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Perry Rhodan Nr. 2361: Traumspuren

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Die 13 Algorrian werden von Devolter II evakuiert und nach Quinto-Center gebracht, denn der Planet ist nur einer von vielen Orten, die wegen Roi Dantons Transformation in das Dualwesen Dantyren aufgegeben werden müssen. Tatsächlich wird der Friedensfahrer-Bahnhof von Devolter II wenig später angegriffen und vernichtet sich selbst, damit der Terminalen Kolonne keine Friedensfahrer-Technologie in die Hände fällt. Das Hauptquartier der Neuen USO befindet sich inzwischen in seinem neuen Versteck: Dem Lagunennebel. Man richtet einen abgesicherten Bereich für die Algorrian ein, aber die denken gar nicht daran, sich damit zufrieden zu geben. Stattdessen streunen sie in Quinto-Center umher, spielen mit den technischen Anlagen herum und treiben die für sie zuständigen Betreuer durch ihre Eigenwilligkeit sowie ihre ruppige und herablassende Art fast zum Wahnsinn.

Nach dem Eintreffen der zweiten Welle TRAITORS erreicht Alaska Saedelaere mit der FORSCHER das Solsystem. Er und Malcolm S. Daellian werden umgehend zum Nukleus gerufen. Dieser beauftragt sie mit einer geheimen Mission, über die zunächst weder sie selbst noch Perry Rhodan Näheres erfahren. Der Nukleus verlangt, Saedelaere solle Daellian mit den Algorrian zusammenbringen. Erst vor Ort werde ihnen offenbart werden, was der Sinn dieser Aktion sei - eine Sicherheitsmaßnahme, die auch Rhodan zähneknirschend akzeptieren muss. Der Nukleus spaltet einen winzigen Splitter als Informationsträger von seinem Energiekörper ab und gibt ihn Daellian mit. Da anzunehmen ist, dass Daellian nicht so bald zur Erde zurückkehren wird, übernimmt Dr. Baldwin Carapol seine Stelle als Chefwissenschaftler der LFT. Über Linie 2 des BACKDOOR-Transmittersystems macht die FORSCHER sich auf den Weg.

Inzwischen sorgt Carzon Felvedir, einer von Le Anyantes Nachkommen, für Chaos in Quinto-Center. Der Algorrian hat eine Paragabe, die es ihm ermöglicht, seinen Geist vom Körper zu trennen und innerhalb von Computernetzwerken oder anderen Anlagen auf Reisen zu schicken. Auf diese Weise aktiviert er immer wieder verschiedene Aggregate, und zwar zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, denn offenbar hat Dantyren den richtigen Riecher gehabt: Hunderte von Traitanks sowie eine Kolonnen-Fabrik sind beim Lagunennebel materialisiert und suchen nach dem Hauptquartier der USO. Es gelingt gerade noch rechtzeitig, Felvedir zur Besinnung zu bringen (er ist süchtig nach den extremen Erfahrungen, die er durch seine Paragabe macht), bevor die Traitanks Quinto-Center orten können. Felvedir versetzt seinen Geist in eine Sonde, die von Einheiten TRAITORS geborgen wird, sein Körper stirbt. So gelangt er auf die Kolonnen-Fabrik und zerstört diese von innen heraus, was ihm den letzten, ultimativen Kick verschafft.

Quinto-Center bleibt sicher, was nicht zuletzt der Mithilfe Curcaryen Varantirs zu verdanken ist. Er hat die Quin-Techs bei der Aktivierung des so genannten Schattenschirms unterstützt. Dieser Schutzschirm tarnt den Mond und sichert ihn gleichzeitig vor Beschuss. Er war im 36. Jahrhundert alter Zeitrechnung entwickelt worden, dann aber in Vergessenheit geraten. Saedelaere und Daellian treffen ein. Als der Mann im Sarg den beiden alten Algorrian gegenübertritt, gibt der Splitter des Nukleus seine Informationen preis. Die Algorrian und Daellian sollen in die Charon-Wolke reisen und dort etwas bauen, das man "nicht bauen darf". Daellian ist entsetzt, aber ein Mentalblock hindert ihn daran, mit irgendjemandem über das Projekt zu sprechenů

Kommentar:

Immer dann, wenn die Algorrian ins Spiel kommen, wird es amüsant und interessant zugleich. Die Szenen, in denen die USO-Spezialisten ihre liebe Mühe mit den 13 Stinkstiefeln haben, machen den Roman lesenswert. Ich finde auch die Episoden nicht schlecht, in denen man mehr über das Innere Quinto-Centers bzw. über die Tätigkeit der USO-Leute erfährt.

Die Geheimniskrämerei des Nukleus kann man akzeptieren, da sie logische Gründe hat. Man kann nur hoffen, dass es sich bei dem Geheimprojekt, das Daellian solche Sorgen zu bereiten scheint, nicht um das schon oft bemühte sprichwörtliche Kaninchen handelt, das im letzten Moment aus dem Zylinder hervorgezaubert wird. Irgendeine supertolle Geheimwaffe, mit der TRAITOR doch noch besiegt werden könnte, wäre der Todesstoß für diesen Zyklus.

Dantyren scheint der Terminalen Kolonne schon viele wichtige Informationen gegeben zu haben. Das weckt natürlich die Neugier auf die nächsten Bände, in denen er vermutlich eine Hauptrolle spielen wird. Hat TRAITOR Rhodans Sohn wirklich "umgedreht"? Oder ist doch noch ein Rest seiner wahren Identität übrig geblieben? Ich bin gespannt!

J. Kreis, 18.11.2006


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