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Perry Rhodan Nr. 2388: Objekt Ultra

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Die Friedensfahrer operieren im Halo der Galaxie Hangay, wo sie eine Basis im Inneren eines ausgehöhlten Irrläufermondes namens Cala Impex errichtet haben. Sie nutzen dabei die Anlagen eines längst verschwundenen unbekannten Volkes. Mondra Diamond ist als Gast auf Alaska Saedelaeres OREON-Kapsel ebenfalls vor Ort. Alaska hofft, dass ihre Anwesenheit im Umfeld Hangays, wo sich vermutlich auch Kirmizz aufhält, die in ihr schlummernden Erinnerungen des Chaotender-Architekten Cintradim Crux wecken könnte.

Am 22. Januar 1346 NGZ materialisieren ca. 500.000 Traitanks in der Nähe Hangays. Hinzu kommen noch zahlreiche gewaltige Einheiten, die vermutlich aus anderen Universen herbeigerufen wurden. Außerdem erscheint ein unbekanntes Objekt, das gewaltige UHF-Energiemengen abstrahlt. Die Friedensfahrer vermuten, dass die Flotten TRAITORS deshalb außerhalb Hangays aufmarschiert sind, weil sie erst für den Einflug in die Riesengalaxie modifiziert werden müssen. Auch der UHF-Strahler scheint Probleme damit zu haben, nach Hangay vorzudringen. Er versucht es immer wieder an verschiedenen Punkten, scheitert aber jedes Mal. Dabei entstehen Pararealitäten, mit deren Auswirkungen sich insbesondere Kantiran und Cosmuel Kain herumschlagen müssen - unter anderem bekommen sie es mit den echsenartigen Choi zu tun, die TRIICLE-9 erreichen wollen. Die Choi verschwinden jedoch bald wieder - genau so wie alle anderen pararealen Erscheinungen.

Alaska Saedelaere setzt den Vektor-Helm ein, um herauszufinden, was es mit dem UHF-Strahler, den die Friedensfahrer "Objekt Ultra" nennen, auf sich hat. Die Erkenntnis trifft ihn wie ein Schock. Objekt Ultra ist ein Kosmischer Messenger - und die Tatsache, dass er nicht nach Hangay vordringen kann, ist ein Beweis dafür, dass diese Galaxie tatsächlich schon dabei ist, zu einer Negasphäre zu werden. Als sich wieder einmal eine Pararealität auflöst, stellen die Friedensfahrer fest, dass ein Objekt nicht verschwindet: Eine 20 Kilometer große Raumstation, die einer geöffneten Klaue mit drei Krallenfingern gleicht. Alaska geht davon aus, dass es sich um eine Einheit der Terminalen Kolonne handelt, die den Messenger mit einem Leuchtfeuer TRAITORS verwechselt hat und durch dessen UHF-Eruptionen schwer beschädigt wurde. Die Friedensfahrer beschließen, diese Station zu kapern.

Kommentar:

Wie immer, wenn es um Kantiran und Cosmuel geht, begibt die PR-Serie sich zwar ein ganz klein wenig auf das Niveau einer Soap-Opera, aber inzwischen haben die beiden sich ja "gekriegt" und kabbeln sich manchmal nur noch ein bisschen. Mir jedenfalls gefällt, was ich bis jetzt über sie gelesen habe, und diese Szenen machen den Roman dieser Woche recht unterhaltsam. Auch Alaskas Charakterisierung hat im laufenden Zyklus gut funktioniert. In diesem Roman kommen wieder ein paar Facetten hinzu, die mir den Eigenbrötler noch sympathischer machen als bisher, denn er erinnert mich manchmal an mich.

Die Sache mit den pararealen Choi, die TRIICLE-9 suchen, kann man als zwar interessante, aber doch wohl unbedeutende Randnotiz vermerken. Ich glaube nicht, dass dieser Begegnung irgendeine tiefere Bedeutung zukommt. Die vergeblichen Bemühungen des Messengers, nach Hangay vorzudringen, zeigen eines deutlich: Der Entstehungsprozess der Negasphäre muss schon sehr weit vorangeschritten sein, denn ein Charakteristikum einer Negasphäre ist es ja gerade, dass dort die von den Kosmonukleotiden ausgehende Informationsübermittlung nicht mehr funktioniert.

Insgesamt wieder ein sehr netter Roman von Christian Montillon, wenn auch erneut ein paar sprachliche Unsicherheiten vorhanden sind (aber nur ganz wenige). So ganz nebenbei befördert er übrigens Mondra Diamond zur Friedensfahrerin - siehe den ersten Satz in Kapitel 2 auf Seite 16. Oder habe ich diese Stelle falsch verstanden?

J. Kreis, 26.05.2007


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