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Perry Rhodan Nr. 2441: Die letzten Vierzig

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Ronald Tekener wird das nagende Gefühl nicht los, bei der Befreiung der SOL irgendetwas übersehen zu haben. Während das Schiff vor den Traitanks flieht, die ihm von SIRC aus nachjagen, kommen die Solaner zu der Erkenntnis, dass Kirmizz die SOL sicher nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit befreit hat. Er wollte lediglich dem Progress-Wahrer eins auswischen, dann aber die - wenn auch geringe - Bedrohung beseitigen, die eine freie SOL darstellen würde. Früheren Beobachtungen der Mom'Serimer ist es zu verdanken, dass die Bombe gefunden wird, die Kirmizz zurückgelassen hat: Die von ihm beeinflusste Silathe hat die Supratron-Generatoren manipuliert. Die drei Generatoren werden demontiert und ins All hinausgestoßen. Wenig später explodieren sie tatsächlich, und diese Explosion hätte die SOL vernichtet. Die SOL ist jetzt zwar nicht mehr in der Lage, eine Fraktale Aufriss-Glocke zu erzeugen, dafür ist sie nun wirklich frei. Diese Tatsache wird ausgiebig gefeiert.

Nun gilt es, Kontakt mit dem vor einiger Zeit gesichteten terranischen Kugelraumer aufzunehmen. Die Solaner können es nicht riskieren, einen ungerichteten Funkruf auszusenden. Daher wird beschlossen, dass eine verschlüsselte Botschaft ins Kommunikationsnetz der Terminalen Kolonne eingespeist werden soll. Dadurch soll das terranische Schiff zu einem Treffen im Ackut-System gerufen werden, denn man geht davon aus, dass die Terraner den Kolonnenfunk abhören. Aber wer soll diese Aufgabe übernehmen? Die SOL kann sich nirgends mehr blicken lassen, denn sie wird quasi steckbrieflich gesucht. Die Solaner wissen auch, dass detailgenaue Beschreibungen von Terranern und anderen Besatzungsmitgliedern in der Kolonne kursieren. Sie dürfen sich also nirgendwo blicken lassen. Somit kommen wieder einmal die Mom'Serimer zum Einsatz.

Durch Ganzkörpermasken werden 40 von ihnen als Attavennok getarnt. Mit einem schrottreifen Totenschiff, das von der SOL aufgegabelt worden ist, fliegen sie ins Cricker-System, wo der größenwahnsinnige ganschkarische Befehlshaber Lyngiffer Xath die "Elysischen Wettspiele" ausgerufen hat, eine Art Olympiade, an der alle Völker des von ihm beherrschten Raumsektors teilnehmen sollen. Ihm geht es dabei allerdings nur darum, geeignete Probanden für die Genprox-Analysten auf einem Fleck zu versammeln. Die Mom'Serimer geben sich als die letzten Überlebenden genetisch veränderter Attavennok von einem Planeten aus, der von einem Entropischen Zyklon entvölkert worden ist, und melden sich als Teilnehmer der Spiele an. Die Einheimischen durchschauen die Maskerade zwar, verraten die Mom'Serimer aber nicht, denn die Noquaa-Kansahariyya bereitet hier einen Schlag gegen TRAITOR vor. Dieser hat zwar nur moralischen Wert, würde es den Mom'Serimern aber ermöglichen, die verschlüsselte Botschaft auszusenden. Sie arbeiten deshalb mit den Widerständlern zusammen.

Während der Eröffnungszeremonie der Spiele beginnen die Genprox-Analysten damit, unter den Teilnehmern nach Emanationen zu suchen. Dabei wird Trest Harkanvolter eine Gewebeprobe entnommen. Während die anderen Mom'Serimer ihre Mission erledigen, bemächtigt sich Trest eines Dunkelschirms und vernichtet den Genprox-Explorer, zu dem seine Gewebeprobe gebracht wurde. Prompt greifen Xaths Truppen an. Um seinen Gefährten die Flucht durch einen mitgebrachten Transmitter zu ermöglichen, tritt Trest den Angreifern allein entgegen und opfert sich. Möglicherweise war der ganze Einsatz vergebens, denn als die manipulierte Sendung ausgestrahlt wird, erkennt Tekener, dass der Code verfälscht worden ist.

Kommentar:

Die Mom'Serimer sind offenbar LLs neue Lieblinge, und so lässt er sie einige unwahrscheinliche Dinge vollbringen. Kommandoeinsätze dieser Art, bei denen Glück und Zufall unseren Helden in die Hände spielen, hat es in der PR-Serie zwar schon immer gegeben, aber wenn dabei noch solche Typen wie Trest Harkanvolter entscheidende Rollen spielen, wird es etwas zu unglaubwürdig. Man darf sich auch fragen, wie ein Verrückter wie Lyngiffer Xath es geschafft haben soll, in der rein nach zweckbestimmten, wirtschaftlichen und strategischen Gesichtspunkten handelnden Terminalen Kolonne eine so herausgehobene Position wie die des Sektorkommandanten zu ergattern. Egal - der Roman ist amüsant, LL stellt ein paar unterhaltsame Kapitel zusammen. Mehr gibt es zu dem Roman nicht zu sagen, aber das soll keine Negativkritik sein.

J. Kreis, 31.05.2008


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