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2226: Zwischen den Äonen

Autor: Uwe Anton

Inhalt

Die Terraner errichten im Sektor Hayok ein Relaisnetz für Funk und Ordnung. Eine der ersten übermittelten Meldungen betrifft den Rücksturz eines Sternenozean-Planeten aus dem Hyperkokon. Anders als bei allen bisherigen Rückstürzen dieser Art hat die Bevölkerung des Planeten - es ist Ash Irthumo - den Vorgang überlebt. Terranische Einheiten landen dort und leisten Hilfe, und so erhalten sie alsbald zu Bullys großer Erleichterung erste Nachrichten über Rhodan und Atlan, die den Planeten vor kurzem verlassen haben. Ash Irthumo droht zu erkalten, da seine Sonne sich noch im Hyperkokon befindet. Bull befiehlt deshalb die Installation von Kunstsonnen. Dass diese Aktion trotz allen technischen Schwierigkeiten gelingt, verleiht den hyperschock-geschädigten Terranern einigen Auftrieb. Der Grund dafür, dass die Motana beim Rücksturz ihres Planeten nicht getötet worden sind, liegt nach Bullys Meinung daran, dass der Sternenozean sich in seiner Gesamtheit immer mehr dem Normalraum angleicht. Wie wir wissen, handelt es sich hierbei um eine Angleichung des Zeitablaufs, der im Inneren des Hyperkokons bisher stark verlangsamt war.

Diese Vermutung wird bestätigt, als Trim Marath, Startac Schroeder und Lyra Morgen auf dem von Arkoniden besetzten Planeten Korphyria gemäß dem kürzlich geschlossenen Friedensvertrag eine der Oldtimer-Stationen untersuchen, deren Standort sie in einer Sternkarte in einer ähnlichen Station auf Hayok entdeckt haben. In der unter einem Gebirge verborgenen Anlage begegnen sie dem Ewigen Diener Aago von Gem, einem perfekten Humanoiden aus dem Volk der Cremashen. Er wurde vor Äonen von den Oldtimern als Wächter der Station in eine Art Hibernationsschlaf versetzt und ist jetzt durch den Alarm geweckt worden, den die Terraner durch ihr Eindringen ausgelöst haben. Da er sich vor den Mutantenfähigkeiten der beiden Männer fürchtet, setzt er sie nach kurzer Beobachtung durch eine Parafalle matt. Von der nach menschlichen Begriffen potthässlichen Lyra Morgen ist er jedoch vom ersten Moment an hingerissen. Für die beiden ist es Liebe auf den ersten Blick. Lyra stiftet Frieden, als die Mutanten sich aus eigener Kraft aus der paramechanischen Falle befreien.

Aago von Gem kann einige Wissenslücken der Terraner über die Querionen und den Sternenozean schließen. Zunächst einmal bestätigt er die Vermutung, dass der Sternenozean bald vollständig im Normalraum rematerialisieren wird, weil die Zapfstationen, welche die Energie für den Hyperkokon liefern, nach und nach ausfallen. Das eigentliche Problem besteht darin, dass ES vor langer Zeit zwei Kontrahenten in den Hyperkokon verbannt hat, die jetzt - falls sie noch existieren - eine Bedrohung für die gesamte Milchstraße darstellen. Seinerzeit hatte ES einen Teil der Querionen, die nach der Bändigung des Suprahets und seit dem Ende des Kriegs gegen die Garbeschianer quasi arbeitslos gewesen waren, als Wächter über den Hyperkokon eingesetzt. Einige hatten eine versteinerte Existenz gewählt - das sind die bekannten sich drehenden Statuen. Was aus den anderen geworden ist, weiß Aago nicht. Jedenfalls ist jetzt niemand von ihnen mehr übrig, und da es den Hyperkokon bald nicht mehr geben wird, ist Aago sozusagen frei. Er will diesen Teil des Universums verlassen und Lyra, so schlägt er vor, soll ihn begleiten. Die Wissenschaftlerin ist dazu natürlich nur zu gern bereit.

Leider gibt es nach Aagos Kenntnisstand in der Station keine einzige Silberkugel mehr, die er den Terranern für die Suche nach Rhodan und Atlan zur Verfügung stellen könnte. Für sich und Lyra wählt er eine weniger leistungsfähige Phasenkugel als Transportmittel. Bevor er aufbricht, versiegelt er alle Anlagen der Querionen durch Fernsteuerung, so dass sie künftig auch von Teleportern nicht mehr erreicht werden können.

Kommentar:

Uwe Anton verwendet viel Zeit darauf, die entstehende Liebesbeziehung des ungleichen Paars auszuarbeiten, überzeugt hat er mich damit aber nicht so recht. Sonst gibt es nicht viel über den Roman zu sagen, denn eigentlich wird nur einiges von dem bestätigt, was man schon weiß.


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