Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2261
Zurück zu Nr. 2259


Perry Rhodan Nr. 2260: Im Arphonie-Sternhaufen

Autor: Horst Hoffmann

Inhalt

Nach einem beschwerlichen Flug durch die zusammenbrechende DISTANZSPUR finden Rhodan, Atlan und die Leute von der SCHWERT sich im Arphonie-Sternhaufen wieder. Obwohl sie gar nicht in der Nähe von Schloss Kherzesch herauskommen, geraten sie mitten in ein Hornissennest und werden praktisch von der ersten Minute an gejagt. Neben Einheiten der Kybb-Cranar und der Kybb-Traken wimmelt das Zielsystem vor tausenden von Einheiten eines bislang unbekannten Typs: Diskusförmige Schiffe mit 1200 Metern Durchmesser, 700 Metern Höhe und mit bis zu je sechs zylinderförmigen Modulen an Ober- und Unterseite. Außerdem ist hier ein Kybb-Titan stationiert, der ebenfalls sofort die Verfolgung aufnimmt. Mit äußerster Anstrengung gelingt es Zephyda und ihren Quellen, die SCHWERT bei minimaler Eintrittsgeschwindigkeit in den Hyperraum zu zwingen, doch die Verfolger entdecken den Bionischen Kreuzer immer wieder sehr schnell, so dass den Motana keine Ruhepause vergönnt ist.

Hilfe für die SCHWERT kommt von unerwarteter Seite. Als das Schiff wieder einmal vor den Zylinderdisken fliehen muss, werden diese reihenweise von einer plötzlich aufgetauchten, hyperphysikalisch stark strahlenden Erscheinung vernichtet, die an einen 15 Kilometer langen Wal erinnert und sich mit irrwitziger Geschwindigkeit im All fortbewegen kann. Dieser "Wal" scheint es aber vor allem auf die SCHWERT abgesehen zu haben - wieder einmal muss Zephyda alles geben; danach bricht sie zusammen. Als wenig später wieder einige Zylinderdisken angreifen, kann die SCHWERT deshalb nicht fliehen, sondern muss sich zum Kampf stellen. Da tauchen hundert Schiffe auf, die wie übergroße Bionische Kreuzer aussehen, jedoch eine weiße Farbe haben und einen Transitionsantrieb verwenden. Diese Weißen Kreuzer schirmen die SCHWERT ab, als zusammen mit Verstärkung für die Zylinderdisken ein Kybb-Titan auftaucht. Gegen den haben die Weißen Kreuzer keine Chance, doch da greifen erneut zwei "Weltraum-Wale" ein. Vor denen ergreift sogar der Titan die Flucht.

Die "Wale" greifen allerdings beide Parteien an, deshalb bleibt wieder einmal nur die Flucht. Die SCHWERT wird von einem der Weißen Kreuzer in Schlepp genommen. Der Kommandant des fremden Schiffes meldet sich per Bildfunk - es ist ein Shozide

Kommentar:

Schön für Rorkhete, dass er wohl bald doch mal unter seinesgleichen sein darf. Vielleicht findet er unter den Besatzungen der Weißen Kreuzer ja eine nette Shozidin? Nur leider verliert er dadurch, dass er eben nicht der letzte Shozide ist, noch mehr von dem, was ihn bisher zu etwas besonderem gemacht hat.

Die "Weltraum-Wale" sind eine eigenartige Sache. Wenn ich von solchen Wasserbewohnern im aktuellen Handlungszusammenhang lese, denke ich natürlich gleich an Carya Andaxi, die ja gern im Ozean lebt und ein Faible für alles zu haben scheint, was mit Meeresgetier zu tun hat. Sollten die "Wale" von ihr geschickt worden sein, stellt sich aber die Frage, warum sie sowohl die Kybb als auch die SCHWERT angreifen. Die Shoziden in den weißen Kreuzern sind jedenfalls mit ziemlicher Sicherheit im Auftrag der Schutzherrin unterwegs.

Ansonsten ist der Roman eher unterdurchschnittlich. Er enthält eine sinnlose Nebenhandlung, in der es um die rabiate Brut eines Motana-Haustiers geht. Die Tierchen sorgen in der SCHWERT für Chaos, beim Leser aber für Verärgerung. Warum diese Biester nämlich im Gegensatz zu ihrem Muttertier über solch unglaubliche Kräfte verfügen, wird nie erklärt. Die ganze Story scheint mir nur deshalb in das Heft geklatscht worden zu sein, weil der Roman sonst nur aus endlosen Verfolgungsjagden bestanden hätte.


Zur Archiv-Startseite
Zur Perry Rhodan - Übersicht
Zu den Heftromanen
Weiter zu Nr. 2261
Zurück zu Nr. 2259