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Perry Rhodan Nr. 2241: Die Todbringer

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

Drei Monate nach dem Besuch beim Grauen Autonom ist die Ausbildung der Besatzungen für die 60 Bionischen Kreuzer eigentlich abgeschlossen. Nur die Todbringer machen noch Probleme. Sie wurden aus männlichen Motana der Feste Roedergorm rekrutiert, deren PSI-Kräfte etwas anders ausgeprägt sind als z.B. jene der Motana aus dem Tiefland. Ihre Choräle sind mächtiger, vor allem aber entwickeln sie eine ungute Abhängigkeit von der Waffenmatrix ihrer Kreuzer. Das wächst sich zu einer Zerstörungswut aus, die in mehreren Fällen dazu führt, dass Todbringer andere Motana angreifen und/oder Selbstmord begehen. Während Rhodan und Atlan vergeblich nach der Schildwache suchen, die auf Tom Karthay im Exil leben soll, muss Zephyda die durchdrehenden Todbringer einsperren lassen, denn selbst sie schafft es nicht, die PSI-Kräfte der Männer zu kontrollieren.

In alten Schriften findet Botschafter Yanathon schließlich die Lösung des Problems. Schon seit alter Zeit wird immer nur derjenige vom Volk zum Karthog der Feste gewählt, der neben anderen Eigenschaften eine Fähigkeit besitzt, die als Sanftwoge bezeichnet wird. Auch Corestaar, der jetzige Karthog, ist ein solcher Motana und obendrein ein Todbringer. Es dauert eine Weile, bis Corestaar endlich bereit ist, seine Aufgabe anzunehmen. Dann stimmt er zusammen mit den überlebenden Todbringern einen Choral an und überträgt dabei einen Teil seiner besonderen Kraft der Sanftwoge auf jeden von ihnen. Dadurch können die Todbringer ihren Aggressionsdrang und ihre Neigung zur Selbstzerstörung kontrollieren.

Jetzt steht dem ersten Einsatz der neuen Flotte nichts mehr im Wege. Die Kreuzer fliegen nach Baikhal Cain und vernichten dort über 4.000 Kybb-Cranar-Schiffe, nachdem die Todbringer sich erst einmal "eingeschossen" haben. Selboo, der Todbringer der SCHWERT, entdeckt dabei eine neue Waffenkraft, die noch tödlicher ist als ein Paramag-Torpedo. Es ist ein gebündelter hyperphysischer Strahl, der sein Ziel überlichtschnell erreicht und dort alles Leben vernichtet sowie hyperenergetische Prozesse unterbricht. Damit zerstört Selboo die Kybbur-Festung auf Baikhal Cain. Daraufhin setzen die Motana Landungstruppen ab, um den letzten Widerstand der Kybb-Cranar zu brechen und den Planeten zu befreien. Zephyda, die allgemein nur noch "Kriegsherrin" genannt wird, beabsichtigt zu Rhodans Entsetzen nicht, Gefangene zu machen…

Kommentar:

Irgendwie lässt mich dieser Roman völlig kalt. Eigentlich passiert die meiste Zeit auch kaum etwas wirklich wichtiges, was man nicht auch mit der Hälfte der Seiten hätte erzählen können. Insbesondere die Geschichte um Corestaar, der seine Bestimmung nicht akzeptieren will, hat mich gelangweilt. Übrigens: Wie geht die Auswahl eines Karthog überhaupt vor sich, wenn man erst in alten Schriften nachlesen muss, wie sie funktioniert und welche besonderen Saftwogen- (sorry!) Sanftwogen-Kräfte er haben muss?

Dass Rhodan am Ende alles andere als glücklich über das erbarmungslose Vorgehen der Motana gegen ihre ehemaligen Unterdrücker ist, war zu erwarten und es ist gut, dass ein solcher Ton in die Geschichte einfließt. Sonst wäre das Gemetzel allzu krass ausgefallen und zu lapidar geschildert worden.

Als Zugabe ist außen an diesem Heft ein Stickerbogen angebracht. Einige Aufkleber mit Motiven aus der aktuellen Handlung und mit dem PR-Schriftzug. Und auf der Innenseite: Ein paar Informationen zum Handlungsabschnitt ab Band 2250.


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