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Perry Rhodan Nr. 2430: Der Genprox-Explorer

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Ekatus Atimoss und Glinvaran haben zwar die Basisstation der Genprox-Analysten erreicht, sitzen dort aber fest. Wegen der bevorstehenden Vereinigung zweier Chaotischer Zellen zu einem Chaotischen Geflecht kann kein Raumschiff den Planeten verlassen, Hyperfunk ist ebenfalls nicht möglich. Genprox-Analysten legen ihnen Fotos vor, auf denen Perry Rhodan und Hobogey zu sehen sind. Beiboote IROTHAKS werden zur Jagd ausgeschickt.

Ish Conart überlebt den Angriff der mutierten Fauna Ata Thagenos. Der Schnabel des Vogels, der ihn angegriffen hat, versiegelt das Loch im Schutzanzug, so dass er gerettet werden kann. Er sucht weiter nach den Gründen für die Feindschaft, die manche (aber nicht alle) Genprox-Analysten der Garnison Thalongron ihm entgegenbringen. Er wird durch zwei freudige Nachrichten abgelenkt: Seine Nachkommen sind geschlüpft, und wie erhofft war sein Gelege eines der "Höchsten Hoffnungsklasse". Conarts Kinder werden also zur Elite ihres Volkes gehören. Außerdem entdeckt Conart, dass die Gresken - zwei Meter lange Panzer-Raubechsen - unter dem Einfluss des Vibra-Psi zu der gesuchten Emanation geworden sind. Sie haben eine Paragabe entwickelt und können über kurze Entfernungen hinweg teleportieren, wobei ihr Körper sich in einer schwarzen Wolke auflöst. Der Veränderungsprozess ist aber noch nicht abgeschlossen, er geht vielmehr mit ungewöhnlich rasanter Geschwindigkeit weiter. Die Gresken sind längst keine Tiere mehr, sie sind zumindest halbintelligent. Conart vermutet, dass das Element der Finsternis, das ebenfalls auf Ata Thageno aktiv war, an diesem Phänomen beteiligt ist.

Die Genprox-Analysten beginnen damit, die Gresken im Sinne TRAITORS zu "erziehen", wobei sie die Abhängigkeit der Gresken vom Vibra-Psi ausnutzen. Mit den Vibra-Psi-Verstärkern ihrer Fahrzeuge werden die Gresken entweder durch eine erhöhte Zufuhr von Vibra-Psi belohnt, oder durch den Entzug bestraft. Dann gelingt es Conart endlich, die Verschwörer zu überführen. Er findet heraus, dass sie alle zum gleichen Gelege eines gewissen Ak Lithra gehören, und dass sie unter einer Krankheit leiden, zu der es bei den Genprox-Analysten wegen ihres ständigen Umgangs mit dem Vibra-Psi manchmal kommt: Die Nachkommen Ak Lithras sind selbst süchtig nach dem Vibra-Psi. Conart hat keine Wahl, als alle Angehörigen des Ak-Lithra-Schlupfes sowie deren Nachkommen festnehmen und töten zu lassen, und genau das war der Grund, warum er beseitigt werden sollte.

Derweil sind Perry Rhodan und Hobogey unschlüssig, wie sie weiter vorgehen sollen, weil die Basisstation der Genprox-Analysten für Hobogeys Mittel einige Nummern zu groß ist. Um mehr Informationen zu gewinnen, folgen sie einigen Genprox-Explorern in ein Gebiet, das für die Analysten besonders interessant zu sein scheint. Dort begegnen sie Gresken, die sich seltsam verhalten. Rhodan erkennt, dass diese Wesen zu Emanationen geworden sind. Eine der Echsen führt den Terraner zu einem Versteck, in dem sich Sharband versteckt - er ist das Oberhaupt aller Gresken und besitzt starke telepathische Kräfte. Er kann sich mit Rhodan verständigen und teilt ihm mit, dass er alles über die Absichten der Genprox-Analysten weiß und Rhodans Ritteraura spürt. Er betrachtet Rhodan als Freund, weil dieser die Gresken vor den Analysten warnen wollte. Von Sharband erfährt Rhodan, dass die Gresken vom Element der Finsternis beeinflusst wurden, und dass das Element demnächst zurückkehren wird, um die Gresken mit sich zu nehmen. Bis es soweit ist, stehen Rhodan und Hobogey unter Sharbands Schutz.

Kommentar:

Ich müsste mich wiederholen, denn im Grunde kann ich zu diesem Roman nichts anderes schreiben als in der letzten Woche. Wenigstens fand ich diesmal die langen Kapitel mit den Mini-Maahks nicht mehr ganz so langweilig, denn irgendwie wird einem Ish Conart fast sympathisch. Es ist ganz gut, dass die TRAITOR-Völker nicht einfach nur als böse dargestellt werden. Wie so viele andere machen auch die Genprox-Analysten ihre Arbeit nicht aus Bösartigkeit, sondern einfach deshalb, weil sie nichts anderes kennen.

Ich frage mich zwar manchmal, warum es in der Terminalen Kolonne für jede Aufgabe gleich ein eigenes Volk geben muss, was dann zu einer regelrechten Schwemme neuer Völker in der PR-Serie führt, aber wenn man berücksichtigt, dass TRAITOR eine in vielen Galaxien und Universen gleichzeitig tätige Organisation ist, dann wird das verständlicher.

Mit dem Element der Finsternis kommt ein neuer Aspekt ins Spiel, aber was daraus wird - oder was wohl aus den Gresken in den letzten 20 Millionen Jahren geworden sein mag - kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen. Ihre Zeitraffer-Entwicklung kommt mir zwar eher unplausibel vor, aber es haben ja auch sehr ungewöhnliche Verhältnisse dazu geführt.

J. Kreis, 15.03.2008


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