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Perry Rhodan Nr. 2390: Der Raum-Zeit-Router

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Die Friedensfahrer werden im Raum-Zeit-Router von Mor'Daer-Soldaten angegriffen, die die Havarie ihrer Station in Tiefschlaftanks überlebt haben. Während die Friedensfahrer die Angriffe mit Hilfe von Verstärkung zurückschlagen, die unter Chyndors Führung von Cala Impex eintrifft, irrt Mondra Diamond durch Bereiche der Station, in denen nur die geheimnisvollen Transit-Inspektanten agieren dürfen. Sie beobachtet die Aktivitäten einiger Überlebender und wird von diesen gefangen genommen. Allerdings trifft Alaska Saedelaere, der sie gesucht hat, noch rechtzeitig ein. Der Maskenträger tötet die Gegner mit den Ausstrahlungen seines Cappin-Fragments. Gemeinsam kehren die beiden zum Brückenkopf der Friedensfahrer zurück.

Es gelingt den Friedensfahrern zwar, den Antrieb des RZR unter Kontrolle zu bringen und die Station zu beschleunigen, aber dann sabotieren die Mor'Daer den Antrieb, außerdem nähern sich Kampfschiffe TRAITORS. Die Station muss aufgegeben werden. Die Friedensfahrer legen Bomben und vernichten den RZR. Mondra wird von einer Friedensfahrerin untersucht, die den so genannten "Seelenblick" besitzt. So wird bestätigt, dass der Bewusstseinssplitter von Kintradim Crux wirklich verschwunden ist. Bei ihren Manipulationen am Zentralschaltpult hat Mondra instinktiv einen kleinen Gegenstand mitgenommen. Es zeigt sich, dass dieser eine umfangreiche Karte der Hangay-Negasphäre enthält.

Die Friedensfahrer grämen sich zwar darüber, den RZR nicht mehr nutzen zu können, um nach Hangay vorzudringen, freuen sich aber, dass dies den Chaostruppen nun ebenfalls nicht mehr möglich sein dürfte. Doch zu früh gefreut: Tausende RZR materialisieren wenig später im Sektor D-MODA…

Kommentar:

Ich kann mir nicht helfen: Ich halte die Friedensfahrer noch immer für einen Haufen von Halb-Irren, die nichts, aber auch gar nichts zustande bringen. Ich habe noch keinen einzigen Roman gelesen, in dem diese Komiker eine sinnvolle, erfolgreiche oder wenigstens gut organisierte Aktion gegen TRAITOR zustande gebracht hätten. So auch hier, wo sie mitten im Kampf auch noch darüber debattieren, ob sie denn nun mit Gewalt gegen die Mor'Daer vorgehen sollen oder nicht. Dass die Echsenköpfe nicht lange fackeln und ordentlich zurückschlagen, so dass am Ende der ganze riskante Einsatz für die Katz war, macht mir die Chaosdiener direkt sympathisch. Die kriegen wenigstens was auf die Reihe, anders als die neuen Verbündeten der Terraner, die sich noch dümmer anstellen als diese selbst.

Währenddessen wankt Mondra durch den RZR - diese wirren Passagen lesen sich teilweise so, als habe im Exposé gestanden: "Fremdartigkeit der Umgebung betonen" oder so. Dass sie die Ausstattung ihres Anzugs nicht benutzt, oder nur dann, wenn es schon zu spät ist, will ich mal dem Umstand zuschreiben, dass sie mit Drogen voll gepumpt wurde. Zum Glück ist ja Alaska Saedelaere im allerletzten Moment zur Stelle. Wie hat er Mondra folgen können? Wie hat er sie gefunden? Warum hat Mondra sich den Datenträge mit dem Negasphären-Navi geschnappt? Auf keine dieser Fragen gibt es eine Antwort. Man muss es einfach hinnehmen. Ein Roman, den man ohne jeden Verlust auch querlesen könnte.

Der Schluss-Gag, also das Erscheinen einer ganzen Armada von RZR wie auf's Stichwort, ist das einzige trübe Glanzlicht dieses finsteren Romans. Muss mich übrigens korrigieren: Ich hatte letzte Woche geschrieben, die Friedensfahrer seien dabei, den schon mal von Kintradim Crux besuchten RZR zu kapern. Tatsächlich war es ein anderer.

Nette kleine Info am Rande: Thau (vgl. PR 2235) war ein Friedensfahrer…

J. Kreis, 06.06.2007


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