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Perry Rhodan Nr. 2257: Der Mikrodieb

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Unter den Bedingungen der erhöhten Hyperimpedanz dauert der Flug der RICHARD BURTON zur Großen Magellanschen Wolke mehrere Monate und verschlingt enorme Mengen an Material in Form von zahlreichen Hawk-Konvertern. Es kommt auch vereinzelt zu Störungen durch ausfallende Aggregate oder durchgehende Nugas-Kugeln. Aber mit Schwierigkeiten dieser Art hatte man gerechnet - andere Probleme bereiten der Besatzung mehr Kopfzerbrechen. Zum einen wachsen die Spannungen zwischen Kantiran und Ascari da Vivo immer mehr an, bis Kant beim bloßen Anblick der Mascantin die Nerven verliert und ihr eine eher peinliche Szene macht. Zum anderen treibt ein akonischer Mini-Roboter längere Zeit sein Unwesen. Der Robot ist seinerzeit bei dem Zwischenfall in der Luna-Werft (PR 2234) unbemerkt eingeschleust worden und hatte den Auftrag, das Schiff zu entführen. Die Akonen hatten aber offensichtlich die offizielle Version der Operation Kristallsturm geglaubt und den Robot dementsprechend falsch programmiert. So kann er jetzt unschädlich gemacht werden, bevor er größeren Schaden anrichtet.

In den ersten Januartagen des Jahres 1333 NGZ erreicht die RICHARD BURTON die GMW. Auch hier sind die Folgen der erhöhten Hyperimpedanz, unter denen die raumfahrenden Zivilisationen zu leiden haben, unübersehbar. Obwohl die RICHARD BURTON sich dem Ursprung des auf Sol gerichteten Jetstrahls nähert, zeigt Bré Tsinga keine Reaktion. In der Nähe des Tarantelnebels wird ein neuer Sternhaufen entdeckt. Er muss ebenso wie der Sternenozean von Jamondi in einem Hyperkokon verborgen gewesen, aber viel früher als dieser in den Normalraum zurückgekehrt sein. Dieser Sternhaufen ist der Ursprung des Jetstrahls und somit wohl auch der Sitz von Gon-Orbhon. Zwei Gurrad-Schiffe, die in den Sternhaufen eindringen, werden von unglaublich energiereichen Kugelfeldern vernichtet. Wenig später wird auch die RICHARD BURTON von einer Art Ortungsstrahl erfasst und mit einem dieser Energietorpedos beschossen. Sie kann sich der Vernichtung nur durch einen verfrühten Sprung in den Zwischenraum entziehen. Bull nimmt sich dennoch die Zeit, die Überlebenden der Gurrad-Schiffe bergen zu lassen.

Kommentar:

Der Anschlag in der Luna-Werft war im April 1332 NGZ. Von der Operation Kristallsturm hat man erstmals im Juni 1332 NGZ gehört. Wie konnten die Akonen drei Monate vorher schon so "gut" darüber informiert sein, dass es ihnen möglich war, einen (wenn auch winzig kleinen) Roboter in eines der wohl am besten abgesicherten Schiffe der Terraner zu praktizieren? Und das winzige Teil soll ein Schiff mit schlappen 1800 Metern Durchmesser im Alleingang übernehmen? Das klingt für mich nicht sehr überzeugend. Überhaupt ist das eine völlig sinnlose Nebenhandlung, die einen total überflüssigen Roman noch langweiliger macht. Warum hat man nicht auf diesen Roman verzichtet und Thomas Ziegler einen Doppelroman schreiben lassen? Er hätte den Platz sicher sinnvoller gefüllt.

Warum ist Bully eigentlich so maßlos überrascht, in der GMW einen "Sternenozean" vorzufinden? Nach allem, was die Terraner bisher über Gon-Orbhon in Erfahrung gebracht haben, war das doch die einzig logische Erklärung! Das Imperium Orbhon war ebenso wie Jamondi in einen Hyperkokon gesperrt worden, jetzt ist der Sternhaufen wieder "da" und prompt greift Gon-Orbhon auf die gleiche Energiequelle zurück, die er früher schon "abgeweidet" hat.


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