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Perry Rhodan Nr. 2398: Aufbruch nach Hangay

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Am 15. März 1346 NGZ spuckt das inzwischen auf einen Durchmesser von 50 Kilometern angewachsene UHF-Potenzial beim Kharag-Sonnendodekaeder 121 Standard-Traitanks und das Kolonnen-Fort TRAICOON 0399 aus. Das UHF-Potenzial ist also nichts anderes als ein Transmitterfeld. Zerberoffs Rettungsschiff wird geborgen. Sofort schickt der Duale Kapitän alle Informationen, die er über die Sonnentransmitter und die MOTRANS-Strecke erhalten hat, weiter in die Milchstraße. Atlan zieht die Konsequenzen. Er kann nicht auf Perry Rhodans Rückkehr warten und gibt den Evakuierungsbefehl. Während sich Teile der Haluterflotte mit Ziel Andromeda absetzen, sollen die terranischen Einheiten versuchen, die Spektralen Inselstaaten zu erreichen, wo sie vor TRAITOR sicher wären. Unter anderem wird die JEFE CLAUDRIN durch den Sonnentransmitter versetzt - mit Dantyren in der Maske des Haluters Dongu Gok an Bord. Cornor Lerz bleibt in der Kharag-Stahlwelt zurück, um alles für die Ankunft der Chaostruppen vorzubereiten.

Die Evakuierung droht zu scheitern, als vier vollständige Chaos-Geschwader im Transmitterfeld materialisieren und als eines davon Kurs auf die Stahlwelt nimmt. Die Galaktiker sind diesen Gegnern zwar hoffnungslos unterlegen, nehmen aber dennoch den Kampf auf. Gerade noch rechtzeitig erscheint Perry Rhodan mit ZEUT-80. Die Schiffe der Galaktiker deaktivieren zu einem vereinbarten Zeitpunkt alle Systeme, die auf Hypertechnologie basieren, denn im gleichen Moment werden die Hyperschwall-Injektoren von ZEUT-80 aktiviert. Dadurch werden sämtliche Traitanks manövrierunfähig, der Angriff ist damit beendet. Ungeschützt sind die Traitanks aber nicht, wie Atlan feststellen muss, als er den Angriff auf die wehrlosen Schiffe befiehlt: Ihre Fraktalen Aufriss-Glocken sind noch aktiv, so dass sie nicht vernichtet werden können.

ZEUT-80 wird zum Jiapho-Duo versetzt, das auch Atlans Ziel ist - dort wartet die RICHARD BURTON auf ihn, um endgültig nach Hangay zu starten. Rhodan wechselt zuvor auf die BEIJING über, die als einziges terranisches Schiff in Omega Centauri zurückbleibt. Der Kharag-Sonnentransmitter ist für die Galaktiker verloren. Zerberoff lässt die Stahlwelt besetzen. Doch jemand ist noch dort, um ihm einen heißen Empfang zu bereiten: Cornor Lerz, der alte Haluter. Er betätigt die finalen Schaltungen, mit denen sichergestellt wird, dass die Chaostruppen den Sonnentransmitter nicht benutzen können. Dann stürzt er sich lachend den Landetruppen entgegen...

Kommentar:

Zunächst einmal muss ich mich korrigieren: Andury Aphanur ist kein Planet, sondern ein Sonnensystem, und ZEUT-80 wird nicht beim Sonnendodekaeder untersucht, sondern auf dem Weg dorthin.

Wieder einmal wird ein Deus ex Machina bemüht, damit die Galaktiker eine Chance haben, gegen TRAITOR zu bestehen. Diesmal heißt er ZEUT-80. Der wievielte in einer nicht enden wollenden Kette von überaus glücklichen Zufällen war das jetzt? Würde TRAITOR nur einmal sofort konsequent zuschlagen, ohne dass irgend ein an den Haaren herbeigezogener Zufall für eine glückliche Wendung in letzter Sekunde sorgt - Omega Centauri, die Milchstraße und Hangay wären schon längst gänzlich in TRAITORS Griff, Terra wäre gefallen. Dann wäre Perry Rhodan gezwungen, entweder in den Untergrund zu gehen oder die Lokale Gruppe zu verlassen. Das wäre ein akzeptables Szenario.

Die anhaltende Erfolglosigkeit TRAITORS in dem Bemühen, den penetranten Widerstand der Terraner zu brechen, ist dagegen unglaubwürdig und lächerlich. Gut, den Sonnendodekaeder mussten die Terraner aufgeben, aber auch davon hat TRAITOR wieder nichts. Der gute alte Cornor Lerz, der in diesem Roman einen richtig starken Abgang hat, wird's schon richten. Aber halt! Was für eine geniale Idee kommt mir da! Vielleicht wird Lerz ja auch gefangen genommen und zu einem Dual umfunktioniert. Ein Dual aus einem Haluter und… hm… irgend einem anderen Superkämpfer TRAITORS - das wäre doch mal was!

Gibt es außer dem vermutlichen Ende von Cornor Lerz noch etwas, das mir an diesem Roman gefällt? Mal überlegen. Atlans konsequentes Handeln wäre da noch zu nennen. Das passt sehr gut zu dem Arkonidenhäuptling. Das war's aber auch schon. Man könnte den Roman - es ist immerhin der vorletzte des Zyklus - fast als Lückenfüller bezeichnen. Die seitenweise Aufzählung von Schiffsbewegungen, die Wiederholung bekannter Fakten und der sinnlose Tod einer Technikerin, von der man noch nie zuvor was gehört hat, sind nichts anderes als Zeilenschinderei und den Rest hätte man in den Roman der vorigen Woche reinpacken können.

J. Kreis, 03.08.2007


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