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Perry Rhodan Nr. 2270: Verrat auf Graugischt

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Während Perry Rhodan um Atlan trauert, versuchen die Submarin-Architekten von Graugischt herauszufinden, wie gefährlich der im Sonnenorbit treibende Motoklon Hundertneun noch ist. Er ist nicht kooperationsbereit und wenn Roboter ihm zu nahe kommen, schießt er sie ab. Remo Quotost stellt fest, dass Hundertneun auf die gleiche Weise wie die Bionischen Kreuzer Energie aus dem Psionischen Netz zapft. Diese beunruhigende Erkenntnis kann zur endgültigen Lahmlegung des Motoklons genutzt werden: Man errichtet eine Hülle aus Schwingen von Bionischen Kreuzern um ihn herum und saugt ihm mit diesen sämtliche Energie ab. Das nunmehr hilflose Kunstwesen wird zerlegt, genauestens untersucht, umprogrammiert und wieder zusammengesetzt. Von Stund an betrachtet Hundertneun sich selbst als Offensiveinheit der Allianz der Moral und unterstellt sich Zephydas Kommando.

Dieser Erfolg wird bedeutungslos, als eine Flotte von über zweitausend Kybb-Kampfschiffen über Graugischt erscheint. Schuld daran ist der Submarin-Architekt Schandor Aquist, Quotosts Stellvertreter. Er hatte die Reste eines alten in Arphonie verteilten Funk-Relaissystems genutzt, um heimlich mit den Kybb Kontakt aufzunehmen. Er war der naiven Meinung gewesen, man müsse dem Gegner nur ein Friedensangebot machen. Allerdings war er auch bereit, alle Shoziden und Carya Andaxi auszuliefern, um zu verdeutlichen, dass Graugischt keine Gefahr mehr für Tagg Kharzani darstellt. Aquist muss aber bald feststellen, dass die Kybb gar nicht daran denken, Graugischt zu verschonen. Aquist stirbt wenig später bei einem Gleiterunfall. Als die Kybb-Flotte näher rückt, wird das ganze Ausmaß von Aquists Verrat deutlich. Er muss den Kybb nämlich auch noch Codes zur Deaktivierung der bodengebundenen Abwehrforts verraten haben, denn die Geschütze reagierten nicht!

Die 200 T-Kreuzer der Shoziden starten, doch gegen die schweren Einheiten der Kybb werden sie nicht lange bestehen können. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Graugischt fallen wirdů

Kommentar:

Nochmal zu Atlans Ende: In diesem Roman heißt es, Atlans Schiff sei unkontrolliert in den Hyperraum abgestrahlt und dort zerrissen worden wie alle Opfer der Hyperdimos. Am Wahrheitsgehalt des zweiten Halbsatzes habe ich so meine Zweifel, denn eigentlich weiß doch niemand, was mit den Schiffen, die von den Hyperdimos angegriffen werden, wirklich geschieht.

Zum Roman: Schön, dass mal jemand nicht aus Niedertracht, sondern aus an und für sich guten Motiven zum Verräter wird. Wenn man sich auch fragen muss, ob jemand wie ein Submarin-Architekt wirklich so naiv sein kann.

Ich war etwas irritiert davon, wie leicht es den Submarin-Architekten gelungen ist, Hundertneun "umzudrehen". In Verbindung mit den Details in Aufbau und Funktionsweise, die Motoklone und Bionische Kreuzer gemein haben, könnte man auf die Idee kommen, dass vielleicht beide von Submarin-Architekten konstruiert worden sind. Vielleicht arbeiten Abtrünnige dieses Volkes für Tagg Kharzani?


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