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Perry Rhodan Nr. 2233: Das Specter

Autor: Leo Lukas

Inhalt

Die in die Alte Botschaft eingedrungenen Celistas teilen sich in zwei Gruppen auf. Die kleinere setzt ein Fusionskraftwerk außer Betrieb, was der größeren bis zum Einsetzen der Notstromversorgung gerade genug Zeit verschafft, Shallowain aus seiner Gefängniszelle zu holen und einen Mann aus ihrer Truppe zurückzulassen, der dem Hund ähnelt. Kantiran riecht den Braten zwar sofort, aber bis der Austausch bemerkt wird, gewinnen die Celistas einen wertvollen Vorsprung. Sie legen Bomben und aktivieren geheime, schon vor langer Zeit installierte Fallensysteme, wodurch die Terraner abgelenkt und verwirrt werden. Letzten Endes ist es nur der Tolpatschigkeit eines Celistas zu verdanken, dass die Gruppe geortet werden kann - aber die Arkoniden haben ja immer noch Mal Detair und die Positronik-Spezialistin Filana Karonadse als Geiseln, mit denen sie die Sicherheitskräfte unter Druck setzen können. Allerdings haben sie nicht mit dem Specter gerechnet. So nennt sich die aus Maykie Molinas Bewusstseins-Backup und ihrer ÜBSEF-Konstante neu entstandene Wesenheit. Das Specter "lebt" quasi parasitisch in KHASURN und ist auf dessen Energieversorgung angewiesen. Als KHASURN einen Großteil der Energie für die Verfolgung der Celistas aufwendet, stört dies das Specter so sehr, dass es eingreift. Es erzeugt Materieprojektionen, um die Arkoniden zu verwirren und materialisiert in der Gestalt von Mal Detair mitten unter ihnen, befreit die Geiseln und deponiert sie in einem sicheren Raum. Nur Shallowain gelingt die Flucht durch einen manipulierten Transmitter, die überlebenden Agenten werden gefangen genommen.

Wer beschreibt Kantirans Entsetzen, als er über den von ihm kontrollierten Papagei der Sicherheitschefin mithört, wie Bull sich mit dem Mann unterhält, der an Shallowains Stelle im Gefängnis zurückgeblieben ist: Der ist nämlich in Wirklichkeit USO-Agent und hat die ganze Befreiungsaktion in Bulls Auftrag initiiert - Bull wollte Shallowain möglichst "elegant" loswerden, da er glaubte, ihn weder freilassen noch ihm den Prozess machen zu können. Während Kantiran mit Mal Detair wutentbrannt in Vhalaum untertaucht, erhält Bully auch mal eine gute Nachricht: Über eine neu eingerichtete Funkbrücke aus Relaisstationen wurde erstmals seit dem Hyperschock Verbindung mit Rumal aufgenommen! Gucky erhält einen Kontakt anderer Art, nämlich zum Specter. Dieses Wesen kann sich in beliebiger Gestalt außerhalb des Rechnernetzwerks manifestieren, muss aber immer in dessen Nähe bleiben.

Shallowain erhält derweil von Ascari da Vivo einen neuen Auftrag. Da die Mascantin zurzeit ohnehin nichts Besseres zu tun hat, will sie ihr Gesicht wiederherstellen lassen. Shallowain soll einen Gesichtschirurgen auftreiben. Kein Problem für den Hund, allerdings muss er zunächst den Tato von Hayok als Schutzherr der örtlichen Sentenza enttarnen. Er sorgt daher für einigen Wirbel in den Kreisen der arkonidischen Mafia, am Ende entleibt der Tato sich mittels einer Giftkapsel selbst. Jetzt erst kann der Chirurg den Palast betreten, wo auch Ascari residiert, und sich ihrer annehmen. Schon bald ist ihre legendäre Schönheit zu hundert Prozent wiederhergestellt. Ob das auch für ihre geistige Gesundheit gilt, muss sich erst noch zeigenů

Kommentar:

Ich hatte letzte Woche schon geschrieben, was ich über die Haltung der Terraner zu Shallowain denke. Ich war durch Bullys Standhaftigkeit versöhnt, jetzt stellt sich aber heraus, dass alles nur Show war! Und mehr noch: Der Minister für Liga-Verteidigung organisiert persönlich Shallowains Befreiung! Hallo!? Schon mal davon gehört, dass Kralasenen über Leichen gehen? Wie kann jemand wie Bull die bei einer Aktion, welche von solchen Leuten durchgeführt wird, zwangsläufig eintretenden Verluste an Menschen und Material in Kauf nehmen? Hätte es sich um einen heimlich ohne Bulls Wissen von der USO durchgeführten Plan gehandelt - okay. Aber dass Bull, ein offizieller Repräsentant der LFT, auf so eine Idee kommt, ist ungeheuerlich. Dass Leo Lukas das Ganze dann noch als besonders gelungenen, witzigen Coup darstellt, schlägt dem Fass den Boden aus.


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