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Perry Rhodan Nr. 2434: Die Halbraumwelt

Autor: Michael Marcus Thurner

Inhalt

Die JULES VERNE verirrt sich im Chaos der Proto-Negasphäre. Die Kursanweisungen der Wächtersäulen helfen ihr nicht, denn ihre Position ist völlig unbekannt. So geht der Termin für das Treffen mit Kamukos Einsatzflotte vorüber - die Terraner können Tare-Scharm nicht mehr verlassen.

Am 24. Dezember 1346 NGZ nach JULES VERNE - Bordzeit erreicht Perry Rhodan die "Tauchende Welt" Tarquina. Der von Kunstsonnen umgebene Planet ist in einer Halbraumblase versteckt, die außerdem mobil ist und somit maximale Sicherheit vor TRAITOR bietet. Perry Rhodan, Hobogey und selbst Ekatus Atimoss werden freundlich empfangen. Das Dualwesen kann sich frei auf Tarquina umsehen und wird von der jungen Cypron-Wissenschaftlerin Aina Sio in die Unterwasserwelt des Planeten geführt. Rhodan und Randa Eiss erfahren derweil, dass bei den Cypron nicht alles zum Besten steht. Eine Gruppe von Isolationisten unter dem Rat Deco Forlane ist gegen die Beteiligung der Cypron an den Kämpfen gegen TRAITOR. Sie treten für einen Rückzug aus Tare-Scharm ein, ignorieren dabei aber die Tatsache, dass das Vibra-Psi, dem ihr Volk allmählich zum Opfer fällt, auch in der Halbraumblase wirksam ist. Die Rätin Pan Iana - wichtigste Gegenspielerin der Isolationisten und wegen ihrer Tatkraft die womöglich letzte Hoffnung ihres Volkes - ist ermordet worden. Für Randa Eiss ist klar, dass die Isolationisten dahinterstecken.

Perry Rhodans Ersuchen, mit den Streitkräften ARCHETIMS zusammengebracht zu werden, wird bis zur in gut zwei Wochen anstehenden Wahl des Ultimaten Rates verschoben. Der Terraner versucht, Randa Eiss dazu zu bringen, für dieses Amt zu kandidieren. Er will verhindern, dass Deco Forlane zum neuen Oberhaupt der Cypron wird. Derweil erfährt Ekatus Atimoss zufällig von der Existenz des Peilsenders, der ihm implantiert wurde. Er operiert sich den winzigen Sender selbst heraus und beginnt voller Zorn damit, neue Parapolarisatoren herzustellen. Er ahnt nicht, dass Deco Forlane bereits dabei ist, ihn für seine Umsturzpläne zu missbrauchen. Forlane nutzt eine Ratsversammlung, bei der Ekatus Atimoss befragt werden soll, um die alten Räte anzugreifen. Auch Rhodan soll getötet werden. Es soll so aussehen, als wäre der ehemalige Chaotarchendiener für das Blutbad verantwortlich. Mit Hilfe seiner Parapolarisatoren kann Ekatus Atimoss jedoch Rhodan in Sicherheit bringen und die Attentäter in die Flucht schlagen. Rhodan muss eingestehen, dass er von der Existenz des Peilsenders wusste, und dass er in der Schuld des Dualwesens steht. Immerhin hat Ekatus Atimoss nun gezeigt, für welche Seite er sich entschieden hat.

Kommentar:

Viele Beschreibungen, nicht allzu viel Handlung. Immerhin schafft Thurner es, die Welt der Cypron lebendig werden zu lassen. Außerdem bewahrt er Ekatus Atimoss vor dem Schicksal, eine unglaubwürdige 180-Grad-Wendung zu vollziehen und vom bösen Chaotarchenknecht zum lieben Freund zu werden. Ekatus Atimoss darf seine Individualität behalten und bleibt noch ein wenig undurchsichtig; man weiß nach wie vor nicht so recht, was er wirklich vorhat.

Auch die kurzen Episoden mit Mondra Diamond und ihrer täglichen Bordroutine, mit der sie sich und die Besatzung der JULES VERNE vor der Verzweiflung bewahren will, wissen zu gefallen.

Dennoch. Man hat irgendwie das Gefühl, all das schon einmal gelesen zu haben. So richtig springt der Funke nicht über. Aber ich will nicht unfair sein: Bei der Lektüre des Romans im Intercity wurde ich von einer alkoholisierten Damen-Reisegruppe gestört, da konnte ich mich nicht so recht konzentrieren.

Auch Thurner hätte sich besser konzentrieren sollen, denn ihm unterlaufen überdurchschnittlich viele Fehler. Tippfehler zumeist (aus der SHARKUVA wird z.B. die SHAKUVA), aber es gibt auch Kontinuitätsprobleme. So schreibt er zunächst, die Kralle des Laboraten sei entfernt worden (u.a. Seite 21), was im letzten Roman als unmöglich bezeichnet wurde. Dann ist sie plötzlich wieder drin (Seite 41). Wie denn nun?

Übrigens: Was hat Don Johnson auf dem Cover verloren?

J. Kreis, 12.04.2008


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