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Perry Rhodan Nr. 2312: Die Unschlagbaren

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Der erste Kontakt zwischen Charonii und Terranern verläuft viel versprechend. Kempo Doll'Arym kommt auf die VERACRUZ und versteht sich auf Anhieb sehr gut mit Atlan, denn man hat ja gemeinsame Ziele, und, wie Kempo zu seinem Entsetzen erfahren muss, in TRAITOR auch mächtige gemeinsame Feinde. Die VERACRUZ fliegt, geschützt durch die Pilotenkräfte der Besatzungen einiger herbeigerufener Strukturdolben, ins Strukturgestöber ein und nimmt Kurs auf das Ijor-System. Unterwegs kommt es fast zur Katastrophe, denn Marc London behindert die Parakräfte der Charonii, so dass die Schutzzone zusammenzubrechen droht. Das Strukturgestöber nagt schon am Ringwulst der VERACRUZ, als Gucky erkennt, dass Marc London die Ursache dafür ist und lediglich in Tiefschlaf versetzt werden muss.

Als die VERACRUZ am 01.07.1344 NGZ auf dem Mond Houtog im Ijor-System landet, setzt dieses Ereignis ein uraltes, von den Charonii vergessenes Energiegeschütz in Gang. Die robotgesteuerte Kanone hält die VERACRUZ für ein feindliches Schiff und bereitet sich auf einen vernichtenden Feuerschlag vor. Das kann in letzter Sekunde durch ein paar Jugendliche verhindert werden, die durch Zufall auf die versteckte Kanone gestoßen sind und sie noch rechtzeitig deaktivieren. Allerdings wird dadurch die Selbstvernichtung des Geschützes ausgelöst. Die Explosion beschädigt die Anlagen, die die künstliche Atmosphäre der nahen Stadt Aram Verger halten, auch die Stromversorgung der Stadt fällt aus. Der Tod der dort lebenden 800.000 Charonii wird nur durch das Eingreifen der Terraner verhindert: Deren Schiff erzeugt ein Energiefeld, das die Atmosphäre am Entweichen hindert.

Jetzt endlich kommen auch die sturen Ratsmitglieder zur Einsicht, die sich bisher geweigert haben, mit den Terranern zusammenzuarbeiten oder ihnen zu erlauben, die Charon-Wolke zu erforschen. Ein offizielles Bündnis kommt zwar noch nicht zustande, aber die VERACRUZ erhält die Erlaubnis, sich dem legendären Goldenen System zu nähern. Kempos Charon-Korps ist mit von der Partie.

Kommentar:

In der Perry Rhodan - Serie gibt es, wie die Redaktion immer wieder betont, keine "Lückenfüller". Das trifft durchaus auch auf diesen Roman zu, denn er enthält ja ein paar Informationen, die für die Serienhandlung interessant sind. Aber niemand wird ernsthaft bestreiten können, dass es Nebenhandlungen gibt, also Geschichten, mit denen die Seiten eines Romans gefüllt werden müssen, wenn die serienrelevante Handlung dafür nicht ausreicht. Auch das ist nichts Schlimmes, im Gegenteil: Oft haben in der Vergangenheit gerade diese Nebenhandlungen den Reiz der Serie ausgemacht. Aber wenn es sich dabei um etwas so langweiliges und belangloses handelt wie die krassen Abenteuer, die ein paar coole Kids erleben, dann reicht das bestenfalls für ein oder zwei Kapitel, aber nicht für den Löwenanteil eines Heftromans. Und wenn ich ein Jugendbuch lesen will, dann greife ich lieber zu einem Klassiker von Astrid Lindgren oder Erich Kästner, aber in der PR-Serie möchte ich sowas eher nicht lesen!

Übrigens wüsste ich gern mal, welcher Idiot diese automatische Kanone programmiert hat, d.h. wer ihr erlaubt hat, selbst in dem stark funktionseingeschränkten Zustand, in dem die Robotsteuerung sich befindet, eigenmächtig und ohne vorherige Abklärung mit einer übergeordneten Stelle auf jedes Raumschiff zu schießen, das sich dem Mond Houtog nähert und nicht wie eine Strukturdolbe aussiehtů

Weiterhin würde ich mir wünschen, dass Marc Londons Paragabe mal für die Autoren verständlich auf den Punkt gebracht wird. Jeder Autor scheint nämlich anders damit umzugehen. Mal nutzt London die Paragaben anderer Personen nur mit, mal reflektiert er sie, mal blockiert er sie. Was denn nun?


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