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Perry Rhodan Nr. 2349: Wurmloch ins Solsystem

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

296 Dunkelkapseln dringen am 8. April 1345 NGZ durch den von den Koryphen geschwächten TERRANOVA-Schirm ins Solsystem ein. Sie werden von den neuen Mikrotom-Jägern abgefangen, modifizierten Minor-Globes, die mit Kantor-Sextanten ausgerüstet und speziell für den Kampf gegen Dunkelkapseln im planetennahen Raum konstruiert worden sind. Die neue Jägerstaffel bewährt sich: Innerhalb kurzer Zeit können alle Dunkelkapseln vernichtet werden. Einigen Mikro-Bestien gelingt zwar die Landung auf Terra, wo sie die Waringer-Akademie angreifen, doch auch sie werden schnell aufgerieben. Die Koryphen arbeiten allerdings weiter daran, den TERRANOVA-Schirm zu perforieren. Mitte Mai dringen sechs Traitanks ins Solsystem ein, können aber von PRAETORIA mit den neuen VRITRA-Geschützen vernichtet werden. Allerdings fordert der Kampf gegen die Traitanks, deren Ziel die Vernichtung der LORETTA-Tender ist, große Verluste in der terranischen Flotte.

Überall auf Terra und auf den solaren Planeten entstehen derweil neue TANKSTELLEN. Unter der Leitung des ehemaligen Whistler-Managers Shaun Ayala und einer Frau namens Florine Temple organisieren sich die Freiwilligen im so genannten TERRANOVA-Global, um die TANKSTELLEN künftig gegen den anfänglichen Widerstand der Regierung selbst zu verwalten. Homer G. Adams hat zwar ernste Zweifel an der Effektivität dieser Organisation, muss aber bald zugeben, dass sie gut funktioniert. Die Effektivität der TANKSTELLEN kann sogar gesteigert werden, weil es dem Global gelingt, ungeeignete Personen auszufiltern. Außerdem scheinen die Freiwilligen während der Trance Einblick in den Bereich jenseits des Wurmlochs zu erhalten, das während der unausgesetzten Angriffe der Chaos-Geschwader auf den Kristallschirm erneut im Solsystem entsteht.

Mit einem besonders strangeness-resistenten Schiff der SKARABÄUS-Klasse unternimmt Perry Rhodan persönlich zwei Versuche, die Hyperperforation zu durchqueren. Zwar leidet die gesamte Besatzung unter der Strangeness, aber sie dringen bis zum Ende des Wurmlochs vor. Dort scheint ein unbekanntes, stabförmiges Schiff, das eindeutig nicht zur Terminalen Kolonne gehört, bereits auf die Besucher zu warten. Ein vierarmiger Roboter steigt aus und scheint Kontakt mit dem SKARABÄUS aufnehmen zu wollen, wird dann aber mitsamt dem fremden Schiff von den Strangeness-Effekten zerrissen. Rhodan muss zurückkehren, denn das Wurmloch ist bereits wieder dabei, in sich zusammenzufallen.

Während Rhodans Abwesenheit erfolgt am 23. Mai ein weiterer Großangriff auf den Kristallschirm. Die von Zarmaur unter Druck gesetzten Koryphen glauben, sie könnten es einem kompletten Chaos-Geschwader ermöglichen, zum Solsystem vorzustoßen. Der Versuch scheint zu gelingen, die Koryphen folgen dem Geschwader mit ihrem eigenen Traitank. Doch das gesamte Geschwader geht im TERRANOVA-Schirm verloren, denn die Terraner haben gerade noch rechtzeitig weitere zwölf LORETTA-Tender in den Einsatz geschickt, die den Schirm an der betreffenden Stelle verstärken.

Kommentar:

Wie praktisch: Jetzt hat Zarmaur nicht nur ein komplettes Chaos-Geschwader verloren, sondern auch die vermutlich einzigen Spezialisten, die in der Lage wären, den systemumspannenden Schutzschirm zu durchbrechen. Dass Zarmaur es diesen für ihn doch offensichtlich so wichtigen Personen überhaupt gestattet hat, sich in diese Gefahr zu begeben, ist genauso unglaubwürdig wie der überhastete Alleingang Rhodans beim Durchflug des Wurmlochs. Gut: die Perry Rhodan - Serie würde viel von ihrem Reiz verlieren, wenn die Hauptperson nicht ständig in Gefahr geraten würde. Aber muss der Resident sich denn immer selbst in Gefahr bringen? Er bekleidet immerhin ein hohes politisches Amt und sollte eigentlich andere Aufgaben haben, als stets an vorderster Front zu stehen.

Wenn ich so lese, dass überall auf der Erde alle möglichen öffentlichen Gebäude zu Gute-Laune-Tankstellen umgewandelt werden, dann frage ich mich, wo denn überhaupt noch Fußball gespielt wird. Jetzt sind auch noch die Konzerthalle in Glasgow, ein Stadion in London und andere Orte dran. Die Manager dieser Einrichtungen werden sich freuen, wenn ihnen sämtliche Einkünfte verloren gehen... Aber inzwischen sind die Terraner ja ein einig Volk von glühenden Patrioten, da sieht man über solche Kleinigkeiten wohl großzügig hinweg.

J. Kreis, 27.08.2006


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