Perrypedia
Online-Lexikon
zur PR-Serie
Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2324
Zurück zu Nr. 2322


Perry Rhodan Nr. 2323: Kinder der Erde

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Am 30.10.1344 NGZ wird der reguläre Betrieb der BACKDOOR-Transmitterstrecke aufgenommen. Die ersten Güter, die auf Terra ankommen, sind verbesserte Baugruppen für die Kantor-Sextanten, die von der USO geliefert werden. Damit kann ein psionischer Jetstrahl geortet werden, der von der Isla Bartolomé ausgeht und auf Sol gerichtet ist: Der Nukleus zapft ARCHETIMS Leiche an wie einst Gon-Orbhon, um Kraft zu schöpfen.

Der Duale Vizekapitän Zarmaur belagert weiterhin das Solsystem. Er wartet auf den Tag, an dem er laut Zerberoffs Befehl mit einem Großangriff auf das System beginnen darf: Den 1. November. Außerdem wird ein Verband aus weiteren 178 Traitanks als Verstärkung erwartet, doch dessen Ankunft verspätet sich. Da materialisiert ein ziviler Frachterkonvoi am Rande des Solsystems. Zarmaur greift die Schiffe an und treibt sie mit seinen Traitanks auf den TERRANOVA-Schirm zu. Doch Perry Rhodan bleibt unbeugsam: Er deaktiviert den Schirm nicht, so dass die Frachter, als sie ihn berühren, vernichtet oder in eine Pararealität abgestrahlt werden.

Als Zarmaurs Verstärkung am 2. November endlich eintrifft, beginnt der Angriff auf das Solsystem. Der TERRANOVA-Schirm droht zusammenzubrechen, doch da schaltet sich der Nukleus ein. Er hat genug Energie "getankt" und stabilisiert den Schirm, so dass dieser standhält, obwohl alle Traitanks ihn unter Beschuss nehmen. Zarmaur muss sich zurückziehen, zum Glück weiß er nicht, dass der Nukleus möglicherweise nicht ein zweites Mal zu einer solchen Aktion imstande wäre. Dies war der Grund für Fawn Suzukes Geheimniskrämerei: TRAITOR durfte nicht erfahren, dass die Kinder der Erde zurückgekehrt sind, um für das Volk einzustehen, dem sie entstammen.

In der Zwischenzeit hat sich der überlebende Koda Ariel - Gestaltwandler auf der Isla Bartolomé eingeschmuggelt. Er beeinflusst die Besatzung von Mondra Diamonds Space-Jet, die in der Nähe des Nukleus geparkt ist. Die Jet soll zur Explosion gebracht werden, was den Nukleus schwer schädigen oder vernichten würde. Gerade noch rechtzeitig nimmt Marc London wahr, dass auf der Insel ein Suggestor am Werk sein muss, so dass die Katastrophe verhindert werden kann. Der Gestaltwandler wird paralysiert und gefangen genommen, doch wenig später wird er von der Kralle des Laboraten getötet.

Kommentar:

Wie funktioniert eigentlich der BACKDOOR-Transmitter, d.h. wie kann es sein, dass über diese Strecke eine Verbindung zu Bereichen außerhalb des TERRANOVA-Schirms hergestellt werden kann? Werden dafür Strukturlücken geschaltet? Wenn ja: Warum konnten die Traitanks diese Lücken nicht entdecken und selbst nutzen? Wenn nein: Ist der Schirm etwa von innen durchlässig? Beides kann ich mir nicht vorstellen, die Autoren bleiben uns zunächst einmal eine plausible Erklärung schuldig.

Mal will Zarmaur nicht riskieren, den TERRANOVA-Schirm durch Beschuss zu knacken, mal meint er, es könne doch klappen. Besteht denn ein Unterschied, wenn der Schirm nicht von 64, sondern von 242 Traitanks beschossen wird? Warum sollte das Solsystem nur deshalb nicht in Gefahr geraten, weil sich mehr Feuerkraft auf den Schirm konzentriert? Auch das kommt mir unlogisch vor.

Beim Kommentar zum Roman der letzten Woche habe ich was vergessen: Rhodan sagt, die im Nukleus aufgegangenen Menschen hätten ihre Individualität aufgegeben. Das kann nicht stimmen, denn sonst wäre Fawn Suzukes Existenz nicht erklärbar. Offensichtlich existieren im Nukleus doch noch Einzelwesen und sie können sogar vom Kollektivbewusstsein "abgenabelt" werden.

J. Kreis 24.02.2006


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2324
Zurück zu Nr. 2322