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Perry Rhodan Nr. 2316: Rivalen der Kolonne

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Der Duale Kapitän Zerberoff fliegt mit seinem Chaos-Geschwader zum Standort des Kolonnen-Forts TRAICOON 0096. Allerdings befindet sich dort nicht das erwartete Fort, sondern eines mit der Nummer 0099 - und es ist noch im Bau, obwohl es längst fertig gestellt sein sollte. Für Zerberoff ein weiterer Beweis dafür, dass mit der Terminalen Kolonne etwas nicht stimmt. Er hofft deshalb, dass sein eigenes Versagen nicht ins Gewicht fällt. Zerberoff übernimmt das Kommando über TRAICOON 0099, muss sich aber zunächst mit dem bisherigen Kommandanten des Forts auseinandersetzen, denn das ist Tafferier, ein alter Rivale Zerberoffs. Tafferier ist ein so genannter Vizekapitän und auch er ist ein Duales Wesen. Er legt Zerberoff Steine in den Weg und fordert ihn schließlich zu einem Duell heraus, das mit der Endogenen Qual ausgetragen wird. Tafferier hat sich mit einer Droge aufgeputscht und gewinnt allmählich die Oberhand, doch plötzlich lässt die Wirkung der Droge nach und es gelingt Zerberoff, seinen Rivalen zu töten.

Die Situation des Forts ist nicht gut, denn die erwartete Ankunft der Progress-Wahrer erfolgt nicht. Auch die Laboratorien des Chaos erscheinen nicht. Zerberoff erhält die Nachricht, dass die Progress-Wahrer anderswo im Universum gebunden sind. Somit wird die Versorgungslage des Forts schwierig. Insbesondere die Vorräte an Hyperkristallen werden bald aufgebraucht sein. Zerberoff schickt deshalb im September 1344 NGZ eine TRAICAH-Fabrik zum Planeten Caiwan, wo es große Vorkommen an Rotem Khalumvatt gibt. Die Ausstrahlung der Einheiten TRAITORS tötet alle Schaspaken, so dass bald danach auch alle Caiwanen sterben, da sie die Schaspaken als Symbionten zum Überleben brauchen. Traitanks schalten die arkonidischen Bodenforts aus. Pfeilförmige Schiffe, die von den TRAICAH-Fabriken ausgeschleust werden, verwandeln die Planetenoberfläche bis in 500 Meter Tiefe mit Intervallstrahlung in Granulat. Eine Hyperaufladung trennt danach die Hyperkristalle vom Gestein, so dass die Fabrik nur das aufnehmen muss, was sie tatsächlich verwerten will. Um tiefer gelegene Kristall-Adern erreichen zu können, werden Sprengungen durchgeführt, die den gesamten Planeten zerreißen. Die Fragmente werden dann weiter ausgebeutet.

Kommentar:

Der Sinn dieses Romans scheint darin zu bestehen, dem Bild der Terminalen Kolonne einige neue Details hinzuzufügen und zu zeigen, was TRAITOR unter der Verwertung von Ressourcen versteht. So erfährt man viele Kleinigkeiten über diverse Völker der Kolonne, über den eigenartigen Ricodin-Verbundstoff, der für die Kolonne so wichtig zu sein scheint, und über die Arbeitsweise der Forts bzw. der Fabriken. Insoweit ist der Roman auch ganz interessant, schließlich weiß man ja noch kaum etwas über die Terminale Kolonne. Irgendetwas scheint dort faul zu sein, denn nicht nur die Dunklen Ermittler haben offensichtlich sehr schlampige Arbeit geleistet. Auch Personen in wichtiger Position wie Tafferier leisten sich grobe Fehler. Gut für die Terraner, aber was ist der Grund für diese Probleme TRAITORS?

Die Rückblicke auf Zerberoffs Geschichte und seine früheren Schwierigkeiten mit Tafferier sind dabei eigentlich genauso nebensächlich wie das Schicksal der Caiwanen und der Arkoniden, die auf Caiwan leben. Den Caiwanen sind wir erstmals in PR 2236 begegnet und sie haben seitdem praktisch keine Rolle mehr gespielt. Ihr Schicksal lässt den Leser daher eher kalt - das gleiche gilt für ein arkonidisches Liebespaar, das bei der Vernichtung des Planeten stirbt, denn es bleibt viel zu wenig Zeit, die beiden werden nur skizzenhaft vorgestellt, und man vergisst sie sofort wieder.


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