Perrypedia
Online-Lexikon
zur PR-Serie
Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2402
Weiter zu Nr. 2404


Perry Rhodan Nr. 2403: Mission CHEOS-TAI

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Perry Rhodan und die Laosoor betreten CHEOS-TAI. Was sie im Inneren des GESETZ-Gebers vorfinden, bestärkt die Zweifel Pothawks. Die Besatzung des riesigen Kugelschiffes wurde von den Supra-Emittern nicht etwa nur betäubt, wie es den Laosoor von ihrem geheimnisvollen Auftraggeber versichert worden ist - sie sind alle tot oder liegen im Sterben. Lebewesen während einer Diebesmission zu töten, ist jedoch für die auf ihre ehrenvollen Prinzipien bedachten Laosoor ein unvorstellbares Verbrechen. Rhodan erkennt, dass Pothawk wegen dieser Täuschung schwankend wird, und versucht einzuhaken. Er befürchtet, dass die Mission, an der er sich gezwungenermaßen beteiligt, der Grund für den Tod ARCHETIMS sein könnte. Pothawk eröffnet ihm, dass seine zweite Aufgabe darin besteht, den Anker des GESETZ-Gebers zu lösen.

Als die Gruppe sich der Zentrale nähert, greifen Kampfroboter an. Einer davon schießt auf Pothawk, doch eine Laosoor teleportiert in die Schussbahn und fängt den Treffer auf. Es ist Imosazi, eine ehemalige Geliebte Pothawks, die dieser während der Akademiezeit seinem Bruder Viz ausgespannt hatte. Deswegen war es zu einem vorübergehenden Zerwürfnis zwischen den Brüdern gekommen. Imosazi stirbt in Pothawks Armen. Die Roboter stellen ihren Angriff plötzlich ein, und zwar auf Befehl des letzten überlebenden Besatzungsmitglieds, das sich in einen Überlebenstank gerettet hat, jetzt jedoch ebenfalls dem Tode nahe ist. Es hält Rhodan für einen Beauftragten der Ordnungsmächte und berichtet, der GESETZ-Geber sei noch nicht ganz fertig gestellt, außerdem sei die reguläre Besatzung, die aus so genannten Thermodyn-Ingenieuren bestehe, noch nicht an Bord. Jetzt erfährt Rhodan auch endlich den Verwendungszweck des GESETZ-Gebers: Er öffnet das Tor nach Tare-Scharm.

Der Zentralrechner von CHEOS-TAI erkennt Rhodan als Befehlshaber an, der Anker wird gelöst. Rhodan hofft, durch einen von ihm angeordneten kompletten Systemcheck Zeit zu gewinnen, aber da wird das gesamte gigantische Schiff durch ein Transmittersystem versetzt, das die Laosoor vorbereitet haben. Der GESETZ-Geber rematerialisiert im Inneren der LAOMARK.

Kommentar:

Normalerweise würde ich monieren, dass man diesen Doppelroman problemlos auf ein einziges Heft hätte "eindampfen" können. Dieses Strecken der Handlung über mehrere Hefte hinweg ist typisch für den vergangenen Zyklus und es ist zu erwarten, dass es genau so weitergehen wird. Aber diesmal finde ich die "Lebensgeschichte", mit der die Streckung erreicht wird, gar nicht schlecht, und das auch deshalb, weil die Kenntnis dieser Vorgeschichte für die aktuellen Geschehnisse nicht ganz unbedeutend ist. Schließlich wüsste man sonst nicht, warum sich Imosazi für Pothawk opfert. Und wie ich schon sagte: Pothawk ist mir sympathisch, so dass ich gern noch mehr über seine Geschichte lesen würde.

Jetzt wird einiges verständlicher. Der Auftraggeber der Laosoor hatte mehrere gute Gründe, sich an die Meisterdiebe zu wenden. Mit der LAOMARK haben sie das ideale Transportmittel für den GESETZ-Geber, d.h. auf diese Weise können sie die CHEOS-TAI mehr oder weniger unauffällig transportieren, und das selbst dann, wenn sie nicht in der Lage wären, die CHEOS-TAI selbst zu steuern. Vielleicht müssen sie ihn auch einfach nur verstecken, denn für TRAITORS Zwecke dürfte es ausreichen, dass das Ding nicht eingesetzt wird, so dass es nicht zu einer Retroversion der Negasphäre kommen kann. Aber das kann nicht alles sein. Da hätte TRAITOR die CHEOS-TAI auch einfach vernichten können. Nein, da muss noch mehr kommen.

Ich denke auch nicht, dass CHEOS-TAI einfach nur den Einflug nach Tare-Scharm ermöglichen soll - da muss mehr dahinterstecken. Diese offenen Fragen und natürlich die prekäre Lage, in der Rhodan sich befindet, wecken die Neugier auf die nächsten Hefte. Ich kann mich nur wiederholen: Bis jetzt gefällt der neue Zyklus mir gut.

J. Kreis, 08.09.2007


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2402
Weiter zu Nr. 2404