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Perry Rhodan Nr. 2381: Der Dunkle Ermittler

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Der Dunkle Ermittler verlässt das Solsystem mit Kurs auf das Dengejaa Uveso - das zentrale Schwarze Loch der Milchstraße. Perry Rhodan und Gucky machen den Flug mit, ebenso Nuskoginus und die anderen Mächtigen - der Dunkle Ermittler hat ihre "Särge" zu sich an Bord geholt. Auf diese Weise wurden auch die vier Wissenschaftler gerettet, die sich an die "Särge" geklammert haben. Rhodan und Gucky haben zwar unter den Ausstrahlungen des Ermittlerschiffes zu leiden, aber sie erfahren von Aquinas wenigstens, warum das so ist. Das Schiff lehnt den Menschen und den Mausbiber ab. Es hofft jedoch, in den Mächtigen neue Herren zu finden, denn es ist ein zum Dienen konditioniertes Geschöpf. Aquinas gibt sich weiterhin ungewöhnlich redselig. So erfahren Rhodan und Gucky, dass man die Ermittlerschiffe als Quell-Klipper bezeichnet, und dass der eigentliche Dunkle Ermittler (Pilot oder vielmehr Eigner des Klippers), ein Ableger des Elements der Finsternis ist: Ein Quant der Finsternis.

Während Rhodan und Gucky sich auf die Suche nach den Mächtigen machen, entdecken die vier Wissenschaftler in einem Lagerraum des Klippers eine leere Nekrophore. Rhodan erhält mentalen Kontakt mit dem Klipper und erfährt dessen Namen: Er lautet Ruumaytron. Am Ziel angekommen, begegnen Rhodan und Gucky zunächst den Wissenschaftlern. Dann erscheint ein Quant der Finsternis in Ruumaytron - er ist einer von 100.000 Dunklen Ermittlern, die sich am Dengejaa Uveso versammelt haben. Der Ermittler nennt sich Inaischon und gibt sich als einer der Rebellen gegen TRAITOR zu erkennen. Die Dunklen Ermittler bereiten hier den Refaktiven Sprung vor, ein Ritual, das nur alle paar Jahrtausende einmal stattfindet und das noch von niemandem beobachtet worden ist. Inaischon verkündet, das Ritual werde diesmal einen anderen Verlauf nehmen als üblich. Rhodan solle gut aufpassen, was geschehen werde. Inaischon verrät nur wenig über die Motivationen der Rebellen. Angeblich wurden die Dunklen Ermittler betrogen, die Chaotarchen hätten ihr Versprechen, sie zu erlösen, nicht gehalten. Dies soll nun gerächt werden, außerdem hoffen die Rebellen, beim Kampf um Hangay die Seiten wechseln zu können.

Dann verschwindet Inaischon wieder. Inzwischen haben die "Särge" der Mächtigen sich weiter aufgelöst. Nuskoginus ist bereits teilweise frei.

Kommentar:

So allmählich kommen die Dinge wieder in Bewegung. Erst ESCHER, jetzt die Dunklen Ermittler. Romane, in denen solche Informationen vermittelt werden, können gar nicht langweilig sein, wenn diese Informationen auch gar nicht so revolutionär sind. Im Grunde konnte man sich das meiste schon zusammenreimen. Die konkreten Pläne der Rebellen bestehen wohl darin, den Refaktiven Sprung zu sabotieren. Vielleicht sollen dabei ja alle TRAITOR-treuen Ermittler getötet werden?

Es gelingt Uwe Anton ganz gut, das Fremdartige und Bedrohliche der Dunklen Ermittler zu vermitteln. Manchmal wird das aber auch etwas zu sehr übertrieben, etwa dann, wenn es heißt, der Klipper könne Rhodan nicht als neuen Herrn anerkennen, weil die Seele des Terraners zu "rein" sei. Was für ein dummes Klischee. Was bitte soll eine "reine Seele" sein? Und wie kann Rhodans Seele überhaupt "rein" sein? Schließlich hat er schon so manchen Krieg geführt und den Tod vieler Lebewesen zu verantworten. Im Umkehrschluss heißt das, dass ein Quant der Finsternis eine "unreine" Seele haben muss. Also mal wieder eine triviale Gut-Böse-Trennung...

Rhodans und Guckys Träume sind zwar sinnlos (es sei denn, sie würden Anspielungen, Andeutungen oder sonst was in der Art enthalten, was mir entgangen ist), aber witzig. Insgesamt ist man nach diesem Roman doch völlig mit dem Durchhänger der letzten Woche versöhnt.

J. Kreis, 08.04.2007


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