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Perry Rhodan Nr. 2373: Paros-Attacken

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Eine kleine von Reginald Bull angeführte Flotte terranischer Raumschiffe, die mit VRITRA-Geschützen und Paros-Schattenschirmen ausgerüstet sind, erzielt erste echte Erfolge gegen die Traitanks der Terminalen Kolonne. Ein Frachterkonvoi und die Manufakturflotte Faladur können vor dem Zugriff TRAITORS gerettet werden. Allerdings verbrauchen die Schattenschirme massenweise Hyperkristalle, so dass sie nur für kurze Einsätze geeignet sind, außerdem würden sie gegen hyperphysikalisch wirksame Waffen (wie zum Beispiel Intervallstrahler) keinen Schutz bieten. Dennoch hoffen die Terraner, TRAITOR jetzt endlich Paroli bieten zu können.

Bull verfolgt jedoch noch andere Ziele. Es geht ihm darum, endlich verwertbare Kolonnentechnik zu erbeuten. Nach langer Suche wird eine große Anzahl von Wracks unterschiedlicher Typen gefunden, die über einen großen Raumsektor verstreut sind. Es werden abweichende Strangeness-Werte gemessen. Bull nimmt an, dass er die Überreste einer Flotte TRAITORS vor sich hat, die in einem anderen Universum möglicherweise in einen Kampf mit Einheiten der Kosmokraten verwickelt war und ins Einstein-Universum flüchten musste.

Während einige terranische Schiffe sich auf die Kolonnen-Fähre KOLGONDE konzentrieren, um die schon bald auftauchenden Traitanks abzulenken, erkunden die Strangeness-Scouts einen beschädigten TRAI-Versorger. Die Scouts sind zwar besonders resistent gegen die Strangeness-Effekte, haben aber im Inneren der Kolonnen-Einheit dennoch mit erheblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Allerdings wird die hauptsächlich aus Ganschkaren und Mor'Daer bestehende Besatzung des TRAI-Versorgers noch weit mehr beeinträchtigt, so dass das Schiff schließlich gekapert und von der LEIF ERIKSSON II an Bord genommen werden kann.

Die Untersuchung des TRAI-Versorgers muss jedoch zurückgestellt werden, denn es wird bekannt, dass "Krisenfall Echodim" ausgerufen wurde. Bulls Flotte bricht sofort ins Arkon-System auf, um den Arkoniden beizustehen.

Kommentar:

Nehmt's mir nicht übel, dass der Kommentar dieser Woche kurz ausfällt. Zu diesem Roman fällt mir einfach nichts ein. Die erste Hälfte besteht aus der mäßig interessanten Schilderung des Kampfs mit den neuen terranischen Wunderwaffen, in der zweiten Hälfte stolpern die Strangeness-Scouts endlos lange durch die unwirkliche Landschaft ihrer Halluzinationen. Das zieht sich wie Gummi und hat keine Handlungsrelevanz. Auch die wenigen Szenen, in denen Uwe Anton sich vergeblich bemüht, private Szenen zwischen Bully und Fran Imith einzuflechten, reißen es nicht heraus. Es ist mir schwer gefallen, bei der Lektüre des Romans die Augen offen zu halten - zugegeben, es war das Ende eines anstrengenden Tages.

Ich kann mir übrigens ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich die Bezeichnung der Schattenschirme lese. Dann muss ich nämlich immer an die griechische Insel Paros denken...

J. Kreis, 10.02.2007


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