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Perry Rhodan Nr. 2338: Im Bann des RUFERS

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Roi Danton und seine drei USO-Spezialisten dringen unerkannt bis ins Innere des RUFERS vor. Sie deaktivieren ihre Dunkelfelder, die Mor'Daer - Schutzanzüge müssen als Tarnung ausreichen. Während sie herauszufinden versuchen, welchen Verwendungszweck der RUFER hat und wie man ihn eventuell vernichten kann, werden sie mehrmals als Fremde identifiziert, können aber verhindern, dass entsprechende Meldungen weitergeleitet werden. Sie werden also nicht verfolgt und können sich ungestört im Inneren der Baustelle bewegen.

Allerdings begreifen sie kaum etwas von dem, was sie sehen. Offenbar wird neben der typischen gekapselten High-Tech der Terminalen Kolonne auch viel Primitivtechnik verwendet, was den Schluss zulässt, dass der RUFER nur ein einziges Mal verwendet werden soll und danach entbehrlich ist. Immerhin schnappen sie einiges an Informationen auf. Dem zufolge ist der RUFER eine 6D-Bake, die ein Peilsignal in ein anderes Universum schicken soll.

Der vom Ehrgeiz und vom Hass auf Zerberoff zerfressene Duale Vizekapitän Malikadi treibt die Arbeiten am RUFER voran. Er verlangt die Fertigstellung des gigantischen Geräts binnen dreier Tage. Diese Frist kann tatsächlich eingehalten werden, der RUFER wird danach ohne Probelauf aktiviert. Ultrahohe Hyperstrahlung wird frei, Strangeness-Effekte entstehen - im Inneren und im unmittelbaren Umfeld des RUFERS ist kein Leben mehr möglich.

Im letzten Moment gelingt es den vier Leuten von der USO, ins Freie zu gelangen. Allerdings befinden sich schon keine Einheiten TRAITORS mehr in der Nähe, mit denen sie sich absetzen könnten. Dann erscheint doch noch ein Diskusschiff. Roi Danton glaubt zuerst, es sei eine Space-Jet der TRAJAN, doch es ist ein Traitank. Roi und seine Gefährten werden gefangen genommen. Zerberoff lässt sie zum Kolonnen-Fort TRAICOON 0099 bringen.

Kommentar:

Der größte Teil dieses Romans besteht aus Beschreibungen des RUFERS. Die Fremdartigkeit dieses Objekts und der darin verbauten Kolonnen-Technik soll verdeutlicht werden. Das gelingt auch ganz gut, allerdings ist das alles dann schon wieder so fremdartig, dass man so gut wie gar nichts von dem versteht, was da alles vor sich geht. Ansonsten ist der Roman recht handlungsarm. Malikadi versucht, seinen Chef Zerberoff auszustechen. Mit den vier gefangenen Terranern glaubt er einen Trumpf in der Hand zu haben.

Spannung kommt dabei nicht auf. Roi und seine Begleiter geraten erst ganz zum Schluss in Gefahr, bis dahin spazieren sie einfach so durch die Baustelle, ohne groß aufzufallen. Man kann das akzeptieren, wenn man bedenkt, dass die Traitoristas unter Hochdruck an dem Ding arbeiten müssen und wahrscheinlich andere Sorgen haben, als sich um Arbeitsschutzvorschriften oder eben einige nicht autorisierte Eindringlinge zu kümmern. Vielleicht hätten sie ein Schild mit der Aufschrift "Betreten der Baustelle verboten - USO-Chefs haften für ihre Agenten!" oder so aufhängen sollen.

J. Kreis, 11.06.2006


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