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Perry Rhodan Nr. 2364: Unternehmen KombiTrans

Autor: Christian Montillon

Inhalt

Am 12. Oktober 1345 NGZ fliegen Trim Marath und Startac Schroeder zum lemurischen Sonnentransmitter im Sternhaufen Omega Centauri, um dort das von Atlan geleitete Unternehmen KombiTrans zu unterstützen. Wegen der gefährlichen Hyperfronten von Omega Centauri befinden sich dort keine Einheiten der Terminalen Kolonne. Trim, der inzwischen 60 Jahre alt ist und sich noch älter fühlt, fällt beinahe den Folgen der chaotischen hyperenergetischen Verhältnisse zum Opfer, die in Omega Centauri herrschen, als er einen funktionslosen Antigravschacht betritt. Auch in den Mannschaften des kleinen Konvois kriselt es, weil die Leute nichts zu tun haben. Am Ziel angekommen, erleben sie eine Überraschung: Die vor TRAITOR von ihrem Heimatplaneten geflohenen Haluter befinden sich ebenfalls bei der Kharag-Stahlwelt, auch Icho Tolot ist vor Ort. Er ist neben Atlan, Perry Rhodan und Reginald Bull die einzige Person, die den Sinn des schon im September 1327 NGZ gestarteten Projekts von Anfang an kannte.

Atlan, der das Sonnendodekaeder und dessen Steuerwelt Kharag im Jahre 1225 NGZ entdeckt hat, unterrichtet die Monochrom-Mutanten vom Ziel des Unternehmens KombiTrans. Um aktiv gegen die Terminale Kolonne vorgehen zu können, wird eine stabile und schnelle Verbindung nach Hangay benötigt. Diese Verbindung soll mit dem Sonnentransmitter hergestellt werden. Es gelingt den Wissenschaftlern, das Dodekaeder von der Kharag-Stahlwelt aus zu aktivieren, aber noch werden keine aktiven Gegenstationen gefunden. Kurz danach treten bei fast allen Terranern, die sich im Bereich des Sonnentransmitters befinden, extrem schnell wuchernde Tumore auf. Die Haluter können sich durch ihre besondere Körperstruktur schützen. Über 250 Personen sterben, bis man herausfindet, dass HÜ-Schirme ausreichenden Schutz bieten. Somit sitzen die Forscher auf ihren Raumschiffen fest.

Die Auswertung einer Bildaufzeichnung von den Geschehnissen in der Steuerzentrale zeigt, dass irgendetwas im Moment des ersten Auftretens der Zellwucherungen versucht hat, sich zu materialisieren. Trim, Startac und Atlan bieten sich diesem Wesen als Lockvogel an und erfahren seinen Namen: Es nennt sich selbst Day Drazin. Es zeigt sich, dass dieses Wesen sich in einem 50 Milliarden Kilometer durchmessenden psionischen Feld manifestiert, das anscheinend an die Vorkommen von PEW-Metall gebunden ist, die auf den Welten des Sonnendodekaeders zu finden sind. In alten Archiven wird eine Namensähnlichkeit entdeckt: Vor ca. 50.000 Jahren hat ein Lemurer namens Inday Anuun-Drazin auf der Kharag-Stahlwelt gearbeitet. Dieser Lemurer hatte seinerzeit mit Hilfe des PEW-Metalls (das von den Lemurern Drokarnam genannt wurde) starke Psi-Kräfte erlangt und damit die Besatzung der Stahlwelt unter seine Kontrolle gebracht. Er hatte unter Zellwucherungen gelitten und seinen Körper aufgegeben, um im vier Tonnen schweren PEW-Block seines eigenen Mausoleums aufzugehen. Das war gelungen, aber sein Geist wurde ans Drokarnam gefesselt und begann sich zu verwirren. Doch davon ahnt in Atlans Team noch niemand etwas.

Noch weniger ahnen Atlans Leute allerdings von der Anwesenheit eines Koda Ariel - Spions auf der Stahlwelt…

Kommentar:

Wir befinden uns in der zweiten Hälfte dieses Hunderterblocks. Da wird es langsam mal Zeit, dass man etwas mehr über die Geheimpläne Perry Rhodans erfährt, über die schon seit Zyklusbeginn diverse Andeutungen gemacht wurden. Unternehmen KombiTrans klingt interessant, vor allem deshalb, weil auch die Haluter daran mitarbeiten - ich hatte schon befürchtet, die seien auf unabsehbare Zeit verschwunden - und weil man wegen der Zwischenstationen der Sonnentransmitterstrecke hoffen darf, dass alte Schauplätze wieder aufgesucht werden, zum Beispiel die Hohlwelt Horror. Allerdings darf bezweifelt werden, dass allein die Möglichkeit, Hangay schnell zu erreichen, entscheidende Schläge gegen TRAITOR ermöglicht. Da überschätzt Atlan wohl die eigenen Möglichkeiten.

Auch die Querverbindung zum Atlan-Centauri-Zyklus finde ich nett. Dort könnt ihr nachlesen, wie es dazu gekommen ist, dass die Terraner im Gegensatz zu TRAITOR sichere Wege durch den Sternhaufen Omega Centauri kennen, was es mit dem Sonnendodekaeder auf sich hat und wie es Atlan überhaupt gelungen ist, die Kontrolle darüber zu erlangen.

Nicht so schön finde ich die sprachlichen Unsicherheiten des Autors. Er verwendet immer wieder falsche Begriffe - Begebenheiten statt Gegebenheiten, notgedrungen statt notwendigerweise, entgegenkommen statt entgegentreten und so weiter. Ich dachte, dass die Romane von so genannten "Außenlektoren" korrekturgelesen werden? Denen sollte so was doch auffallen?

J. Kreis, 09.12.2006


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