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Perry Rhodan Nr. 2237: Die Welt der Hyperkristalle

Autor: H.G. Francis

Inhalt

Dando Gentury leistet Aufbauarbeit auf Caiwan. Nach vielen Jahren entsteht ein Netz von Schulen, Dando selbst und 99 weitere Caiwanen kommen sogar in den Genuss einer Hypnoschulung. Es gibt aber immer wieder Ärger, nicht zuletzt deshalb, weil der Priester Owara immer noch gegen Dando intrigiert. Owara will - ebenso wie der Tato Protana Aaqrass - Dandos Sturz herbeiführen und das Volk zum alten Götterglauben zurückführen, um selbst wieder an die Macht zu kommen. Besonders schwer wird die Situation für die Caiwanen, als die Arkoniden einen Weg entdecken, die Hyperkristalle mit Werkzeugen aus Formenergie auch ohne die Hilfe der Eingeborenen abzubauen. Von diesem Moment an ist der größte Teil der Caiwanen ohne Arbeit und Einkommen, was Dandos Position natürlich schwächt.

Als dann im Jahre 1331 NGZ der Hyperschock zuschlägt, ändert sich erneut so manches auf Caiwan. Jetzt sind nämlich alle Hyperkristalle so gut wie nutzlos - alle bis auf den roten Khalumvatt, den laut Vertrag nur die Caiwanen abbauen dürfen. In dieser Zeit besinnt Dando sich auf eine alte Fähigkeit seines Volkes und tritt in mentalen Kontakt mit den halbintelligenten Schaspaken, aalähnlichen Wesen, die überall auf dem Planeten im Erdboden leben und Symbionten der Caiwanen sind. So entdeckt Dando, dass eigentlich die Schaspaken es sind, die verhindern, dass die Hyperkristalle beim Abbau zu Staub zerfallen. Dando begegnet Kantiran und Mal Detair, die es nach Caiwan verschlagen hat, wo sie sich als Prospektoren betätigen wollten. Kantiran stellt sich auf die Seite der Eingeborenen, die jede Hilfe brauchen können, denn auch Owara hat Kenntnis von den besonderen Eigenschaften der Schaspaken erhalten und gibt diese Information umgehend an die Arkoniden weiter.

Der Tato fackelt nicht lange: Er kündigt alle mit den Caiwanen geschlossenen Verträge unter dem Vorwand, dass vertragswidrig auch andere Kristalle außer Khalumvatt abgebaut worden seien. Die Arkoniden besetzen die Minen, die eigentlich den Caiwanen gehören, fangen massenweise Schaspaken ein, und missbrauchen die Tiere für den Hyperkristall-Bergbau. Dass die Schaspaken diese Prozedur nicht überleben, stört die Arkoniden nicht. Der Widerstand der Caiwanen bleibt selbst unter diesen Bedingungen gewaltlos. Kantiran ist dabei wesentlich beteiligt. Er nimmt über den Umweg der Schaspaken - Symbionten mentalen Kontakt mit allen Caiwanen auf und sorgt dafür, dass die Schaspaken sich verbergen, so dass die Arkoniden sie nicht mehr einfangen können. Nachdem Kantiran und Detair den Planeten wieder verlassen haben und der Kristallabbau praktisch zum Erliegen gekommen ist, greifen Owara und der Tato zu drastischeren Mitteln. Owara versucht Dando zu ermorden, wird aber in letzter Sekunde von einem Freund Dandos erschossen. Auch der Tato beabsichtigt, Dando zu töten. Er will dies als öffentliche Hinrichtung zelebrieren. Das verhindern aber die Schaspaken: Massen von ihnen brechen aus dem Boden hervor und zerren den Tato in die Tiefe. Jetzt kommt es darauf au, was für ein Mann der nächste Tato sein wird. Die Caiwanen wollen jedenfalls bei ihrem Kurs bleiben.

Kommentar:

Laut PR-Homepage soll dies der vorerst letzte Roman von H.G. Francis für die Heftromanserie sein, da er auf eigenen Wunsch als Stammautor ausscheidet. Schade eigentlich, denn gerade der aktuelle Doppelroman war durchaus akzeptabel. Einiges an der Story ist aber unlogisch. Beispielsweise muss man sich fragen, warum Kantiran sich ausgerechnet ins Hoheitsgebiet seiner schlimmsten Feinde begibt und dort auch noch öffentlich auftritt. Wie ist er dort überhaupt hingekommen, wo doch die interstellare Raumfahrt derzeit fast unmöglich ist?

Dandos "Sieg" über den Tato ist auch nicht überzeugend. Treibende Kraft hinter der Unterdrückung der Caiwanen sind schließlich die Machthaber auf Arkon, und die werden schon dafür sorgen, dass der nächste Tato genauso skrupellos sein wird wie der letzte. Irgendwelche Verträge mit den Eingeborenen interessieren auf Arkon niemanden, schon gar nicht, wenn es um etwas so enorm Wichtiges wie Khalumvatt-Kristalle geht. Der Besitz dieser Kristalle dürfte entscheidend für die künftigen Machtverhältnisse in der Milchstraße sein. Da ist es wohl klar, dass auf die Caiwanen harte Zeiten zukommen!


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