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Perry Rhodan Nr. 2410: Der Kontaktwald

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Im Ortungsschutz der Sonne Enudir Omage verbergen sich zwei Trimarane der Kartanin, die von hier aus die auffällig häufigen Truppenbewegungen TRAITORS in diesem Sektor beobachtet haben und deshalb auf das Hangay-Geschwader aufmerksam geworden sind. Für Kommandantin Rea-Chi-D'un stellen die Galaktiker so etwas wie eine letzte Hoffnung dar, sie bittet Atlan um Hilfe beim Kampf gegen die Terminale Kolonne. Atlan erfährt, dass TRAITOR in den letzten Jahren praktisch alle politischen Strukturen in Hangay zerschlagen und die volle Macht übernommen hat. Es gibt zwar eine Widerstandsbewegung aus den wichtigsten Völkern der Galaxis, die sich in Anlehnung an alte Zeiten den Namen Noquaa-Kansahariyya ("neue Kansahariyya" - kurz NK) gegeben hat, aber nicht mehr ist als eine Gemeinschaft von Verzweifelten. Zielgerichtete Aktionen gegen TRAITOR gibt es nicht.

Atlan erklärt sich zum Waffenbruder der NK und erhält die Koordinaten eines ihrer so genannten Segmentplaneten, der Welt Quamoto. Unterwegs dorthin kommt es zu unerklärlichen Kursabweichungen der Schiffe. Rea-Chi erklärt, dass es sich um inzwischen "normale" Phänomene handelt, die vermutlich darauf zurückzuführen sind, dass die bekannten Naturgesetze in Hangay allmählich aufgehoben werden. Auf Quamoto besucht Atlan eine Konferenz der NK und sichert den Völkern Hangays die Hilfe der Galaktiker zu. Er erfährt, dass das Zentrum Hangays, ein nur wenige Lichtjahre durchmessender Bereich, nicht mehr erreichbar ist und offenbar den Schwerpunkt der Aktivitäten TRAITORS darstellt. Außerdem sind der NK die Standorte von Proto-Chaotischen Zellen bekannt, eine davon ist nicht weit entfernt.

Auf Quamoto gibt es einen Kontaktwald, ein anscheinend mit eigenem Bewusstsein ausgestattetes Pflanzen-Kollektivwesen, das mit weiteren Wesen dieser Art, welche sich auf den anderen Segmentplaneten der NK befinden, in permanentem mentalem Kontakt steht. Auf diese Weise können trotz der erhöhten Hyperimpedanz, durch die die Streitkräfte der NK stark behindert werden, schnell Nachrichten verbreitet werden. Dazu werden die Kontaktwaldsprecher benötigt. Afa-Hem-F'ur ist die Kontaktwaldsprecherin Quamotos, und sie wird von einem schon seit geraumer Zeit auf diesem Planeten tätigen Koda Ariel-Gestaltwandler angegriffen. Startac Schroeder vernimmt ihren mentalen Hilfeschrei gerade noch rechtzeitig, so dass der Koda Ariel unschädlich gemacht werden kann.

Afa-Hem bringt Atlan ins "Herz" des Kontaktwalds - ein ungewöhnlicher Vorgang, denn normalerweise lässt dieser keine Fremden in sein Innerstes. Atlan macht dem Kontaktwald klar, dass Quamoto nicht mehr sicher ist und geräumt werden muss. Es zeigt sich, dass die Kontaktwälder der NK gegenüber eine gewisse Weisungsbefugnis haben, denn der Kontaktwald bestimmt den Planeten Kosichi als neue Basis für die NK. Während die Vorbereitungen für die Räumung des Stützpunkts noch im Gang sind, löst sich der gesamte Kontaktwald aus der Oberfläche des Planeten. Anscheinend ist nicht der Wald selbst das mysteriöse Lebewesen, sondern etwas in einer Art Raumschiff, auf dem er steht. Das scheibenförmige Schiff nimmt Fahrt auf und verschwindet im Hyperraum.

Atlans nächstes Ziel ist die Proto-Chaotische Zelle, deren Koordinaten er von den Kartanin erhalten hat, gleichzeitig unterstützt das Hangay-Geschwader die Kartanin beim Umzug nach Kosichi. Atlan erfährt, dass eine Kartanin mit dem eigenartigen Namen Ar-Dus-Taar vor geraumer Zeit in der Proto-Chaotischen Zone verschollen sein soll. Am 19. Juli 1346 NGZ macht die RICHARD BURTON sich auf den Weg.

Kommentar:

Ein eher langweiliger Roman - jedenfalls in den Kapiteln, in denen Afa-Hems Erlebnisse mit dem Kontaktwald und ihre Sehnsucht nach ihrer verschwundenen Freundin Ar-Dus-Taar lang und breit geschildert werden. Wer mag letztere sein? Vielleicht ist es ja ein Deckname von Dao-Lin-H'ay?

Die Kartanin sind also im Sektor Rosaki präsent, weil dort so starker Schiffsverkehr TRAITORS herrscht. Na so was - da sind sie ganz von allein drauf gekommen? Bei den Galaktikern musste ESCHER her, um die Einflugschneisen in den Grenzwall Hangay zu erkennen. Atlan staunt auch über andere supertolle Leistungen der Parapositronik. Er wundert sich, wie klasse ESCHER es hingekriegt hat, den Kurs von Raumschiffen TRAITORS hochzurechnen. Was für ein Blödsinn. Für solche Leistungen braucht man wohl kaum über hundert mit einer Positronik vernetzte menschliche Bewusstseine, das bekäme man vermutlich auch durch einfache Beobachtung und mit einem handelsüblichen PC hin.

Horst Hoffmann befleißigt sich diesmal einer seltsamen Schreibweise. Ich bin immer wieder über unpassende Zeitformen und Begriffe, unsaubere Formulierungen und andere Fehler gestolpert. Einmal wird Atlan sogar plötzlich zum Ich-Erzähler, während sonst nur in der dritten Person von ihm gesprochen wird. Hatte HH keine Zeit oder keine Lust, diesen Roman zu schreiben?

J. Kreis, 27.10.2007


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