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Perry Rhodan Nr. 2442: Stützpunkt im Chaos

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Die RICHARD BURTON und ihre Begleitschiffe errichten einen Stützpunkt auf dem dritten Planeten des Winola-Systems. Dort befindet sich auch ein Kontaktwald. Atlan begibt sich sodann mit der RICHARD BURTON in den Raumsektor Shiva-Bazal, denn ESCHER will ermittelt haben, dass sich dort ein bedeutendes Ereignis anbahnt. Trim Marath bestätigt dies, denn seine Fähigkeit des Kosmospürens vermittelt ihm den Eindruck, der Sektor sei "krank". Unterwegs wird am 27. Oktober der von Ronald Tekener in den Kolonnenfunk eingespeiste "Kuckucksbrief" empfangen. Da eine der 300 Fragen keinen Sinn ergibt, kann die Nachricht nicht entschlüsselt werden.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern wird mit einer kleinen Raumkapsel ausgeschickt. Das Team hat einen verbesserten Kantor-Sextanten dabei und hofft, wichtige Messergebnisse sammeln zu können. Niemand hat damit gerechnet, was im Zielgebiet geschieht: Ein Dutzend Chaos-Geschwader erscheint, außerdem eine Kolonnen-MASCHINE und annähernd hundert Kolonnen-Forts. Letztere verbinden sich zu einem langen Gebilde in Form einer Doppelhelix. Auf der RICHARD BURTON beobachtet man die Vorgänge mit Sorge. Als mehrere Proto-Chaotische Zellen ins Zielgebiet versetzt werden, ziehen die Truppen TRAITORS nach und nach wieder ab. Wenig später nähert sich ein Entropischer Zyklon.

Atlan bricht allein mit einer Space-Jet auf, um das Forscherteam zu evakuieren. Dies gelingt nicht vor der Ankunft des Zyklons. Diesmal werden zunächst andere, anscheinend weniger gefährliche Effekte beobachtet. Offenbar setzt der Zyklon die von ihm gesammelte Biophore frei. Dann aber kommt es wieder zu den schon bekannten Störungen. Nur knapp gelingt der Rückflug zur RICHARD BURTON. Dann wird klar, was TRAITOR mit all diesen Aktionen beabsichtigt hat: Die Proto-Chaotischen Zellen vereinigen sich zu einer Chaotischen Zelle. Die RICHARD BURTON muss vor den Begleiterscheinungen (Hyperraumbeben und psionische Schockwellen) fliehen. Dann setzt das Vibra-Psi ein. Schließlich wird die letzte Frage des "Kuckucksbriefs" berichtigt. Die Nachricht besagt, dass Tekener im Ackut-System wartet.

Kommentar:

Na so was: Da wird einen ganzen Roman lang die Entstehung einer Chaotischen Zelle breitgetreten. Und das jetzt, wo wir all das schon längst kennen, wo wir schon allzu oft mit der Schilderung hyperphysikalischer Phänomene gequält wurden - ich erinnere nur an Atlans Erlebnisse während eines Entropischen Zyklons oder Perry Rhodans Anwesenheit während der Entstehung eines Chaotischen Geflechts. Wir erfahren nichts neues, es werden nur altbekannte Fakten rekapituliert: Zusammengekoppelte Kolonnen-Forts beschleunigen die Entstehung Chaotischer Zellen, die Einspeisung von Biophore durch Entropische Zyklone erfüllt den gleichen Zweck. Alles längst bekannt.

Dass aus dem Roman keine komplett unlesbare Ansammlung von Technobabble wird, verdanken wir kleinen Szenen wie Atlans erotischer Massage (Dr. Indica darf wohl der langen Liste seiner Liebschaften hinzugefügt werden) und den launigen Unterhaltungen der schrägen Typen, die am Kantor-Sextanten herumbasteln. Wir müssen wohl dankbar dafür sein, dass dieses Heft nicht von Rainer Castor geschrieben wurde…

J. Kreis, 07.06.2008


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