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Perry Rhodan Nr. 2320: Terra im Psi-Schauer

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Begleitet von Marc London und Mondra Diamond reist Fawn Suzuke ruhelos auf Terra von Ort zu Ort, wo sie ihrer kryptischen Aussage zufolge einen geeigneten Ort finden muss, an dem sie ihre Aufgabe erfüllen kann. Diese besteht, wie sich am 14.10.1344 NGZ herausstellt, darin, dass sie den Nukleus der Monochrom-Mutanten, der sich bisher in Andromeda aufgehalten hat, nach Terra lotsen muss. Der von ihr so lange gesuchte Ort ist eine unbewohnte Galapagos-Insel. Dort materialisiert sich am genannten Tag der gesamte Nukleus, nachdem schon Tage zuvor einige Bewusstseinssplitter von Monochrom-Mutanten auf Terra erscheinen und dort entweder körperliche Gestalt annehmen oder auf andere Weise so sehr für Verwirrung sorgen, dass man schon an einen Angriff TRAITORS denkt. Marc ist in dieser Zeit alles andere als glücklich, denn obwohl er Fawn seine Liebe gesteht, kommen die beiden aus verständlichen Gründen nicht richtig zusammen: Schließlich ist Fawn nur eine semimaterielle Projektion und kein echter Mensch.

Bei ihrer Suche wird Fawn durch ungewöhnlich aufdringliche Reporter belästigt. Ein Mensch namens Danilo Baron Whistler scheint dabei eine unrühmliche Rolle zu spielen. Als dann endlich der geeignete Ort gefunden ist, müssen zunächst alle Schohaaken auf die ausgewählte Insel kommen. Sie sollen dem Nukleus helfen, sich zu stabilisieren. All ihre Wohnzylinder werden deshalb von Terrania dorthin verlegt. Als der Nukleus endgültig auf Terra angekommen ist, wiederholt er Perry Rhodan gegenüber nochmals die Ankündigungen, die Fawn Suzuke bereits gemacht hat. Wegen der in Hangay entstehenden Negasphäre kann ES nicht in seine Mächtigkeitsballung zurückkehren, auch die Ordnungsmächte sind nicht in der Lage, direkt einzugreifen. Der Nukleus hat aber eine extragalaktische Macht zu Hilfe gerufen. Bis zu deren Ankunft gilt: Terra darf nicht fallen!

Inzwischen haben die terranischen Wissenschaftler es offenbar geschafft, den TERRANOVA-Schirm zu optimieren. Er kann wieder aufgebaut und für die nächsten zehn Tage stabil gehalten werden.

Kommentar:

Mal sehen, ob der Nukleus noch etwas anderes zustande bringt, als nur die bereits bekannten finsteren Ankündigungen von sich zu geben. Mir ist nicht ganz klar, warum es überhaupt einer Lotsin bedurfte, damit der Nukleus nach Terra kommen konnte. Schließlich ist Fawn nur eine Projektion des Nukleus - und wenn er sie nach Terra schicken konnte, warum konnte er da nicht gleich selbst dorthin gelangen? Die Erklärung, warum es ausgerechnet die Galapagos-Inseln sein mussten, d.h. warum der Nukleus sich nicht an irgendeinem beliebigen Ort auf Terra manifestieren konnte, leuchtet mir ebenfalls nicht ein. Ich nehme an, beides ist nur ein Kunstgriff, um Fawns Existenz und ihre ziemlich langweilige Suche nach dem geeigneten Ankunftsort zu rechtfertigen. So konnte man die Seiten eines weiteren eher überflüssigen Romans füllen.

Der arme Marc hat kein Glück in der Liebe. Er ist zwar mit Fawn zusammen, aber was hat er davon? Er tut mir zwar Leid, aber wenn ich von den emotionalen Qualen eines in Liebesdingen sich tollpatschig verhaltenden Teenagers lesen wollen würde (was nicht der Fall ist), dann würde ich wahrscheinlich eher zu einer namhaften Jugendzeitschrift greifen. Auf den Seiten eines PR-Romans bin ich derlei Plattheiten in den letzten 20 Wochen schon ein paar Mal zu oft begegnet, es reicht jetzt so allmählich.

In diesem Roman wird ganz am Rande ein weiteres terranisches Geheimprojekt erwähnt, das offenbar den Namen ESCHER trägt. Man darf gespannt sein, was es damit auf sich hat.

Wieder einmal fällt auch der Name "Whistler" (vgl. PR 2318). Der Sinn der Szenen mit der betreffenden Person hat sich mir nicht recht erschlossen. Ist er nun ein Agent TRAITORS oder einer anderen Macht?

Schade übrigens, dass der Nukleus so gar kein Wort über die Verhältnisse in Andromeda verliert. Ich hätte doch gern gewusst, was dort seit dem Ende des Gelben Meisters alles geschehen ist (vgl. Andromeda-Taschenbuchzyklus). Vielleicht fragt Perry ja demnächst noch danach?

J. Kreis 05.02.2006


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