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Perry Rhodan Nr. 2429: Das Terminale Beben

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Als Perry Rhodan und Hobogey in Sicherheit sind, versuchen sie miteinander zu sprechen. Ironischerweise müssen sie Traicom verwenden, das Idiom des gemeinsamen Feindes, da nur die Sprache TRAITORS beiden bekannt ist. Rhodan erfährt nicht nur Hobogeys Beweggründe, sondern auch, was sich in dem Wurm verbirgt: Dieser ist nicht das eigentliche Lebewesen, sondern ein hoch entwickeltes Transportmittel für einen nur 80 Zentimeter großen Humanoiden, der körperlich mit dem biomechanischen Wurm verschmolzen ist. Hobogey (oder Hobo Gey) ist das letzte Wesen aus dem Volk der Sarti, sein Volk wurde vom Vibra-Psi vernichtet. Die Genprox-Analysten haben dem Ausrottungsprozess zugesehen und nicht eingegriffen - ihnen war es nur um die Auswertung von Daten gegangen. Als es infolge der unmittelbar bevorstehenden Vereinigung zweier Chaotischer Zellen, die danach ein Chaotisches Geflecht bilden werden, zu einem Terminalen Beben kommt, geraten Rhodan und Hobogey in Gefahr. Die Gesetze von Raum und Zeit scheinen nicht mehr zu gelten. Als das Beben abklingt, erreichen die beiden Verbündeten die kuppelförmige Basisstation der Genprox-Analysten. Sie können dort zunächst nichts ausrichten, denn Ekatus Atimoss und Glinvaran treffen mit einer Schwebeplattform vor ihnen dort ein.

Die Genprox-Analysten sind ein Volk siganesengroßer Methanatmer mit vier Armen und einem Sichelkopf, in dem sich vier Augen befinden. Mit ihren Genprox-Explorern, die wiederum Genprox-Jets als Beiboote haben, erkunden sie vom Vibra-Psi betroffene Planeten, auf denen sie von Traitanks abgesetzt werden. Vor allem anderen suchen sie nach den so genannten Emanationen. Diese Bezeichnung verwenden sie für paranormal begabte Wesen, die durch den Einfluss des Vibra-Psi entstehen und als besonders befähigte Diener der Terminalen Kolonne innerhalb einer Negasphäre gelten. Zentrum ihrer Kultur ist die Basisstation IROTHAK. So genannte Garnisonen bilden autarke Ableger dieser Station. Ish Conart ist ein Genprox-Analyst, der als neuer Kommandant der Garnison Thalongron eingesetzt wird. Als er damit beginnt, gegen die in Thalongron herrschende Disziplinlosigkeit vorzugehen, macht er sich Feinde. Verschwörer sorgen dafür, dass sein Genprox-Jet während des Terminalen Bebens mitten in gefährlichem Gebiet abstürzt. Ein mutierter Vogel beschädigt Ishs Schutzanzug, so dass er der für ihn giftigen Sauerstoffatmosphäre des Planeten ausgesetzt ist.

Kommentar:

Und wieder hält ein Autor sich mit der ellenlangen Beschreibung von Nebensächlichkeiten auf, womit er eine Geschichte, die schon für einen Heftroman nicht ausreichend wäre, auf einen Doppelroman verteilt. Dass die Genprox-Analysten so was wie Mini-Maahks sind, ist ja ganz interessant, aber Kapitel für Kapitel über ihre internen Querelen lesen zu müssen, erweist sich als ziemlich unspannend. Und das war auch schon alles, was mir zu diesem Roman einfällt, bei dessen Lektüre ich mehrmals eingeschlafen bin. OK, ich hatte einen harten Tag hinter mir, ich war todmüde und im Intercity-Sitz war's vergleichsweise gemütlich...

Das Wort Emanation ist übrigens lateinisch und bedeutet soviel wie "Ausfluss", "Ausströmen" oder "Ausstrahlung".

J. Kreis, 08.03.2008


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