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2230: Krieger für Jamondi

Autor: Arndt Ellmer

Inhalt

In der Feste von Roedergorm haben die Motana-Männer das Sagen, was Zephyda überhaupt nicht passt und dazu führt, dass sie gleich bei Ihrer Ankunft mit Rhodan, Atlan und Rorkhete mit einigen Männern zusammenrasselt. Sie kann nicht akzeptieren, dass Frauen in der Feste nur den Status von Dienerinnen haben. Was aber noch schlimmer ist: Die Frauen können nicht singen, d.h. es ist ihnen von den Männern verboten worden. Sie sind deshalb nicht in der Lage, ihre PSI-Kräfte freizusetzen. In der tief im Gebirge und hoch über den Stürmen liegenden stadtgroßen Burg findet gerade ein mit ziemlich drastischen Mitteln geführter Machtkampf zwischen dem alten Karthog Corestaar und Maphine, der auch "Eisenpanzer" genannt wird, statt. In der Bergfeste dreht sich alles um den Abbau von Eisenerz, das im Gebirge gefördert wird. Eisen wird in den Tiefländern dringend als Basis für Medikamente benötigt, mit denen Mangelerkrankungen behandelt werden. Die Männer, die im Gebirge arbeiten, kommen als "Quellen" für PSI-Energie durchaus in Frage (genauer gesagt: Ihre Choräle haben, wie erste Experimente zeigen, sogar eine besonders starke Wirkung), Epha-Motana sind aber nicht unter ihnen. Der Karthog sichert Zephyda zwar seine Unterstützung im kommenden Krieg gegen die Kybb zu, aber Eisenpanzer hat andere Pläne. Er fordert Zephyda zu einem tödlichen Zweikampf heraus, denn er will selbst derjenige sein, der das Volk der Motana in die Freiheit führt. Einer Frau würde er sich ohnehin niemals unterordnen. Zephyda bleibt unbeeindruckt und organisiert zunächst einmal den Transfer einiger ihrer Leute aus der SCHWERT in die Burg, wo sie die begabtesten Männer ausbilden sollen.

Der Zweikampf zwischen Zephyda und dem muskelbepackten Eisenpanzer (der die Rüstung, der er seinen Spitznamen verdankt, fairerweise ablegt) scheint zwar von Anfang an festzustehen, aber Zephyda besiegt ihren Gegner - und tötet ihn! Es scheint, als würde sie selbst gern zum neuen Oberhaupt der Motana von Roedergorm werden…

Zusammen mit dem Karthog begibt man sich zur Planetaren Majestät im Tiefland, beide werden zu einem kurzen Raumflug mit der SCHWERT eingeladen. Durch dieses Erlebnis werden sie so tief beeindruckt, dass sie zusammenarbeiten wollen, um Zephyda zu helfen. Kischmeide geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie offenbart Zephyda und ihren Freunden das älteste Geheimnis ihres Volkes. Es gibt nämlich einen Speicherkristall mit einer Botschaft der Gründermutter von Tom Karthay aus der Zeit der Blutnacht von Barinx. Aus dieser Botschaft geht hervor, dass 60 Bionische Kreuzer in einem benachbarten Sonnensystem versteckt worden sind, wo wie möglicherweise noch heute auf ihre Wiederentdeckung warten…

Kommentar:

Kischmeides Stimmungsumschwung kommt mir ein bisschen allzu schnell, musste aber wohl sein, denn wenn die 60 Bio-Kreuzer noch existieren, werden ja auch mindestens 60 Epha-Motana gebraucht, und Frauen mit dieser Begabung sind bekanntlich rar. Es war lustig zu lesen, wie Zephyda sich über die patriarchalischen Verhältnisse in der Feste aufregt. Kleiner Seitenhieb auf unsere Gesellschaft?

Das ganze Machtkampf-Geplänkel in Roedergorm kam mir ziemlich sinnlos vor. Schließlich stand Eisenpanzer doch von Anfang an als Nachfolger des Karthog fest. Wozu also noch der ganze Aufwand? Warum der Knabe überhaupt eine Rüstung trägt, ist mir auch nicht klar geworden. Es stellt sich zwar heraus, dass er mit Parasiten verseucht ist, aber das kann er sich erst später zugezogen haben, denn bei Zephydas Ankunft hat er schon einmal den Oberkörper entblößt, und da war er noch gesund. Er kann den Panzer also nicht aus dem Grund tragen, um seine Hautkrankheit zu verbergen. Übrigens: So allmählich reichen mir die Fantasy-Elemente in der aktuellen PR-Handlung. Wald-Amazonen, die wie eine Mischung aus Xena und Elben wirken, jetzt Burgen und Ritter - fehlen nur noch Drachen, Orks und Zauberer mit spitzen Hüten.


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