Perrypedia
Online-Lexikon
zur PR-Serie
Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2379
Weiter zu Nr. 2381


Perry Rhodan Nr. 2380: Es kam aus der Sonne

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Am 26. Januar 1346 NGZ beobachtet eines der Spezialschiffe, die die Sonne überwachen, wie ein seltsames Objekt sich aus den tieferen Sonnenschichten löst und in den freien Weltraum fliegt. Das Schiff reagiert auf nichts, lässt sich aber widerstandslos einfangen. Es wird auf einem PONTON-Tender verankert. Das Objekt lässt sich zwar ortungstechnisch nicht erfassen, aber man kann sehen, um was es sich handelt: Es ist ein Dunkler Ermittler. Perry Rhodan ist sich der Gefahr, die diese von innen kommende Bedrohung für das Solsystem bedeutet, nur zu gut bewusst. Er bittet die Mächtigen von der SEOSAMH um Rat. Während seines mentalen Rapports mit Nuskoginus glaubt Rhodan zu bemerken, dass die Nachricht von der Ankunft des Dunklen Ermittlers so etwas wie Gier in dem gefallenen Mächtigen weckt, und dass Nuskoginus mehr weiß, als er zugibt.

Durch Aquinas wird es Rhodan und Gucky ermöglicht, den Dunklen Ermittler zu betreten. Die beiden folgen dem Roboter ins Innere des geheimnisvollen Objekts. Von außen beobachtet sieht es so aus, als würden die drei ungleichen Gefährten rasend schnell schrumpfen und dann aus dem Universum verschwinden. Aquinas verrät zwar nicht, welche Ziele er verfolgt, aber er gibt sich ungewohnt redselig. Er behauptet, der Dunkle Ermittler habe den Auftrag gehabt, ARCHETIMS Korpus zu untersuchen, sei dabei aber regelrecht "verbrannt". Der eigentliche Dunkle Ermittler sei tot, übrig geblieben sei nur das leere Schiff, das sich erst jetzt aus dem Sonnenorbit habe befreien können. Woher er diese Informationen hat, verrät Aquinas nicht.

Als der Dunkle Ermittler plötzlich Fahrt aufnimmt, können die Terraner dies nur hilflos beobachten - Fesselfelder und Traktorstrahler erweisen sich als wirkungslos. Das Objekt nimmt Kurs auf die SEOSAMH, die sich bei seiner Annäherung extrem zu erhitzen beginnt. Dabei scheint es sich um einen Selbstzerstörungsmechanismus zu handeln, denn die Anwesenheit des Dunklen Ermittlers führt dazu, dass die "Särge" der Sieben Mächtigen sich aufzulösen beginnen - offenbar zerstört die SEOSAMH sich selbst, um zu verhindern, dass die Mächtigen befreit werden. In aller Eile werden die in der SEOSAMH tätigen Wissenschaftler evakuiert. Vier von ihnen bleiben zurück und beobachten, wie die "Särge" wegteleportieren. Die vier Terraner klammern sich an die Särge und können so dem Tod entrinnen. Die SEOSAMH explodiert.

Der Dunkle Ermittler fliegt weiter - sein Kurs führt ihn genau auf den TERRANOVA-Schirm zu. Homer G. Adams hat keine Wahl, als zu befehlen, dass eine Strukturlücke geschaltet wird, durch die der Ermittler das Solsystem verlassen kann - mit Rhodan, Gucky und Aquinas an Bord. Durch die Strukturlücke dringen vier Traitanks ein, die jedoch vernichtet werden, bevor sie Schaden anrichten können.

Kommentar:

Ich will diesen Roman mal als Auftakt eines Mehrbänders betrachten, der uns vermutlich endlich mehr Informationen über die Dunklen Ermittler beschert. Denn für sich betrachtet ist er eher langweilig - die Geschichte des jungen Majors und Ex-Partylöwen, der die Erforschung der SEOSAMH leitet, ist eine jener uninteressanten Nebenhandlungen, die man in der PR-Serie schon tausend Mal oder öfter gelesen hat. Dass der Bursche so verantwortungslos ist, seinen Herzfehler zu verschweigen, wäre ja noch zu verschmerzen, aber dass dieser Herzfehler nie festgestellt worden sein soll, ist unglaubwürdig. Rhodan begibt sich wieder einmal an vorderster Front selbst in Gefahr. Ich glaube, ich muss nicht zum x-ten Mal darauf hinweisen, dass er das als Terranischer Resident eigentlich bleiben lassen müsste? Aber natürlich muss er solche Dinge tun, sonst müsste die PR-Serie nicht seinen Namen tragenů

Bleibt die Frage, welche Beziehungen zwischen den Mächtigen von der SEOSAMH und dem Dunklen Ermittler bestehen. Der eigentliche Ermittler ist ja angeblich tot - warum also fliegt das Ding zur SEOSAMH? Hat Aquinas die Lenkung übernommen, und wenn ja, wie hat er das angestellt? Warum lösen die "Särge" sich auf, als der Ermittler sich nähert? Fragen über Fragen. Man könnte spekulieren, dass das Ermittlerschiff zu "seinesgleichen" zurückfliegen wird, so dass Rhodan demnächst persönlich einige Erkenntnisse über die Dunklen Ermittler gewinnen dürfte. Vielleicht findet er dabei ja Bundesgenossen im Kampf gegen TRAITOR?

J. Kreis, 31.03.2007


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Zurück zu Nr. 2379
Weiter zu Nr. 2381