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Perry Rhodan Nr. 2318: Der Dunkle Obelisk

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Ende September 1344 NGZ, als ein Funkspruch der AUBERG eingeht, der die Terraner über die Charon-Wolke und das Salkrit informiert, leitet Perry Rhodan den Salkrit-Transport über den gut 13.000 Lichtjahre von Charon entfernten Planeten Rudyn ein und befiehlt den Aufbau eines Stützpunkts in der Charon-Wolke. Wenige Tage später erscheint Fawn Suzuke bei ihm und warnt ihn vor der Ankunft eines Dunklen Obelisken TRAITORS. Sie teilt mit, sie könne nicht zum Nukleus zurückkehren und sei an die Erde gebunden. Fawn, die ja nur eine Art Projektion des Nukleus-Kollektivwesens ist, kann sich jedoch ohne Marc Londons Hilfe nicht lange halten. Um Zeit zu gewinnen, geht sie in Radek Beibel auf. Der Sicherheitsbeauftragte der Whistler-Company gerät dadurch in Lebensgefahr, denn wenn Fawn vergeht, wird auch er sterben.

Perry Rhodan erinnert sich an die Schohaaken, aber auch ihnen gelingt es nicht, Fawn zu stabilisieren. Erst Trim Marath, der eilig hinzugezogen wird, bringt die Wende. Durch ihn gelingt es Fawn, ihre mentale Substanz auf 12 Schohaaken aufzuteilen. Auch diese kleinen Wesen leiden extrem unter der Verbindung, doch sie halten immerhin solange durch, bis Marc London am 06. Oktober 1344 NGZ endlich mit der AUBERG und der TABASCO ankommt. Fawn Suzuke, die Schohaaken und Beibel sind gerettet. Fawn verkündet, sie müsse auf Terra bleiben, um als Lotsin zu dienen - aber sie verrät nicht, wen sie nach Terra lotsen soll. Beibel erzählt Rhodan von einer Verschwörung innerhalb der Whistler-Company, der er auf die Spur gekommen sein will. Rhodan und Gucky gehen der Sache nach, finden aber nichts heraus - tatsächlich ereignet sich bei Whistler wenig später eine unerklärliche Explosion.

Am 07. Oktober erreicht ein Dunkler Obelisk das Solsystem. Rhodan hat jedoch trotz der Bedenken des Chefwissenschaftlers Malcolm S. Daellian bereits befohlen, das von der AUBERG und der TABASCO gebrachte Salkrit für den Aufbau des TERRANOVA-Kristallschirms zu verwenden. Der systemumspannende Schirm kann errichtet werden. Dabei "verbrennt" der größte Teil des Salkrits zwar unheimlich schnell, aber als der Dunkle Obelisk auf den Schirm trifft, zersplittert und verschwindet er spurlos. Der TERRANOVA-Schirm hält diese Belastung gut aus, muss aber abgeschaltet werden, damit das Salkrit nicht restlos aufgebraucht wird. Jetzt wird es Daellians Aufgabe sein, einen Weg zur effizienteren Nutzung des Salkrits zu finden.

Kommentar:

Die Art und Weise, wie Radek Beibel seinen Job bei Whistler verliert, wirft kein gutes Licht auf den Zustand der Arbeitswelt im 14. Jahrhundert NGZ. Nur weil ein (möglicherweise auch noch bestochener) Betriebsarzt behauptet, Beibel habe Übergewicht, schlechte Leberwerte und eine durch Rauchen geschädigte Lunge, wird er mal eben ohne Beachtung irgendwelcher Fristen und ohne Lohnfortzahlung vom Dienst suspendiert. Beibel hat keine andere Möglichkeit, dagegen vorzugehen, als auf eigene Kosten ein Gegengutachten einzuholen. Einen Betriebsrat, Arbeitsgerichte oder irgendetwas in dieser Art scheint es bei den Terranern wohl nicht zu gebenů

Ich gehe mal davon aus, dass der Nukleus von Marc London und dessen Psi-Begabung gewusst hat. Andernfalls wäre es nämlich ziemlich sinnlos gewesen, einen Ableger nach Terra zu schicken, der sich dort allein ohne "Anker" nicht lange halten kann und der nicht in der Lage ist, den Planeten zu verlassen.

Im Roman wird eine historische Persönlichkeit namens Martin Gutenberg erwähnt. Wer soll das sein? Wenn der berühmte Buchdrucker aus Mainz gemeint ist (und die entsprechende Textstelle lässt keinen anderen Schluss zu), dann hat der Autor sich vertan. Der hieß nämlich nicht Martin, sondern - wie ich - Johannes.


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