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Perry Rhodan Nr. 2360: Die zweite Welle

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Im Solsystem wird mit höchster Priorität an der Verbesserung diverser Defensiv- und Offensivwaffen gearbeitet. Malcolm S. Daellian leitet die Untersuchung der SEOSAMH, von deren Technologie man sich wertvolle innovative Impulse erhofft. Aquinas und die sieben Mächtigen halten sich vornehm zurück - von ihnen ist keine Hilfe zu erwarten. Der Hyperphysiker Dr. Baldwin Carapol unterstützt Daellian und entwickelt eine Theorie zur Optimierung der VRITRA-Geschütze. Carapol bringt außerdem das so genannte "Projekt Petakalup" zum Abschluss. Mit Resonatoren, die eine winzige Menge Salkrit enthalten, wird die Effizienz der Globisten enorm gesteigert. Die von ihnen freigesetzte Menge an Psi-Energie stärkt den Nukleus enorm, allerdings kommt es dabei auch zu eigenartigen pararealen Phänomenen, außerdem erleiden mehr Globisten als sonst Herzanfälle. Perry Rhodan ordnet deshalb vor dem flächendeckenden Einsatz der Salkrit-Resonatoren die genaue Erforschung dieser Effekte an.

Ab dem 8. August 1345 NGZ trifft die zweite Welle der Streitkräfte TRAITORS in der Milchstraße ein. Tausende der mächtigsten Einheiten der Terminalen Kolonne materialisieren in den folgenden Tagen im Bereich aller wichtigen Sonnensysteme. Sie bringen Unmengen von Traitanks sowie die Bausätze für weitere Kolonnen-Forts mit. Ein dunkler Obelisk wird auf Hayok installiert, gleichzeitig verlassen einige querionische Schiffe den Planeten. Am 10. August werden ca. 250.000 Traitanks und zwei Kolonnen-Forts zum Solsystem transportiert. Sämtliche Traitanks eröffnen das Feuer auf den TERRANOVA-Schirm. Rhodan hat keine Wahl: Er befiehlt den Einsatz der Salkrit-Resonatoren. Es kommt zwar zu Einbrüchen phantastischer Pararealitäten, aber der systemumspannende Schirm bleibt stabil.

Kommentar:

Eine Viertelmillion Traitanks können den TERRANOVA-Schirm nicht knacken. Ob das nun glaubwürdig ist oder nicht, sei dahingestellt. Jedenfalls ist dieser Teil des Romans eher uninteressant - die x-te Wiederholung dieses Szenarios wird nicht dadurch spannender, dass die Zahlen sich erhöhen. Was kommt als nächstes? Eine Milliarde Traitanks, die gegen einen Parablock aller Terraner ankämpfen? Soviel zum Thema "mit der Hyperimpedanz-Erhöhung schränken wir die Gigantomanie in der PR-Serie ein"!

Immerhin hat der Aufmarsch der wahren Macht TRAITORS auch etwas Gutes. Spätestens jetzt dürfte absolut feststehen, dass ein offener Kampf gegen die Terminale Kolonne sinnloser wäre als der Versuch eines Moskitos, einen Elefanten zu Tode zu stechen. Es gibt keine Möglichkeit, die Parzellierung weiterer Planeten zu verhindern (als nächste Welt dürfte übrigens Hayok dran sein). Da muss Rhodan sich schon einen anderen Ausweg überlegen. Die Frage, wie die Expokraten diese übermächtige Bedrohung zum Zyklusende wieder los werden wollen, wird kaum noch überzeugend zu beantworten sein...

Rhodan befiehlt den Einsatz der Salkrit-Resonatoren. Gut, er glaubt, er habe keine Wahl. Und damit hat er ja auch Recht. Allerdings handelt es sich bei den Globisten nicht um Soldaten, die seinem Befehl unterstehen, sondern um freiwillige Zivilisten. Haben die alle eine Einverständniserklärung unterschrieben und auf Schadenersatzansprüche verzichtet? Ich hoffe, Perry hat einen guten Anwalt, denn die meisten Globisten dürften nicht ausreichend oder gar nicht über die enorm gestiegene Gefahr informiert worden sein, die seit der Erfindung der Salkrit-Resonatoren mit ihrem Einsatz verbunden ist.

J. Kreis, 11.11.2006


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