestien erweisen sich als lernbegierig, wenn einige von ihnen auch aufgrund ihrer angezüchteten Mängel nur als tumbe Kämpfer taugen. Die Terraner vertrauen ihnen bald soweit, dass sie ihnen eine Transmitterverbindung zu anderen Orten des Solsystems installieren. Der besonders lerneifrige Khiz Turagga tritt ein Medizinstudium auf Mimas an. Im März 1347 NGZ wird sogar ein Ableger der Akademie bei Terrania City eingerichtet. Es steht allerdings nicht alles zum Besten bei Senegos Kämpfern. Einige von ihnen werden von Noviel Residor als Sicherheitsrisiko eingestuft. Mor Frant, Senegos Stellvertreter, schwankt zwischen dem Wunsch, TRAITOR sofort anzugreifen oder aber zur Terminalen Kolonne überzulaufen. Nach einem Zwischenfall, bei dem Mor Frant einen Terraner in Gefahr bringt, wird er abgesetzt. Das letzte Wort, so sagt er, ist aber noch nicht gesprochen.

Am 24. April 1347 NGZ trifft auf Terra eine vom Galaktikum übermittelte Nachricht ein. Ein aktueller Funkspruch TRAITORS wurde abgehört, in dem jemand sich nach dem Stand der Entwicklung beim Komplex Astrovent erkundigt. Reginald Bull ist zwar beunruhigt, weil er keine Ahnung hat, was mit diesem Begriff gemeint sein könnte - geradezu schockiert ist er aber, als er den Namen der Person erfährt, die den Funkspruch abgesetzt hat: Es ist ein gewisser Dantyren...

Kommentar:

Rois Rückkehr nach Terra hätte ein sehr emotionaler, leicht aber auch kitschiger Moment werden können. Deshalb ist es vielleicht ganz gut, dass Arndt Ellmer dieses Ereignis so sachlich abhandelt. Es ist jedenfalls schön, dass er zurück ist. Wenn ich auch zugeben muss, dass es mutiger von den Autoren gewesen wäre, ihn wirklich als Dantyren sterben zu lassen.

Ansonsten konzentriert der Roman sich auf Senego Trainz und seine Horde sympathischer kleiner Kraftbolzen. Ich mag die Burschen einfach! Ihre Integrierung in die LFT geht vielleicht ein bisschen arg schnell, aber sie verläuft ja auch nicht ganz unproblematisch. Ihre Unbedarftheit, gepaart mit unbändiger Kampfkraft, sorgt für ein paar witzige Szenen.

Ansonsten gäbe es nichts zu dem Roman zu sagen - wenn da nicht Dantyren wäre. Es ist leicht nachvollziehbar, dass TRAITOR mehr als nur eine "Kopie" eines so wichtigen Gefangenen wie Roi Danton angefertigt hat, und dass mehrere Dantyrens gefertigt worden sein könnten. Ich habe schon deshalb nichts gegen Dantyrens Rückkehr einzuwenden, weil ich diese Figur immer sehr interessant gefunden habe. Man muss bedenken, dass jeder Dantyren (d.h. jede Danton-Hälfte) davon überzeugt ist, das Original zu sein. Das hat schon für diverse gute Charaktermomente gesorgt, und es ist zu hoffen, dass es so weitergeht. Außerdem stelle ich mir eine Begegnung des Originals mit der "Kopie" sehr interessant vor.

J. Kreis, 13.09.2008


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