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Perry Rhodan Nr. 2404: Versteck am Black Hole

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Die Einzelteile der Nachtlicht-Rüstung teleportieren ohne erkennbares Muster auf Oaghonyr von Ort zu Ort. Kamuko, die bei weiteren Besuchen in ARCHETIMS HORT zu bemerken glaubt, dass die Superintelligenz allmählich erwacht, erhält eine weitere böse Nachricht. Sie erfährt, dass der GESETZ-Geber verschwunden ist. Der verantwortliche schohaakische Befehlshaber bringt es erst vier Tage nach diesem Ereignis über sich, Kamuko zu unterrichten. Ohne die Rüstung, vor allem aber ohne CHEOS-TAI wäre alles in Gefahr, wofür die Völker Phariske-Erigons seit langer Zeit mit hohen Verlusten kämpfen, denn dann könnte die Retroversion nicht eingeleitet werden. Kamuko beteiligt sich deshalb persönlich an der Suche nach der Rüstung. Vermutlich liegt es an ihrer Aura, dass es ihr gelingt, den Brustpanzer zu finden und an sich zu nehmen. Er ist ihr zwar etwas zu groß, aber sie trägt ihn fortan ständig.

Um die permanente Bedrohung durch TRAITOR in Phariske-Erigon ein für allemal auszuschalten, begibt Kamuko sich persönlich auf die Suche nach dem Versteck der Pressor-Garde. Mit Hilfe des Nachtlicht-Brustpanzers wird sie auf das Black Hole Zistaka aufmerksam. Tatsächlich befindet sich hier eine Basis der Chaosdiener, die von 600 Traitanks bewacht wird. Gerade als Kamuko sich dazu durchgerungen hat, Kampfschiffe aus dem Treck des GESETZES abzuziehen, um diese Basis angreifen zu können, meldet ARCHETIM sich. Die Superintelligenz ist erwacht und erteilt den Befehl zum Aufbruch des Trecks und zur Aktivierung des GESETZ-Gebers. Diesen Befehl kann Kamuko natürlich nicht ausführen, deshalb konzentriert sie sich auf den Kampf am Black Hole.

Die gesamte Traitank-Flotte wird aufgerieben, auch die Eroberung der Basis, die sich noch im Bau befindet, gelingt unter geringen eigenen Verlusten. Kamuko überlebt einen direkten Strahlentreffer - der Nachtlicht-Brustpanzer fängt den Schuss ab, so dass sie unverletzt bleibt. Ein Guschkar-Techniker TRAITORS wird gefangen genommen. Von ihm erfährt Kamuko nach dem Einsatz einer Wahrheitsdroge nicht nur, dass die Chaosdiener ein gefährliches Computervirus entwickelt haben, sondern auch, dass es mehrere Pressor-Garden gibt, und dass die hiesige von einem Wesen namens Ekatus Atimoss angeführt wird. Bevor er durch den Einfluss seiner Laboratenkralle stirbt, verrät der Guschkar noch, dass in Phariske-Erigon die Ankunft eines Ferntransporters erwartet wird, der eine Sonderanfertigung in Übergröße bringen soll.

Zurück auf Oaghonyr hat Kamuko eine Audienz bei ARCHETIM. Die Superintelligenz spürt die Nachtlicht-Beinschienen auf, Kamuko legt auch diesen Teil der Rüstung an. Der Vektor-Helm bleibt vorerst verschwunden. ARCHETIM erkennt, dass die Rüstungsteile "vom Chaos berührt" worden sein müssen - für Kamuko ist damit endgültig klar, dass ihr Verdacht gegen Perry Rhodan ungerechtfertigt war. Sie wäre jetzt wieder bereit, der JULES VERNE die Teilnahme am Flug nach Tare-Scharm zu erlauben - aber von den Galaktikern fehlt jede Spur.

Kommentar:

Ein etwas "technischer" Roman mit einem Schwerpunkt auf Action - aber das heißt nicht, dass er nicht unterhaltsam wäre. Besonders gut gefällt mir Kamukos konsequentes, zielstrebiges und effizientes Vorgehen. Da ist den Autoren mal wieder eine interessante neue Hauptfigur gelungen. Ansonsten enthält der Roman gerade wieder so viele kleine Antworten auf offen gebliebene Punkte bei gleichzeitig hinzukommenden neuen Fragen, dass ich mich schon auf die nächsten Hefte freue. Diese Mischung macht's, so bleibt die Handlung spannend - hoffentlich halten die Autoren das über einen längeren Zeitraum durch.

Was könnte das wohl für eine "übergroße Sonderanfertigung" sein, die in Phariske-Erigon erwartet wird? Vielleicht ein Nachbau des GESETZ-Gebers, den man Kamuko unterschieben möchte, der aber in Tare-Scharm ganz andere Effekte verursachen würde als die echte CHEOS-TAI? Vielleicht ist das Ding so etwas wie ein Ultramagnet - wir erinnern uns: Im Tradom-Zyklus wurde so ein Ding verwendet, um die Superintelligenz VAIA zu "töten". Und auch der Ultramagnet bestand zumindest aus Bestandteilen eines nicht fertig gestellten Sporenschiffs. So ein Ding hätte also die Größe des GESETZ-Gebers. Es könnte ja sein, dass das die Waffe ist, der ARCHETIM letzten Endes zum Opfer gefallen ist bzw. zum Opfer fallen wird. Vielleicht ist die Superintelligenz ja gar nicht, wie bisher angenommen wurde, an purer "Überanstrengung" gestorben.

J. Kreis, 15.09.2007


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