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Perry Rhodan Nr. 2418: Der Entropische Zyklon

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Als die RICHARD BURTON den von Attavennok besiedelten Raumsektor Kuma-Saka erreicht, ist die SOL bereits verschwunden. Als ein Entropischer Zyklon in diesem Sektor aufzieht, gerät der Kontaktwald des Planeten Kalifurn in Gefahr. Atlan will ein Experiment wagen. Er könnte zwar den Kontaktwald warnen, so dass dieser sich in Sicherheit bringen könnte. Stattdessen will der Arkonide vor Ort bleiben, um quasi hautnah mitzuerleben, welche Auswirkungen ein Entropischer Zyklon hat. Er begibt sich allein in den Kontaktwald, nur begleitet von Dr. Indicas Roboter Deco-2, den die Nexialistin sicherheitshalber um seine Bioplasma-Komponente erleichtert hat. Der Kontaktwald erklärt sich mit Atlans Plan einverstanden. Er hofft, den Arkoniden vor den Auswirkungen des Zyklons abschirmen zu können.

Am 17. August 1346 NGZ, kurz bevor der Zyklon den Planeten erreicht, stürzt dort ein Zyklon-Scout der Kolonnen-Geometer ab. Eigentlich sind diese Schiffe so konstruiert, dass die Oahm'Cara sich mit ihnen im Bereich einer Negasphäre bewegen und der Terminalen Kolonne wichtige Kursdaten für Regionen liefern können, in denen Entropische Zyklone toben. Dieser spezielle Scout war aber vermutlich schon beim Start beschädigt, außerdem wurde er von automatischen Verteidigungsanlagen beschossen, die auf Kalifurn zwischen den Ruinen einer untergegangenen Zivilisation stehen und noch funktionsfähig sind. Einziger Überlebender des Absturzes ist der Kolonnen-Geometer Farick Gilitt.

Atlan erhält Kenntnis von dem Absturz und begibt sich zum Wrack des Scouts. Er holt Farick Gilitt gerade noch rechtzeitig heraus, denn das Schiff vernichtet sich selbst - dies ist die übliche Vorgehensweise TRAITORS, mit der verhindert wird, dass die gekapselte Technik Feinden in die Hände fällt. Atlan schafft es gerade noch rechtzeitig, mit dem schwer verletzten Kolonnen-Geometer in den Kontaktwald zurückzukehren, wobei Deco-2 ihm hilft. Dann erreicht der Entropische Zyklon das System. Atlan überlebt, da er vom Kontaktwald und seinem Zellaktivator geschützt wird. Der Aktivator dient dem Kontaktwald außerdem als eine Art Anker, an dem er sich festhalten kann.

Bevor Farick Gilitt stirbt, gibt er noch wichtige Informationen an Atlan weiter, dem er für seine Rettung dankbar ist. Die Entropischen Zyklone sind Raumschiffe, die den Sporenschiffen vergleichbar sind, aber genau entgegengesetzte Aufgaben haben: Sie "ernten" Vitalenergie bzw. genau jene On- und Noon-Quanten, die zuvor von Sporenschiffen ausgebracht worden sind. Damit nähren sie die entstehenden Proto-Chaotischen Zellen. Die Entropischen Zyklone haben Namen: YOMHALVU lautet der Name des Zyklons, dessen Vorbeiflug Atlan gerade überlebt hat. Atlan kehrt zur RICHARD BURTON zurück, wo ESCHER inzwischen weitere Erkenntnisse verkündet. Seiner Meinung nach sind die Proto-Chaotischen Zellen schon vor dem Transfer Hangays im Universum Tarkan entstanden, ihr Wachstum wurde dann durch THOREGONS Manipulationen beschleunigt.

Die RICHARD BURTON fliegt weiter zum Lettamas-System, dem Zentrum des hiesigen kleinen Sternenreichs der Attavennok. Es zeigt sich, dass alle Attavennok tot sind - der Entropische Zyklon hat ganze Arbeit geleistet. Am 19. August erscheint die SOL an gleicher Stelle. Das Generationenraumschiff beantwortet keinen Funkruf und geht zum Angriff über. Atlan hat keine Wahl, als zu fliehen. Sollte die SOL sich nämlich wirklich in der Hand TRAITORS befinden, dann ist zu erwarten, dass sie mit den überlegenen Waffen der Terminalen Kolonne ausgestattet wurde.

Kommentar:

Dieser Kommentar wird kurz, denn zum Roman an sich fällt mir nicht viel ein. Er ist gut lesbar, aber das war's auch schon. Positiv zu vermerken ist, dass wieder einige interessante Informationshäppchen vermittelt werden. Sie runden das Bild ab, das wir bisher von den so genannten Hohen Mächten haben: Kosmokraten und Chaotarchen verfügen tatsächlich über gleich starke Mittel, die Chaotarchen nutzen sogar die Arbeit der Kosmokratendiener für ihre Zwecke. Auch das Bild von der Negasphäre wird ein wenig abgerundet. Im Augenblick befindet Hangay sich in der Proto-Phase, in der die Galaxie abgeschottet wird, damit sich Proto-Chaotische Zellen entwickeln können.

Nach alldem stellt sich mir die Frage: Wenn Kosmokraten und Chaotarchen jeweils über Machtmittel verfügen, die offenbar ziemlich genau aufeinander abgestimmt sind - wo ist dann das kosmokratische Gegenstück zu TRAITOR? Die Kobaltblauen Walzen können dann doch nicht alles sein, oder?

J. Kreis, 23.12.2007


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