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2229: Zuflucht der Motana

Autor: Frank Borsch

Inhalt

Ganz Jamondi ist von den Kybb-Cranar besetzt. Ganz Jamondi? Nein! Auf dem Planeten Tom Karthay befindet sich die Zuflucht der letzten 180 Millionen freier Motana, die dort in Harmonie mit der Pflanzenwelt leben, durch die ihre Siedlungen vor den immerwährenden extrem heftigen Stürmen geschützt werden. Und eben diese Zuflucht ist im Sternenkatalog der Fahrenden Besch verzeichnet - keine Frage, dass die SCHWERT sich umgehend dorthin begibt. Kischmeide, die Planetare Majestät von Tom Karthay, empfängt Zephyda und ihre Leute zwar freundlich, aber doch reserviert. Im Gegensatz zu allen anderen Motana haben die Führerinnen auf Tom Karthay noch genauere Erinnerungen an die Vergangenheit und wissen deshalb, was das Erscheinen eines Bionischen Kreuzers auf ihrer Welt bedeutet. Es soll eine Versammlung einberufen werden, bei der über Zepyhdas Pläne entschieden werden soll.

Bis es soweit ist, müssen die Ankömmlinge in der SCHWERT warten, als Kontaktperson (und unfreiwillige Spionin, die jeden mit ihrer offenen Art um den Finger wickelt) bleibt die junge, leichtfertige und ziemlich naive Botin Venga an Bord. Sie wird Zeuge der Spannungen, die es zwischen Atlan und Zephyda gibt, außerdem ist sie bei einem Strafgericht zugegen, welches über Selboos Zukunft entscheiden soll - auf seinen eigenen Wunsch hin übrigens, denn er erträgt es nicht mehr, von allen als Ausgestoßener behandelt zu werden. Zephyda redet ihren Leuten ins Gewissen. Wenn die Motana gegen die Kybb-Cranar Krieg führen wollen, werden sie mehr Schiffe brauchen - und natürlich auch mehr Todbringer! Man ringt sich deshalb dazu durch, Selboo nicht länger aus der Gemeinschaft auszuschließen, sondern ihn als das zu akzeptieren, was er ist. Perry Rhodan träumt derweil wieder von einer Schildwache. Zu seiner Überraschung kennt Venga (die sich heimlich in Perrys Kabine geschlichen hat) dieses seltsame Wesen. Auf Tom Karthay träumen viele Frauen von der Ehernen Schildwache. Man sagt, sie habe nach der Blutnacht von Barinx auf diesem Planeten Asyl bezogen.

Auf der Versammlung aller Wegweiserinnen und lokalen Majestäten wirbt Zephyda leidenschaftlich für ihre Befreiungspläne, doch sie kann die Motana nicht überzeugen. Die Frauen sind nicht bereit, die relative Sicherheit ihrer Zuflucht gegen einen neuen Krieg mit ungewissem Ausgang zu tauschen. Auf dem Rückweg zur SCHWERT wird Zephyda jedoch von einem männlichen Motana angesprochen, der schweigender Gast bei der Versammlung war. Er stellt sich als Yanathon vor, Botschafter des Karthog aus der Feste Roedergorm. Er lädt Zephyda ein, nach Roedergorm zu kommen und meint, dort werde man sie gebührender empfangen…

Kommentar:

Wieder nimmt Frank Borsch sich viel Zeit, die naturverbundene Lebensweise der Motana zu schildern. Das liest sich auch sehr schön, ein recht stark störender Misston ist dabei Venga, die allzu sehr als Naivchen dargestellt wird und hauptsächlich die Aufgabe hat, Kischmeide und dem Leser auf die Nerven zu gehen.

Die Weigerung der Motana von Tom Karthay, Zephydas Aufruf zu folgen, ist absolut verständlich. Sie sollten sich aber fragen, wie sicher sie wirklich sind. Wie wahrscheinlich ist es denn, dass ausgerechnet Fahrende Händler über einen Sternenkatalog verfügen, in dem Informationen verzeichnet sind, die den Kybb-Cranar nicht zur Verfügung stehen? Wieso ist diese supergeheime Zuflucht überhaupt in dem Katalog verzeichnet?


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