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2231: Der Klang des Lebens

Autor: Ernst Vlcek

Inhalt

Auf dem Planeten Ham Erelca entdecken Rhodan, Atlan und die Motana von der SCHWERT tatsächlich die 60 völlig unversehrten Bionischen Kreuzer aus der Flotte von Kommandantin Trideage. Die Schiffe sind einsatzklar, ihre Biotroniken sind quasi bei "vollem Bewusstsein". Auf der unwirtlichen Welt ist weit und breit kein Schiff der Kybb und kein sonstiger Feind zu sehen. Warum also sind die 60 Schiffe seinerzeit nicht nach Tom Karthay gekommen und was ist aus den Besatzungen geworden? Bei einem ersten Erkundungsgang zu den Kreuzern, die übrigens alle im selben nebelverhangenen Tal stehen, begegnen Zephydas Leute einem Wesen, das die Antwort kennt: Vanidag.

Vanidag wurde lange vor der Blutnacht von Barinx erschaffen - von wem und zu welchem Zweck, bleibt unklar. Vanidag ist eine körperlose Entität, die sich als Nebel manifestiert und von einer übermächtigen Gier getrieben wird: Lebensenergie wie ein Psychovampir zu verschlingen. Vanidag war vor langer Zeit von den Schutzherren des Sternenozeans überwältigt und eingekerkert worden, hatte sich in den Kriegswirren nach der Blutnacht jedoch befreien können und war schließlich auf Ham Erelca gestrandet. Als die 60 Bionischen Kreuzer dort ein Versteck gesucht hatten, war er über die Besatzungen hergefallen und hatte sie "ausgesaugt".

Jetzt will er sich über die Besatzung der SCHWERT hermachen, besonders haben es ihm die in Lotho Keraetes Körper eingebetteten Zellaktivatoren angetan. Drei Motana fallen ihm zum Opfer, doch dann stellt Rhodan sich ihm entgegen - vor seiner Ritteraura, die ihn an die von ihm gefürchteten Schutzherren erinnert, schreckt Vanidag zwar zurück, doch dann versucht er Rhodan zu verschlingen, denn sein Zellaktivator ist ein mächtiges Lockmittel. Rhodans Geist verschmilzt mit dem des Ungeheuers und es gelingt dem Terraner, die schwache Stelle des ansonsten unangreifbaren Wesens, das sich nicht einmal von Energieschirmen zurückhalten lässt, zu entdecken. Vanidag hat auf einem bestimmten Berggipfel einen körperlichen Ableger seiner selbst aufgebahrt. Mit der aufgesaugten Psycho-Energie will Vanidag diesen Ableger, den er als seine Gemahlin Arinach betrachtet, zum Leben erwecken. Rhodan übermittelt diese Information mit letzter Kraft an Selboo, und der Todbringer zögert nicht, Vanidags Gemahlin mitsamt dem ganzen Berggipfel zu pulverisieren.

Durch diesen Schock wird Vanidag gelähmt, so dass die SCHWERT entkommen kann. Obwohl Vanidag keineswegs besiegt ist, plant man schon den nächsten Flug, um die ersten Bionischen Kreuzer zu bergen - Aicha hat während der Abwesenheit der SCHWERT in der Feste Roedergorm ein Trainingsprogramm durchgezogen und zwei komplette Schiffsmannschaften zusammengestellt. Zunächst einmal gibt es aber zwei freudige Ereignisse zu feiern: Die Ozeanischen Orakel treffen per Teleportation auf Tom Karthay ein - und Atlan bekennt sich endlich doch wieder zu seinen Gefühlen und kehrt in Zephydas Kabine zurücků

Kommentar:

Ist Vanidag einfach nur das "Monster of the Week" oder steckt mehr dahinter? Wurde er am Ende gar von dem verräterischen Schutzherrn erschaffen, vielleicht als Spezialwaffe gegen die Motana? Schließlich ist der Name dieses Wesens den Motana bekannt: Vanidag geistert als Schreckgespenst durch ihre Kinderlieder.

In diesem Roman begegnen wir einem Phänomen, das wir schon aus Star Trek kennen. Dort gilt nämlich die Regel: "Never beam down in a red Shirt", die bedeutet, dass Nebenpersonen immer dem Tode geweiht sind, wenn sie das Pech haben, Kirk bei der Erkundung einer unbekannten Welt begleiten zu müssen. So auch hier: Da werden drei Motana-Frauen ausführlich vorgestellt, nur um wenig später sang- und klanglos von Vanidag vernascht zu werden. Fehlt da das eine oder andere Kapitel? Hätte Vlcek mehr Zeit gebraucht oder musste er kürzen? Jedenfalls wirkten diese Passagen ziemlich unvollständig.


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