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Perry Rhodan Nr. 2275: Finale für Arphonie

Autor: Hubert Haensel

Inhalt

Lyressea muss sich beeilen, Kherzesch zu verlassen. Sobald im Kher-Diamanten Lücken entstanden sind, die für die Hyperdimos groß genug sind, beginnt der Angriff der Allianz der Moral, außerdem werden die in Tagg Kharzanis persönlichem Palais aufgehäuften Massen von Opalziegeln (die ihre lebensverlängernde Wirkung zu Kharzanis Entsetzen allmählich völlig verlieren) aufgrund der zunehmenden Raumbeben immer instabiler und drohen zu deflagrieren. Die mediale Schildwache kapert einen der neuen KYBB-SPORN-Raumjäger, die in diesen Stunden zu Zehntausenden starten, und greift damit in die entbrennende Raumschlacht ein, bis sie endlich von Atlans ELEBATO an Bord genommen werden kann.

Auch Zephyda ist in Eile. Noch werden ihre zahlenmäßig weit unterlegenen Truppen von den Hyperdimos unterstützt. Tausende von Kybb-Einheiten aller Größen und sogar 20 Kybb-Titanen fallen den Energiewesen zum Opfer. Doch als der Hyperkokon sich auflöst, fällt es den Taphero con Choth immer schwerer, im Normalraum zu verbleiben. Sie leiden Schmerzen, sind geschwächt und werden dadurch plötzlich anfällig für Energiewaffenbeschuss. Mehrere werden von den Kybb vernichtet. Trotzdem dringt die Allianz der Moral immer weiter durch die Korridore des Kher-Diamanten vor und belagert den Planeten Kherzesch. Zephydas Ziel ist es, Tagg Kharzani gefangen zu nehmen, denn ohne ihn wären die Kybb führungslos, wenn auch nicht völlig handlungsunfähig.

Doch Tagg Kharzani wird unmerklich von Gon-Orbhons Einfluss, den dieser über das Nocturnenstock-Bruchstück ausübt, unter Kontrolle gebracht. Angelockt von der Verheißung, im Nocturnenstock Satrugar die Unsterblichkeit zu erlangen, flieht Kharzani von seinem Planeten. An das Schloss, das ihm immer so viel bedeutet hat, verschwendet er ebenso wenig Gedanken wie an die in seine Dienste gepresste Bevölkerung, die dem Tode geweiht ist, sobald der "faulende" Schaumopal deflagriert. Das deutlichste Zeichen dafür, dass Kharzani völlig zu einem Sklaven Gon-Orbhons geworden ist, bekommt der Symbiont Enkrine am eigenen Leib zu spüren: Kharzani reißt sich den ewigen Mahner von der Haut und zertrampelt ihn. An Bord eines von Deitz Duarto gesteuerten Zylinderdiskus erreicht Kharzani einen Kybb-Titanen und entkommt so dem Zugriff seiner Feinde.

Lyressea spürt deutlich, dass auf Kherzesch eine Katastrophe bevorsteht. Durch ihre Warnung kann Zephydas weiter zusammengeschrumpfte Flotte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Dann stürzt der gesamte Sternhaufen Arphonie in den Normalraum zurück. Heftige Raumbeben, Hyperstürme, Zeitverzerrungen und andere seltsame Phänomene begleiten die Rematerialisation. Im gleichen Moment wird das gesamte Kher-System von den Gewalten des deflagrierenden Schaumopals vernichtet, der Kher-Diamant wird auseinander gerissen.

Auf Geheiß Gon-Orbhons gibt Tagg Kharzani seinen letzten 48 Kybb-Titanen ein neues Flugziel. Die gigantischen Kampfmaschinen nehmen Kurs auf Terra…

Kommentar:

Ein weiterer unterhaltsamer Roman, der die Handlung einem ersten Höhepunkt näher bringt, nämlich der direkten Konfrontation der Terraner mit ihren neuen Gegnern auf eigenem Gebiet. Inzwischen dürften so ziemlich alle Hyperkokons sich aufgelöst haben. Überall in der Milchstraße sind somit ehemalige Schutzherren-Machtzentren rematerialisiert. Welche Verhältnisse in Jamondi, Arphonie und in der Parrakhon-Wolke herrschen, wissen wir so ungefähr. Aber wer kann sagen, was in den anderen verbannten Sternhaufen in den letzten Jahrtausenden vor sich gegangen ist und welche Gefahren dort noch lauern? Aber vielleicht ist dort ja auch niemand mehr am Leben… Jamondi und Arphonie bieten als neue Nachbarn der Terraner und Arkoniden ja auch erstmal genug Konfliktpotential. Ob den dortigen Völkern wohl das gleiche Schicksal beschieden sein wird wie den Trokan-Bewohnern? Ob sie sich also als lästiges Beiwerk entpuppen, das bald mehr oder weniger geschickt wieder aus der Serienhandlung entfernt werden muss? Man würde es ihnen nicht wünschen! Ich kann mir jedenfalls jetzt noch nicht so ganz vorstellen, in welche Richtung die Handlung der PR-Serie mit all diesen Veränderungen (die erhöhte Hyperimpedanz dürfen wir ja auch nicht vergessen) noch gehen soll.


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