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Perry Rhodan Nr. 2425: Zwei gegen INTAZO

Autor: Michael Marcus Thurner

Inhalt

Während Ekatus Atimoss und der Terminale Herold vergeblich darauf warten, dass die von ihnen sabotierte Thermodyn-Zentrale vernichtet wird, womit sie INTAZO zu zerstören hoffen, erinnert das Dualwesen sich an seine Flucht aus der LAOMARK:

Ekatus Atimoss beschafft sich einen Ersatz-Trageroboter und entkommt mit einer Dunkelkapsel, doch die wird beschädigt. Er muss auf Rettung warten und fliegt dann mit dem TRAITOR-Erkundungsschiff, das ihn aufsammelt, Richtung Tare-Scharm. In dieser Zeit entrinnt er nur knapp dem Absturz in den Wahnsinn - seit dem Verlust des Graph Avalthani ist er ohne Hoffnung auf Linderung jener Qual ausgesetzt, die die fehlgeschlagene Verschmelzung seiner beiden Körperhälften für ihn bedeutet. Er lenkt sich mit der Erschaffung von Parapolarisatoren ab. Am Ziel angekommen, wird ihm vom Terminalen Herold Glinvaran das Todesurteil als Strafe für sein Versagen überbracht: Er soll sich selbst entleiben. Dazu kommt es aber nicht, denn zwei Sekundim vernichten das Schiff des Herolds und die Erkundereinheit des Duals. Ekatus Atimoss entgeht dem Tod nur mit Hilfe des von ihm erzeugten Parapol-Schleiers, auf diese Weise rettet er auch den Herold. Dieser ist jedoch nicht bereit, das Todesurteil aus Dank aufzuheben, denn es ist von einem Progress-Wahrer ausgesprochen worden. Glinvaran verschont den Dual nur, weil er ihn noch braucht, um nach INTAZO gelangen zu können, was den beiden im Schutz des Parapol-Schleiers auch gelingt.

Dort geht es Ekatus Atimoss plötzlich besser - die Energie des Intazischen Staubes ist eine Labsal für ihn. Glinvaran entwickelt einen Plan zur Vernichtung INTAZOS. Das Vorhaben gerät in Gefahr, als der Thermodyn-Ingenieur Zetadhal Bron Apathen die beiden Saboteure trotz des Parapol-Schleiers wahrnimmt. Ekatus Atimoss entfesselt einen Psi-Sturm, der den Ahomelech tötet. Danach beobachtet Ekatus Atimoss die Ankunft Perry Rhodans mit der JULES VERNE. Er will sich an ihm rächen und hetzt einige To s'amosa auf ihn. Inzwischen ist er so stark geworden, dass er sich immer mehr der suggestiven Beeinflussung durch den Herold widersetzen kann. Er zwingt Glinvaran, ihm bei seinen Plänen zu helfen. Nach dem fehlgeschlagenen Attentat auf die Thermodyn-Zentrale täuscht Ekatus Atimoss seinen eigenen Tod vor - er setzt seinen Tragerobot dem Angriff einiger Millraks aus und inszeniert dessen Explosion.

Perry Rhodan vermutet zwar, dass es sich um einen Trick handelt, geht dem Dual aber dennoch in die Falle. Als ARCHETIM den Einsatz von 180.000 Schiffen in Tare-Scharm befiehlt, will Rhodan Kamuko sprechen, um an diesem Einsatz teilnehmen zu dürfen. Er wird zu ihr vorgelassen, muss dann aber feststellen, dass er nicht der Aeganerin gegenübersteht, sondern dem Terminalen Herold und dem Dual. Rhodans Fluchtversuch scheitert, Ekatus Atimoss nimmt ihn gefangen. So macht der Terraner zwar den Flug nach Tare-Scharm auf der TAROSHI mit, die JULES VERNE muss jedoch zurückbleiben - man überlässt es Mondra Diamond, diese Entscheidung zu treffen. Ihr ist zwar klar, dass mit Rhodan etwas nicht stimmt, aber sie darf den Flug durch die PFORTE nicht wagen, denn die GESETZ-Geber würden jedes nicht autorisierte Schiff im Hyperraum verwehen lassen.

Kommentar:

Recht netter Roman, vor allem die Charakterisierung des Terminalen Herolds und des Dualwesens Ekatus Atimoss haben mir gefallen. Der Herold wirkt ausreichend fremdartig, wenn ich mir auch unter Begriffen wie "Presszähre" und "Krallzähre" nichts vorstellen kann. Rhodan in der Gewalt der Chaosdiener und auf dem Weg in die Negasphäre - das verspricht, interessant zu werden!

Was mich an diesem Heft gestört hat, waren die überdurchschnittlich vielen seltsamen Formulierungen. Tippfehler sind eine Sache - aber falsche Verwendung von Worten eine andere. Das geht schon auf den ersten Seiten mit dem Satz "…wer mochte das schon zu sagen" los. "…wer vermochte das schon zu sagen" könnte man ja schreiben, oder man könnte das "zu" weglassen. In der gedruckten Form ergibt der Satz keinen Sinn. Dieser Schwäche begegnet man in dem Roman immer wieder. Oder handelt es sich etwa um Austriazismen? Ich weiß es nicht.

Was mir übrigens jetzt erst eingefallen ist: Es heißt doch immer, in einer Negasphäre herrsche absolutes Chaos, Leben in der uns bekannten Form sei dort nicht möglich. Nun, Ekatus Ajastoreus scheint doch ein ganz normales Lebewesen zu sein, und er entstammt einem ganzen Volk - den Odonen - das offenbar in einer Negasphäre lebt oder gelebt hat. Wie passt das zusammen?

J. Kreis, 09.02.2008


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